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    Wie alle Monokulturen durch Schadinsekten und Krankheiten st?rker gef?hrdet sind als die nat?rlichen Pflanzengesellschaften, so auch unter unseren wichtigsten Kulturpflanzen die Zuckerr?be, zu deren bedeutendsten Insektensch?dlingen die R?benfliege (Pegomya betae und P. hyoscyami) geh?rt. Die Verbreitung dieses zu den Dipteren geh?renden Insekts, das in vielen L?ndern der Erde als Sch?dling ins Gewicht f?llt, deckt sich im wesentlichen mit den Anbaugebieten der Zuckerr?be. Besonders in Mittel-, West- und Osteuropa trat die R?benfliege verheerend auf, und seit der Jahrhundertwende wurden periodische Massenauftreten in zehnj?hrigen Zeitabst?nden beobachtet. Die R?benfliege, deren Puppen im Boden ?berwintern, schl?pft im Fr?hjahr und legt ihre Eier an den R?benbl?ttern ab. Die Larven minieren in drei Stadien die Bl?tter und bohren sich dann zur Verpuppung in den Boden ein. In einer Vegetationsperiode kommen in Mitteleuropa drei Generationen der R?benfliege vor, von denen die erste zur Zeit des 2- bis 6-Blattstadiums der R?be die bedeutendste ist. Da die R?benpflanzen aber sehr regenerationsf?hig sind, k?nnen sie - wenn sie auch stark befallen werden - oft noch einen Teil der vernichteten Bl?tter wieder ersetzen. Bedeutende Sch?den werden daher nur in Jahren des Massenvorkommens der R?benfliege verursacht. Zur Entscheidung, ob Insektizide angewandt werden sollen - da durch die chemischen Pr?parate meistens auch n?tzliche Insekten get?tet und die R?ckst?nde der Gifte auch f?r den Menschen gef?hrlich werden -, ist es notwendig, die ?kologie, die Sch?dlichkeit, die Verbreitung und den Massenwechsel kennenzulernen. Zur Erforschung des R?benfliegenproblems wurden darum in den letzten 20 Jahren umfangreiche Untersuchungen vorgenommen, deren Ergebnisse in diesem Heft mit Bewertung der ?lteren, sehr reichhaltigen Literatur angef?hrt sind. Wittenberg Lutherstadt. A. Ziemsen. 110 pp., 48 figs, 13 tabs, br. gr. 8.…