Seller: California Books, Miami, FL, U.S.A.
Condition: New.
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Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2008
ISBN 10: 3640109252 ISBN 13: 9783640109258
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Kants Theorie der Reform (II): Die Rechtslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wie niemals ein größerer, schönerer und nützlicherer Plan den menschlichenGeist beschäftigt hat als der eines ewigen und umfassenden Friedens unter allenVölkern Europas, so hat auch kein Autor in stärkerem Maße die Beachtung derÖffentlichkeit verdient als derjenige, der Mittel und Wege zur Verwirklichungdieses Planes vorschlägt'.1 Mit diesem Satz leitet Rousseau seinen 'Extrait' ein.Im 18. Jahrhundert entwickelt sich, ausgehend von Saint-Pierre, eine Debatteüber die Verwirklichung des Ewigen Friedens in Europa. Philosophen undStaatsoberhäupter beteiligen sich an der aufkeimenden Diskussion. Diese ist abernicht neu. So war es Pierre Dubois, der 1305 einen ersten europäischenFriedensplan entwickelt. Ihm folgten Erasmus von Rotterdam 1517, Juan LuisVives 1529 und William Penn 1682. Eine große Wirkung auf die ihm folgendenAutoren, hatte der Herzog von Sully, der sein Werk um 1617 verfasste. Allerdingserreicht die Debatte im 18. Jahrhundert, also im Zeitalter der Aufklärung, eineneue Qualität. Dominiert wird sie in dieser Zeit von den französischen Aufklärern.Drei Autoren spielen dabei eine herausragende Rolle. Abbé Charles IrénéeCastel de Saint-Pierre, der die Diskussion 1813 einleitet, Jean-Jacques Rousseau,der die Idee des Abbé in seinem 'Extrait' aufnimmt und Immanuel Kant, der seinWerk nach der französischen Revolution verfasst. Alle drei befassen sich mit derIdee des Ewigen Friedens. Sie entwickelten allerdings unterschiedlichVoraussetzungen, die es zu erfüllen galt um diesen großen Plan umzusetzen.Dabei spielt vor allem die Frage, ob eine Weltrepublik oder einer föderativerStaatenbund diesen Frieden sichern kann, eine gewichtige Rolle.In dieser Arbeit möchte ich die Werke der drei Autoren vorstellen und dabeiaufzeigen, welche unterschiedlichen oder auch gemeinsamen Voraussetzungen sieschaffen, um ihre Idee zu verwirklichen. Ich möchte die Diskussion darstellen, diees im 18. Jahrhundert über den Ewigen Frieden gab.1 Rousseau, Auszug aus dem Plan des Ewigen Friedens des Herrn Abbé de Saint-Pierre, S. 1.
Taschenbuch. Condition: Neu. Weltrepublik oder Staatenbund | Eine Debatte im 18. Jahrhundert | Simon Schermuly | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640109258 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2008
ISBN 10: 3640099389 ISBN 13: 9783640099382
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,6, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Fragen über Fragen, auf die es allerdings eine ganz einfache Antwort gibt:den Übergang vom Staatenverbund der Union hin zur vollen Parlamentarisierungin einer Europäischen Föderation, die Robert Schuman bereits vor 50 Jahrengefordert hat. Und d.h. nichts geringeres als ein europäisches Parlament und eineebensolche Regierung, die tatsächlich die gesetzgebende und die exekutiveGewalt innerhalb der Föderation ausüben. Diese Föderation wird sich auf einenVerfassungsvertrag zu gründen haben.'1Mit seiner Humboldt-Rede hat der damalige Außenminister Joschka Fischer dieDiskussion über die Finalität der Integration der Europäischen Union auf eineneue Ebene gesetzt. Zu keinem früheren Zeitpunkt wurde von einem Politiker dieFinalität der Integration so klar dargestellt wie in dieser Rede. Fischer sprach indieser Rede zum ersten Mal von der Möglichkeit eines föderalen Europas. Er sahdarin die Antwort auf die zukünftigen Aufgaben der Europäischen Union.Im Dezember 2001 beschlossen die Staats- und Regierungschefs in Laekeneinen Konvent ins Leben zu rufen, der sich mit der Zukunft der Unionauseinandersetzen soll. Die Staaten wollten erreichen, dass die Strukturen der EUan die Veränderungen im 21. Jahrhundert, die sich vor allem durch dieErweiterung auf 25 bzw. 27 Staaten ergaben, angepasst werden. Der Konventsollte die Verträge überarbeiten und die Handlungsfähigkeit der Union sichern.Dabei sollte die Bevölkerung stärker als bisher eingebunden werden.Schnell kamen in Europa die Begriffe 'Verfassungskonvent' und 'EuropäischeVerfassung'2 auf. Damit begannen mehrere Debatten in Europa, ob eine solcheEuropäische Verfassung die nötige demokratische Legitimität aufweist, die eineVerfassung grundsätzlich aufweisen sollte, ob ein völkerrechtlicher Staatenbundeine Verfassung überhaupt haben kann, und ob die Europäische Verfassung zueiner quasi Ablösung der nationalen Verfassungen führt.
Taschenbuch. Condition: Neu. Demokratische Legitimation einer Europäischen Verfassung | Simon Schermuly | Taschenbuch | 152 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640099382 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Condition: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Kants Theorie der Reform (II): Die Rechtslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Wie niemals ein größerer, schönerer und nützlicherer Plan den menschlichen Geist beschäftigt hat als der eines ewigen und umfassenden Friedens unter allen Völkern Europas, so hat auch kein Autor in stärkerem Maße die Beachtung der Öffentlichkeit verdient als derjenige, der Mittel und Wege zur Verwirklichung dieses Planes vorschlägt¿.1 Mit diesem Satz leitet Rousseau seinen ¿Extrait¿ ein. Im 18. Jahrhundert entwickelt sich, ausgehend von Saint-Pierre, eine Debatte über die Verwirklichung des Ewigen Friedens in Europa. Philosophen und Staatsoberhäupter beteiligen sich an der aufkeimenden Diskussion. Diese ist aber nicht neu. So war es Pierre Dubois, der 1305 einen ersten europäischen Friedensplan entwickelt. Ihm folgten Erasmus von Rotterdam 1517, Juan Luis Vives 1529 und William Penn 1682. Eine große Wirkung auf die ihm folgenden Autoren, hatte der Herzog von Sully, der sein Werk um 1617 verfasste. Allerdings erreicht die Debatte im 18. Jahrhundert, also im Zeitalter der Aufklärung, eine neue Qualität. Dominiert wird sie in dieser Zeit von den französischen Aufklärern. Drei Autoren spielen dabei eine herausragende Rolle. Abbé Charles Irénée Castel de Saint-Pierre, der die Diskussion 1813 einleitet, Jean-Jacques Rousseau, der die Idee des Abbé in seinem ¿Extrait¿ aufnimmt und Immanuel Kant, der sein Werk nach der französischen Revolution verfasst. Alle drei befassen sich mit der Idee des Ewigen Friedens. Sie entwickelten allerdings unterschiedlich Voraussetzungen, die es zu erfüllen galt um diesen großen Plan umzusetzen. Dabei spielt vor allem die Frage, ob eine Weltrepublik oder einer föderativer Staatenbund diesen Frieden sichern kann, eine gewichtige Rolle. In dieser Arbeit möchte ich die Werke der drei Autoren vorstellen und dabei aufzeigen, welche unterschiedlichen oder auch gemeinsamen Voraussetzungen sie schaffen, um ihre Idee zu verwirklichen. Ich möchte die Diskussion darstellen, die es im 18. Jahrhundert über den Ewigen Frieden gab. 1 Rousseau, Auszug aus dem Plan des Ewigen Friedens des Herrn Abbé de Saint-Pierre, S. 1.
Condition: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,6, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Fragen über Fragen, auf die es allerdings eine ganz einfache Antwort gibt: den Übergang vom Staatenverbund der Union hin zur vollen Parlamentarisierung in einer Europäischen Föderation, die Robert Schuman bereits vor 50 Jahren gefordert hat. Und d.h. nichts geringeres als ein europäisches Parlament und eine ebensolche Regierung, die tatsächlich die gesetzgebende und die exekutive Gewalt innerhalb der Föderation ausüben. Diese Föderation wird sich auf einen Verfassungsvertrag zu gründen haben.¿1 Mit seiner Humboldt-Rede hat der damalige Außenminister Joschka Fischer die Diskussion über die Finalität der Integration der Europäischen Union auf eine neue Ebene gesetzt. Zu keinem früheren Zeitpunkt wurde von einem Politiker die Finalität der Integration so klar dargestellt wie in dieser Rede. Fischer sprach in dieser Rede zum ersten Mal von der Möglichkeit eines föderalen Europas. Er sah darin die Antwort auf die zukünftigen Aufgaben der Europäischen Union. Im Dezember 2001 beschlossen die Staats- und Regierungschefs in Laeken einen Konvent ins Leben zu rufen, der sich mit der Zukunft der Union auseinandersetzen soll. Die Staaten wollten erreichen, dass die Strukturen der EU an die Veränderungen im 21. Jahrhundert, die sich vor allem durch die Erweiterung auf 25 bzw. 27 Staaten ergaben, angepasst werden. Der Konvent sollte die Verträge überarbeiten und die Handlungsfähigkeit der Union sichern. Dabei sollte die Bevölkerung stärker als bisher eingebunden werden. Schnell kamen in Europa die Begriffe ¿Verfassungskonvent¿ und ¿Europäische Verfassung¿2 auf. Damit begannen mehrere Debatten in Europa, ob eine solche Europäische Verfassung die nötige demokratische Legitimität aufweist, die eine Verfassung grundsätzlich aufweisen sollte, ob ein völkerrechtlicher Staatenbund eine Verfassung überhaupt haben kann, und ob die Europäische Verfassung zu einer quasi Ablösung der nationalen Verfassungen führt.
Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Kants Theorie der Reform (II): Die Rechtslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wie niemals ein größerer, schönerer und nützlicherer Plan den menschlichenGeist beschäftigt hat als der eines ewigen und umfassenden Friedens unter allenVölkern Europas, so hat auch kein Autor in stärkerem Maße die Beachtung derÖffentlichkeit verdient als derjenige, der Mittel und Wege zur Verwirklichungdieses Planes vorschlägt'.1 Mit diesem Satz leitet Rousseau seinen 'Extrait' ein.Im 18. Jahrhundert entwickelt sich, ausgehend von Saint-Pierre, eine Debatteüber die Verwirklichung des Ewigen Friedens in Europa. Philosophen undStaatsoberhäupter beteiligen sich an der aufkeimenden Diskussion. Diese ist abernicht neu. So war es Pierre Dubois, der 1305 einen ersten europäischenFriedensplan entwickelt. Ihm folgten Erasmus von Rotterdam 1517, Juan LuisVives 1529 und William Penn 1682. Eine große Wirkung auf die ihm folgendenAutoren, hatte der Herzog von Sully, der sein Werk um 1617 verfasste. Allerdingserreicht die Debatte im 18. Jahrhundert, also im Zeitalter der Aufklärung, eineneue Qualität. Dominiert wird sie in dieser Zeit von den französischen Aufklärern.Drei Autoren spielen dabei eine herausragende Rolle. Abbé Charles IrénéeCastel de Saint-Pierre, der die Diskussion 1813 einleitet, Jean-Jacques Rousseau,der die Idee des Abbé in seinem 'Extrait' aufnimmt und Immanuel Kant, der seinWerk nach der französischen Revolution verfasst. Alle drei befassen sich mit derIdee des Ewigen Friedens. Sie entwickelten allerdings unterschiedlichVoraussetzungen, die es zu erfüllen galt um diesen großen Plan umzusetzen.Dabei spielt vor allem die Frage, ob eine Weltrepublik oder einer föderativerStaatenbund diesen Frieden sichern kann, eine gewichtige Rolle.In dieser Arbeit möchte ich die Werke der drei Autoren vorstellen und dabeiaufzeigen, welche unterschiedlichen oder auch gemeinsamen Voraussetzungen sieschaffen, um ihre Idee zu verwirklichen. Ich möchte die Diskussion darstellen, diees im 18. Jahrhundert über den Ewigen Frieden gab.1 Rousseau, Auszug aus dem Plan des Ewigen Friedens des Herrn Abbé de Saint-Pierre, S. 1. 36 pp. Deutsch.
Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,6, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Fragen über Fragen, auf die es allerdings eine ganz einfache Antwort gibt:den Übergang vom Staatenverbund der Union hin zur vollen Parlamentarisierungin einer Europäischen Föderation, die Robert Schuman bereits vor 50 Jahrengefordert hat. Und d.h. nichts geringeres als ein europäisches Parlament und eineebensolche Regierung, die tatsächlich die gesetzgebende und die exekutiveGewalt innerhalb der Föderation ausüben. Diese Föderation wird sich auf einenVerfassungsvertrag zu gründen haben.'1Mit seiner Humboldt-Rede hat der damalige Außenminister Joschka Fischer dieDiskussion über die Finalität der Integration der Europäischen Union auf eineneue Ebene gesetzt. Zu keinem früheren Zeitpunkt wurde von einem Politiker dieFinalität der Integration so klar dargestellt wie in dieser Rede. Fischer sprach indieser Rede zum ersten Mal von der Möglichkeit eines föderalen Europas. Er sahdarin die Antwort auf die zukünftigen Aufgaben der Europäischen Union.Im Dezember 2001 beschlossen die Staats- und Regierungschefs in Laekeneinen Konvent ins Leben zu rufen, der sich mit der Zukunft der Unionauseinandersetzen soll. Die Staaten wollten erreichen, dass die Strukturen der EUan die Veränderungen im 21. Jahrhundert, die sich vor allem durch dieErweiterung auf 25 bzw. 27 Staaten ergaben, angepasst werden. Der Konventsollte die Verträge überarbeiten und die Handlungsfähigkeit der Union sichern.Dabei sollte die Bevölkerung stärker als bisher eingebunden werden.Schnell kamen in Europa die Begriffe 'Verfassungskonvent' und 'EuropäischeVerfassung'2 auf. Damit begannen mehrere Debatten in Europa, ob eine solcheEuropäische Verfassung die nötige demokratische Legitimität aufweist, die eineVerfassung grundsätzlich aufweisen sollte, ob ein völkerrechtlicher Staatenbundeine Verfassung überhaupt haben kann, und ob die Europäische Verfassung zueiner quasi Ablösung der nationalen Verfassungen führt. 152 pp. Deutsch.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag Jul 2008, 2008
ISBN 10: 3640109252 ISBN 13: 9783640109258
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Kants Theorie der Reform (II): Die Rechtslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Wie niemals ein größerer, schönerer und nützlicherer Plan den menschlichenGeist beschäftigt hat als der eines ewigen und umfassenden Friedens unter allenVölkern Europas, so hat auch kein Autor in stärkerem Maße die Beachtung derÖffentlichkeit verdient als derjenige, der Mittel und Wege zur Verwirklichungdieses Planes vorschlägt¿.1 Mit diesem Satz leitet Rousseau seinen ¿Extrait¿ ein.Im 18. Jahrhundert entwickelt sich, ausgehend von Saint-Pierre, eine Debatteüber die Verwirklichung des Ewigen Friedens in Europa. Philosophen undStaatsoberhäupter beteiligen sich an der aufkeimenden Diskussion. Diese ist abernicht neu. So war es Pierre Dubois, der 1305 einen ersten europäischenFriedensplan entwickelt. Ihm folgten Erasmus von Rotterdam 1517, Juan LuisVives 1529 und William Penn 1682. Eine große Wirkung auf die ihm folgendenAutoren, hatte der Herzog von Sully, der sein Werk um 1617 verfasste. Allerdingserreicht die Debatte im 18. Jahrhundert, also im Zeitalter der Aufklärung, eineneue Qualität. Dominiert wird sie in dieser Zeit von den französischen Aufklärern.Drei Autoren spielen dabei eine herausragende Rolle. Abbé Charles IrénéeCastel de Saint-Pierre, der die Diskussion 1813 einleitet, Jean-Jacques Rousseauder die Idee des Abbé in seinem ¿Extrait¿ aufnimmt und Immanuel Kant, der seinWerk nach der französischen Revolution verfasst. Alle drei befassen sich mit derIdee des Ewigen Friedens. Sie entwickelten allerdings unterschiedlichVoraussetzungen, die es zu erfüllen galt um diesen großen Plan umzusetzen.Dabei spielt vor allem die Frage, ob eine Weltrepublik oder einer föderativerStaatenbund diesen Frieden sichern kann, eine gewichtige Rolle.In dieser Arbeit möchte ich die Werke der drei Autoren vorstellen und dabeiaufzeigen, welche unterschiedlichen oder auch gemeinsamen Voraussetzungen sieschaffen, um ihre Idee zu verwirklichen. Ich möchte die Diskussion darstellen, diees im 18. Jahrhundert über den Ewigen Frieden gab.1 Rousseau, Auszug aus dem Plan des Ewigen Friedens des Herrn Abbé de Saint-Pierre, S. 1.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 36 pp. Deutsch.