Kuckartz Wilfried (20 results)

Language: German
Published by Neue Deutsche Schule Verlag; 1969
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Seller: books4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG), Welling, , Germanybooks4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG)
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£ 3.51
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Broschiert. Condition: Gut. 210 Seiten; Das hier angebotene Buch stammt aus einer teilaufgelösten Bibliothek und trägt die entsprechenden Kennzeichnungen (Rückenschild, Stempel.); Einige Anstreichungen im Text. Einbandkanten sind bestoßen. Leichte altersbedingte Anbräunung des Papiers. der Zustand ist ansonsten ordentlich und de…m Alter entsprechend gut. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 210.

Language: German
Published by Essen : Neue-Deutsche-Schule-Verlagsgesellschaft 1969
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Seller: books4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG), Welling, , Germanybooks4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG)
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£ 4.40
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Taschenbuch. Condition: Gut. 71 S. Das Taschenbuch stammt aus einer Bibliotheksauflösung. Abgesehen von entsprechenden Kennzeichnungen befindet sich das Buch in einem altersgemäß ordentlichen Zustand. Im Text befinden sich Anstreichungen/Notizen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 80.

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Seller: Hylaila - Online-Antiquariat, Wiesbaden, , GermanyHylaila - Online-Antiquariat
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£ 13.33
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Condition: Wie neu. Kein Schutzumschlag. 475 475 S., ohne Abbildungen, 850 g schwer, unbenutzt, P-5.
Published by Aachen 1965
Seller: Wissenschaftliches Antiquariat Köln Dr. Sebastian Peters UG, Köln, , GermanyWissenschaftliches Antiquariat Köln Dr. Sebastian Peters UG
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£ 25.78
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Condition: gut. X, 194 S., 21 cm, Bibliotheksexemplar, Aufkleber, Lichtrand, gebräunt. Sprache: Deutsch.
Published by Verl. Die Blaue Eule, Essen 1988
Seller: Antiquariat Stefan Krüger, Essen, NRW, GermanyAntiquariat Stefan Krüger
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£ 19.56
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475 S. Oktn. Gr.8°.

Published by Verlag Regensburg Münster 1967
Seller: Roland Antiquariat UG haftungsbeschränkt, Weinheim, GermanyRoland Antiquariat UG haftungsbeschränkt
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£ 9.16
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Softcover/Paperback. 268 S. Einband leicht berieben und mit Knickspur vorn. Die Leseseiten sind sauber und nur ganz vereinzelt mit wenigen Bleistiftanstreichungen. Zahlreiche Notizen inliegend. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400.

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Seller: SKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung, Westhofen, , GermanySKULIMA Wiss. Versandbuchhandlung
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£ 9.78
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Condition: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Mythos und Gegenwart. Der Autor nähert sich dem Mythos in Hinblick auf eine mythische Pädagogik, die aus dem Mythos Leitbilder für die Möglichkeiten des Menschseins gewinnt. Der Mythenkreis um Merlin wird in seinen verschiedenen Überlieferungen dargestellt und anschl…ießend detailliert interpretiert. Die Auslegung zeigt den Mythos Merlin als Vermittler von heidnisch-keltischen Inhalten oder "Wahrheiten", die dem christlichen Leitbild der Nachfolge Christi gegenüberstellt werden. 2., überarbeitete Auflage. 475 Seiten mit vier Abb., broschiert (Verlag Die Blaue Eule 2002). Früher EUR 45,00. Gewicht: 821 g - Softcover/Taschenbuch.

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- First Edition
Seller: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, , GermanyVerlag Dr. Kovac GmbH
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£ 53.30
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Softcover. Condition: neu. 1. Auflage. Studien zur Schulpädagogik, Band 5 260 pages. Das Libretto der "Zauberflà te" wird gemäà dem Untertitel des Buches hauptsächlich auf die verborgen in ihm nachwirkenden Märchen- und Mysterienmotive hin untersucht. Auf diese Weise weist der Autor die Aktualität der "Zauberflà te" nach, d…eren Geschichte dann nach MaÃgabe der Individuationsidee Carl Gustav Jungs als Sinnbild und Vorbild der Menschwerdung oder Selbstverwirklichung des Menschen begriffen werden kann. So gesehen erweist sich die "Zauberflà te" von Schikaneder und Mozart als eine in Bildern und Symbolen dargestellte Erzählung von der ewigen Initiations- oder Bildungsaufgabe des Menschen, als ein Bildungsmärchen. Die vornehmlich aus den Wesensanteilen Tamino/Pamina sowie Papageno/Papagena bestehende, einig-geeinte Vorbildfigur darf solchermaÃen als Modell einer authentischen Là sung der gegenwärtigen Existenzprobleme der Menschheit gelten.

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Seller: PBShop.store UK, Fairford, GLOS, United KingdomPBShop.store UK
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£ 57.85
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£ 58.10
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Seller: Rheinberg-Buch Andreas Meier eK, Bergisch Gladbach, , GermanyRheinberg-Buch Andreas Meier eK
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£ 70.23
£ 19.85 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beg.

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Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, , GermanyBuchWeltWeit Ludwig Meier e.K.
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£ 70.23
£ 19.85 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beg.

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Seller: Wegmann1855, Zwiesel, , GermanyWegmann1855
Contact seller5-star sellerCondition: New
£ 70.23
£ 22.40 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beg.

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Seller: Revaluation Books, Exeter, , United KingdomRevaluation Books
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£ 74.76
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Paperback. Condition: Brand New. 694 pages. German language. 7.28x1.26x9.37 inches. In Stock.

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Seller: moluna, Greven, , Germanymoluna
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£ 70.23
£ 42.28 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Condition: New.

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Seller: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germanybuchversandmimpf2000
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£ 70.23
£ 51.79 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beg.

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Seller: preigu, Osnabrück, Germanypreigu
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£ 70.23
£ 60.42 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 1 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Das Bild des Menschen im Spiegel der Kunst - Band 4 | Von der Steinzeit bis zur Gegenwart | Wilfried Kuckartz | Taschenbuch | 694 S. | Deutsch | 2025 | Pro Business | EAN 9783960041719 | Verantwortliche Person für die EU: Westarp Verlagsservicegesellschaft mbH, Kirchstr. 5, 39326 Hohenwarsleben, prod…ukthaftung[at]westarp[dot]de | Anbieter: preigu.

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Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, GermanyAHA-BUCH GmbH
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£ 70.23
£ 59.54 shippingShips from Germany to U.S.A.Quantity: 2 available
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Be…ginn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu be.

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Seller: Books-by-Floh, Paderborn, GermanyBooks-by-Floh
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Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beg.