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Softcover. Condition: Gut bis sehr gut. Nachschlagen kann man hier wörtlich nehmen: über 4.200 Fachbegriffe mit unzähligen Querverweisen für Musikliebhaber, Journalisten, Fans und Bibliophile. Neulinge und Kenner kommen mit diesem Lexikon weiter: 3 kompetente Autoren sortieren in einem Handbuch über 100 Jahre Musikgeschichte. Das kann man gebrauchen - nervt nicht, ist so kompakt wie möglich und so umfassend wie nötig. Der ultimative übersichtlichere Gegenentwurf zum Internet und unerreicht aktuell, vielseitiger als die Konkurrenz. Wir leben Musik und machen weiter! Diese 600 Seiten, flexibel gebunden, machen einfach nur Spaß. Ein Handbuch eben - und nicht nur für's Regal - versprochen!
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Taschenbuch. Condition: Neu. Boccaccios "Dekameron" und die kirchliche Bücherzensur des 16. Jahrhunderts | Marcus Adrian Woelfle | Taschenbuch | 96 S. | Deutsch | 2000 | [.] | EAN 9783838625874 | Verantwortliche Person für die EU: Bedey und Thoms Media GmbH, Hermannstal 119k, 22119 Hamburg, kontakt[at]bedey-media[dot]de | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Magisterarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Bereits zu Lebzeiten des Autors ruft das Dekameron die Opposition des Klerus hervor. 1362 erscheint bei Boccaccio der Mönch Ciani und kündigt ihm auf Grund der Prophezeiung eines verstorbenen Mitbruders nahen Tod und Verdammnis an, falls er sein bisheriges Leben nicht ändere. Ohne das Einschreiten Petrarcas hätte Boccaccio sein Werk zerstört.Ein erster Höhepunkt der Verfolgung des Dekameron ist die von Savonarola veranstaltete öffentliche Verbrennung des Buches im Jahr 1477, sechs Jahre nach seinem Erstdruck. Ein erstes offizielles Verbot des Dekameron erläßt die Kirche erst 1559.Die drei nach dem Konzil von Trient erschienen zensierten Fassungen stellen eine deutliche Zäsur in der Editionsgeschichte des Dekameron dar. Niemals zuvor war es von seinen Herausgebern inhaltlich so stark verändert, ja entstellt und verstümmelt worden. Gleichzeitig waren aber die Ausgaben von 1573 und 1582 an den Stellen, an denen der Text von keinen Eingriffen betroffen war, die zuverlässigsten bis dahin erschienenen Drucke. Ihre Herausgeber Borghini und Salviati dokumentierten ihre textkritische Arbeit in Kommentarbänden, die zu den Höhepunkten der Boccaccio-Rezeption des Cinquecento gerechnet werden. Diese scheinbar widersprüchliche Behandlungsweise des Textes resultiert nur teilweise aus den unterschiedlichen Interessen, die die kirchlichen Autoritäten einerseits und die deren Bestimmungen Umsetzenden hatten: Zwar führten die deputati und ihr erster Vorsitzender Borghini die erste rassettatura nur widerstrebend aus, doch läßt sich nicht leugnen, daß ihre Nachfolger Salviati und Groto sich selbst darum bemüht hatten, mit der Revision des Werkes beauftragt zu werden, und dies, obwohl sie erklärte Bewunderer Boccaccios waren.Im späten Cinquecento war Boccaccios Sprache - nicht zuletzt dank der Autorität der Prose della volgar lingua Bembos - allgemein als vorbildlich für die italienische Prosa anerkannt. Die purità der florentinischen Sprache mußte zur Zeit der Gegenreformation für Gelehrte, die den ideologischen Standpunkt der katholischen Kirche teilten, geradezu im Gegensatz zu vermeintlich häretischen oder unmoralischen Inhalten des Dekameron stehen. Die Bezeichnungen emendare, correggere und alla sua vera lezione ridurre - von früheren Herausgebern für ihre rein textkritische Arbeit gewählt - erhalten durch die Zensoren eine zweifache Bedeutung: Die Reinheit der Sprache möglichst originalgetreu zu bewahren und dem Inhalt dort Reinheit zu verleihen, wo sie nach Ansicht der Inquisition fehlt. Das ursprünglich textkritische Verfahren wird nun auf einer inhaltlichen Ebene angewendet.Ziel dieser Untersuchung ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Korrekturen von 1573, 1582 und 1588 aufzuzeigen. Ein kurzer Überblick kirchlicher Zensurbestimmungen führt in das Thema ein. Im Anschluß an eine Darstellung der Enstehungsgeschichte der Revisionen werden deren wesentliche Merkmale beschrieben; diese sollen im abschließenden Textvergleich an Hand ausgewählter Beispiele zensierter Novellen nachgewiesen und ergänzt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung42.Die Indizierung des Dekameron im Rahmen der kirchlichen Zensurbestimmungen des 16.Jahrhunderts73.Die rassettatura der deputati (1573)163.1Die Enstehung der ersten Revision163.2Titelblatt, Vorwort, und Annotationi Zur Selbstdarstellung der Herausgeber193.3Merkmale der ersten Revision253.4Das Verbot der Edition der deputati284.Die zensierte Fassung Lionardo Salviatis (1582)324.1Enstehung der zweiten Revision324.2Titelblatt, Vorwort und Avvertimenti - Zur Selbstdarstell. 96 pp. Deutsch.
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Language: German
Published by GRIN Verlag|diplom.de, 2000
ISBN 10: 3838625870 ISBN 13: 9783838625874
Seller: moluna, Greven, Germany
Condition: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. Magisterarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Romanistik - Franzoesisch - Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitaet Muenchen (Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Bereits zu L.
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Condition: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. Nervt nicht, ist so kompakt wie moeglich und so umfassend wie noetig. Der ultimative uebersichtlichere Gegenentwurf zum Internet.Nachschlagen kann man hier woertlich nehmen: ueber 4.200 Fachbegriffe mit unzaehligen Querverweisen fuer Musikliebhaber, Journalist.
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Condition: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt.
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Taschenbuch. Condition: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Magisterarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Sprach- und Literaturwissenschaft, Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Bereits zu Lebzeiten des Autors ruft das Dekameron die Opposition des Klerus hervor. 1362 erscheint bei Boccaccio der Mönch Ciani und kündigt ihm auf Grund der Prophezeiung eines verstorbenen Mitbruders nahen Tod und Verdammnis an, falls er sein bisheriges Leben nicht ändere. Ohne das Einschreiten Petrarcas hätte Boccaccio sein Werk zerstört.Ein erster Höhepunkt der Verfolgung des Dekameron ist die von Savonarola veranstaltete öffentliche Verbrennung des Buches im Jahr 1477, sechs Jahre nach seinem Erstdruck. Ein erstes offizielles Verbot des Dekameron erläßt die Kirche erst 1559.Die drei nach dem Konzil von Trient erschienen zensierten Fassungen stellen eine deutliche Zäsur in der Editionsgeschichte des Dekameron dar. Niemals zuvor war es von seinen Herausgebern inhaltlich so stark verändert, ja entstellt und verstümmelt worden. Gleichzeitig waren aber die Ausgaben von 1573 und 1582 an den Stellen, an denen der Text von keinen Eingriffen betroffen war, die zuverlässigsten bis dahin erschienenen Drucke. Ihre Herausgeber Borghini und Salviati dokumentierten ihre textkritische Arbeit in Kommentarbänden, die zu den Höhepunkten der Boccaccio-Rezeption des Cinquecento gerechnet werden. Diese scheinbar widersprüchliche Behandlungsweise des Textes resultiert nur teilweise aus den unterschiedlichen Interessen, die die kirchlichen Autoritäten einerseits und die deren Bestimmungen Umsetzenden hatten: Zwar führten die deputati und ihr erster Vorsitzender Borghini die erste rassettatura nur widerstrebend aus, doch läßt sich nicht leugnen, daß ihre Nachfolger Salviati und Groto sich selbst darum bemüht hatten, mit der Revision des Werkes beauftragt zu werden, und dies, obwohl sie erklärte Bewunderer Boccaccios waren.Im späten Cinquecento war Boccaccios Sprache - nicht zuletzt dank der Autorität der Prose della volgar lingua Bembos - allgemein als vorbildlich für die italienische Prosa anerkannt. Die purità der florentinischen Sprache mußte zur Zeit der Gegenreformation für Gelehrte, die den ideologischen Standpunkt der katholischen Kirche teilten, geradezu im Gegensatz zu vermeintlich häretischen oder unmoralischen Inhalten des Dekameron stehen. Die Bezeichnungen emendare, correggere und alla sua vera lezione ridurre - von früheren Herausgebern für ihre rein textkritische Arbeit gewählt - erhalten durch die Zensoren eine zweifache Bedeutung: Die Reinheit der Sprache möglichst originalgetreu zu bewahren und dem Inhalt dort Reinheit zu verleihen, wo sie nach Ansicht der Inquisition fehlt. Das ursprünglich textkritische Verfahren wird nun auf einer inhaltlichen Ebene angewendet.Ziel dieser Untersuchung ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Korrekturen von 1573, 1582 und 1588 aufzuzeigen. Ein kurzer Überblick kirchlicher Zensurbestimmungen führt in das Thema ein. Im Anschluß an eine Darstellung der Enstehungsgeschichte der Revisionen werden deren wesentliche Merkmale beschrieben; diese sollen im abschließenden Textvergleich an Hand ausgewählter Beispiele zensierter Novellen nachgewiesen und ergänzt werden.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung42.Die Indizierung des Dekameron im Rahmen der kirchlichen Zensurbestimmungen des 16.Jahrhunderts73.Die rassettatura der deputati (1573)163.1Die Enstehung der ersten Revision163.2Titelblatt, Vorwort, und Annotationi Zur Selbstdarstellung der Herausgeber193.3Merkmale der ersten Revision253.4Das Verbot der Edition der deputati284.Die zensierte Fassung Lionardo Salviatis (1582)324.1Enstehung der zweiten Revision324.2Titelblatt, Vorwort und Avvertimenti - Zur Selbstdarstell.
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Inhaltsangabe:Einleitung:Bereits zu Lebzeiten des Autors ruft das Dekameron die Opposition des Klerus hervor. 1362 erscheint bei Boccaccio der Mönch Ciani und kündigt ihm auf Grund der Prophezeiung eines verstorbenen Mitbruders nahen Tod und Verdammnis an, falls er sein bisheriges Leben nicht ändere. Ohne das Einschreiten Petrarcas hätte Boccaccio sein Werk zerstört.Ein erster Höhepunkt der Verfolgung des Dekameron ist die von Savonarola veranstaltete öffentliche Verbrennung des Buches im Jahr 1477, sechs Jahre nach seinem Erstdruck. Ein erstes offizielles Verbot des Dekameron erläßt die Kirche erst 1559.Die drei nach dem Konzil von Trient erschienen zensierten Fassungen stellen eine deutliche Zäsur in der Editionsgeschichte des Dekameron dar. Niemals zuvor war es von seinen Herausgebern inhaltlich so stark verändert, ja entstellt und verstümmelt worden. Gleichzeitig waren aber die Ausgaben von 1573 und 1582 an den Stellen, an denen der Text von keinen Eingriffen betroffen war, die zuverlässigsten bis dahin erschienenen Drucke. Ihre Herausgeber Borghini und Salviati dokumentierten ihre textkritische Arbeit in Kommentarbänden, die zu den Höhepunkten der Boccaccio-Rezeption des Cinquecento gerechnet werden. Diese scheinbar widersprüchliche Behandlungsweise des Textes resultiert nur teilweise aus den unterschiedlichen Interessen, die die kirchlichen Autoritäten einerseits und die deren Bestimmungen Umsetzenden hatten: Zwar führten die deputati und ihr erster Vorsitzender Borghini die erste rassettatura nur widerstrebend aus, doch läßt sich nicht leugnen, daß ihre Nachfolger Salviati und Groto sich selbst darum bemüht hatten, mit der Revision des Werkes beauftragt zu werden, und dies, obwohl sie erklärte Bewunderer Boccaccios waren.Im späten Cinquecento war Boccaccios Sprache - nicht zuletzt dank der Autorität der Prose della volgar lingua Bembos - allgemein als vorbildlich für die italienische Prosa anerkannt. Die purità der florentinischen Sprache mußte zur Zeit der Gegenreformation für Gelehrte, die den ideologischen Standpunkt der katholischen Kirche teilten, geradezu im Gegensatz zu vermeintlich häretischen oder unmoralischen Inhalten des Dekameron stehen. Die Bezeichnungen emendare, correggere und alla sua vera lezione ridurre - von früheren Herausgebern für ihre rein textkritische Arbeit gewählt - erhalten durch die Zensoren eine zweifache Bedeutung: Die Reinheit der Sprache möglichst originalgetreu zu bewahren und dem Inhalt dort [¿]Diplomica Verlag, Hermannstal 119k, 22119 Hamburg 96 pp. Deutsch.