Seller: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Germany
Art / Print / Poster
0. Linkes oberes Blattende mit kl. Knick. Sprache: Deutschu.
Seller: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Germany
Art / Print / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Published by Braunschweig um 1828, 1828
Seller: Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible
Kein Einband. Condition: Gut. Briefe Wolfenbüttel um 1828, Schwiegermutter an Karl Hoeck in Göttingen --- Zwei schöne, inhaltsreiche Briefe von Marie Ludolphine Dünnhaupt, geb. Knoke, geboren am 8. März 1786 in Groß Rhüden als Tochter von Johann Ludolph Heinrich Knoke (1754-1827), gest. am 3. Januar 1851 in Wolfenbüttel, Ehefrau des Hofapothekers Anton Friedrich Dünnhaupt (1772-1867) in Wolfenbüttel. Gerichtet an ihren Schwiegersohn (den sie wie damals üblich "Sohn" nennt), den Althistoriker, Altphilologen und Bibliothekar Karl Hoeck (1794-1877), Professor an der Universität Göttingen und seit 1825 Ehemann ihrer Tochter Louise Hoeck, geb. Dünnhaupt (1806-1880). Meist über Familiäres (Taufpatenschaft von Karl Hoecks Sohn etc.). Vorhanden ist ein 3-seitiger Faltbrief (postalisch gelaufen, mit Siegel) und 6-seitiger Brief ohne Umschlag. Braunschweig um 1828 Deutsche Handschriften auf Papier, datiert Wolfenbüttel, den 23. März (o.J.) und undatiert. Umfang: Sechs Textseiten im Format ca. 25 x 20,8 cm und drei Textseiten im Format 24 x 18 cm. --- Zustand: Kräftiges Papier etwas fleckig; guter Zustand. Über den Empfänger: Karl Friedrich Christian Hoeck (* 13. Mai 1794 in Oelber am weißen Wege; gest. 13. Januar 1877 in Göttingen) war ein deutscher Althistoriker, Altphilologe und Bibliothekar. Leben: Nach dem Besuch des Herzoglichen Großen Schule studierte Hoeck von 1812 bis 1816 Altertumswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Schon während der Studienzeit trat er mit der Universitätsbibliothek Göttingen in Verbindung: 1814 wurde er Accessist, 1815 Sekretär. Gegen Ende seines Studiums war er gemeinsam mit Christian Karl Josias von Bunsen, Karl Lachmann und Ernst Schulze Mitglied des Philologischen Seminars und spezialisierte sich unter der Leitung von Arnold Heeren auf die Alte Geschichte. Mit einer Preisschrift aus dem Jahr 1816 erreichte er am 3. März 1818 seine Promotion und arbeitete ab Ostern desselben Jahres als Privatdozent für Klassische Philologie und Alte Geschichte an der Universität Göttingen. Als Philologe hielt er exegetische Veranstaltungen über die Historiker Herodot und Livius und über den Redner Demosthenes, als Historiker über das Gesamtgebiet der Alten Geschichte und der Antiquitäten. Im Jahr seiner Ernennung zum außerordentlichen Professor, 1823, veröffentlichte Hoeck den ersten Band seines Hauptwerkes über Mythologie, Geschichte, Religion und Verfassung der Insel Kreta von der Vorgeschichte bis zur römischen Zeit. Im ersten Band behandelte er die Topographie und Urgeschichte der Insel, im zweiten Band (1828) das minoische Kreta, im dritten (1829) das dorische. Obwohl dieses Werk von der Fachwelt hochgeschätzt wurde, war sein Erfolg von der kurz zuvor erschienenen Geschichten Hellenischer Stämme und Städte (Breslau 1820-1824) von Karl Otfried Müller beeinträchtigt. Hoecks Karriere wurde von dieser Einschränkung nicht beeinträchtigt. Zwei Jahre nach der Lösung einer von der Göttinger Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften gestellten Preisaufgabe wurde er 1831 zum ordentlichen Professor der Klassischen Philologie und Alten Geschichte befördert. Die Universitätsbibliothek ernannte ihn 1835 zum Unterbibliothekar und nahm ihn in die Bibliothekskommission auf. 1839 wurde er in die Honorenfakultät der Universität aufgenommen, 1841 als ordentliches Mitglied in die Königliche Gesellschaft der Wissenschaften. Seine Gedächtnisrede auf seinen Mentor Heeren, die er nach dessen Tod 1842 vor der Gesellschaft gehalten hatte, wurde 1843 gedruckt. In den 40er Jahren erschien Hoecks zweites großes Werk, das die römische Geschichte vom Verfall der Republik bis zu Kaiser Konstantin behandeln sollte. Besondere Aufmerksamkeit widmete Hoeck der Verfassung und Verwaltung des Römischen Kaiserreiches. Aufgrund des stetig anwachsenden Materials blieb das Werk unvollendet: Lediglich der erste Band, der die Zeit von Augustus bis Nero behandelte, erschien in drei Abteilungen (1841, 1843, 1850). Den Höhepunkt seiner Laufbahn erlebte Hoeck, als er 1845.
Published by [Wien], 22. XI. 1859., 1859
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1½ SS. 8vo. An einen Freund mit der Bitte um Bezifferung seiner Schulden: "Es drängt mich meine Schulden von der Schillerfeier zu tilgen, und ersuche Sie daher den beifolgenden Brief gelegentlich dem Herrn [.] von dem ich mir die Mittheilung der für mich bestrittenen Auslagen erbitte, gefälligst zustellen zu lassen. Von Ihnen erbitte ich mir die Mittheilung des Antheils an den gemeinschaftlichen Auslagen damit ich diesen u. den Subscriptionsbetrag antragen kann [.]". - Mit kleinen Randeinrissen. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
Art / Print / Poster
Condition: guter Zustand. Aquarell und Feder und Pinsel in Grau, über Bleistift, auf Bütten, verso von älterer Hand bezeichnet Brn v Klein fec", am Oberrand der Zeichnung mit Ortsbezeichnungen von der Hand des Zeichners sowie einer Nummer. 21:29,5 cm. - Papierrand rechts und unten etwas unregelmäßig. Provenienz: Sammlung Heinrich Stiebel, Lugt 1367. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Arkadien am Mittelrhein. Caspar und Georg Schneider. Mainz, Landesmuseum 1998, Nr. 138 mit Abb. Schüler von Johann Caspar Schneider (1753-1839), der auch sein Vorbild war. Seine Landschaften sind erkennbar von Schneiders Landschaftsstil geprägt, aber realistischer als die des Lehrers. Der Zeichner war ein Multitalent: Kunstdilettant, Kunstsammler, Komponist, Wiederentdecker der Lithionquellen in Assmannshausen und Erfinder der Chorographimetrie, einer Methode zur Bestimmung von Berghöhen und Entfernungen (vgl. op. cit.). Davon machte er in seinen Aquarellen und Lithographien praktgischen Gebrauch und verfaßte über diese Erfindung mehrere Schriften. Klein ist ein Vertreter der Mainzer Malerei der Goethezeit.