Published by Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V., Berlin, 1986, 1986
First Edition
Softcover. 24 x 17 cm. Graue Originalbroschur. 218 Seiten auf Kunstdruckpapier mit einigen s/w-Abbildungen und -Illustrationen. Gutes Exemplar. aus dem Inhalt u.a.: Dr. R. Lehmann: Senftenberg. Burg und Feste, Stadt und Umgebung im Wandel der Zeiten. Eine hisstorisch-topographische Studie; Prof. Dr. W. H. Fritze: Zu Deutung und ursprünglicher Beziehung des Landnamens "Barnim"; G. Küchler: "Hie gut Brandenburg allewege!" Ein fast vergessenes kurmärkisches Gruß- und Losungswort; Dr. E. Birnstiel / E. Lepétre: Die Hugenotten aus dem Dauphiné und ihre Niederlassung in Brandenburg-Preußen um 1700. Ein Forschungsbericht; Dr. D. Pötschke: Georg Sellos Beitrag zur Erforschung der Geschichte Berlins und Brandenburgs sowie zur Rolandsforschung (m. einer Abb.); Dr. St. Hartmann: Die Preußische Seehandlung und die Klemzinger Güter im Kreis Züllichhau-Schiebus (1844 - 1852); Dr. H. Reelfs: Herrenhaus, Park, Gutshof und Dorf - Beymes Steglitzer Rittergut, ein Muster preußischer Landbaukunst um 1800; Prof. Dr. J. Buder: Der Reitergeneral von Seydlitz im Schaffen Theodor Fontanes; Dr. E. Roß: Carl Alexander von Uhden (1798 - 1878). Preußischer Justizminister und letzter Präsident des Königlichen Obertribunals zu Berlin; Bücherschau -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Ob Sonnenschein oder warmer Regen: mit einem interessanten Buch kommen Sie immer gut durch den Tag. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K14645-437148.
Published by Deutscher Bauernverlag, Berlin 1956.,, 1956
Seller: Antiquariat Petri, Jena, Germany
HC. Condition: Gut. Ohln, gr 8?, 64?32s., in gutem Zustand, [HSA6,4b]. Deu 1200g.
Published by Stuttgart / Berlin, Ferdinand Enke 1936/1937., 1937
First Edition
Softcover. 23 x 15 cm. Zehn Originalbroschuren. Die Einbände etwas berieben und einzelne Seiten etwas gelbfleckig, dabei Heft 2: eine Unterstreichung auf dem Deckblatt, Heft 3: kleine braune Fleckchen auf dem vorderen Deckblatt, Heft 5: vorderes Deckblatt leicht braunfleckig, randgebräunt. 700 Seiten in fortlaufender Paginierung, komplett mit insgesamt 48 Tafeln. Letztes Heft mit dem Titelblatt und dem Inhaltsverzeichnis für den gesamten Band. Sauber und in gutem Zustand. Aus dem Inhalt: Winkler von Hermaden: Die Kohlenlager Oesterreichs, ihre geologische Position und wirtschaftliche Bedeutung / F. Wernicke & E.O.Teuscher: Die neue Wolframitlagerstätte von Pechtelsgrün bei Lengenfeld / W. Soergel: Diluviale Eiskeile / Ehrhard Voigt: Die Lackfilmmethode, ihre Bedeutung und Anwendung in der Paläontologie, Sedimentpetrographie und Bodenkunde / Hans Scupin: Zur Paläogeographie des sudetischen Kreidemeers / Walter Kranz: Nochmals zur Prüfung von Betonzuschlagstoffen / R. Rieke: Die Anforderungen der keramischen Industrie and die von ihr verwendeten Kaoline und Tone / O. Stutzer: "Meteor Crater" (Arizona) u. Nördlinger Ries / W. Kegel: Sedimentation und Faltung im Rheinischen Schiefergebirge / H. Stille: Franz Beyschlag (mit Abbildung). -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Ob Sonnenschein oder warmer Regen: mit einem interessanten Buch kommen Sie immer gut durch den Tag. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K10027.
Language: German
Published by Zentrale Universitäts-Druckerei, Berlin, 1990
Seller: Antiquariat Tröger, Lörrach, Germany
Kartoneinband - Broschur. Condition: Guter Zustand. Dust Jacket Condition: Kein Schutzumschlag. Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie dem Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin; 335 Seiten; gutes und sauberes Exemplar;
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
First Edition Signed
WESEN UND GESCHICHTE DER FINANZSPEKULATION Im Insel-Verlag Leipzig, 1. Auflage 1932, ERSTAUSGABE, 408 SS. gebunden (Hardcover 8° mit Golddruck), gegen Ende einige Bleistiftan- und Unterstreichungen, gut erhalten - mit eigenhändiger Widmung, Empfehlung, Datum, Unterschrift in Tinte signiert "To Toni Franke a christmas present, with all good wishes for happiest .time from her friend RALPH H. MOTTRAM DEc. 1931".
Berlin, G. Reimer, 1847. Contemp. hcalf, profusely gilt spine. Light wear along edges. XXXII,622 pp. In: "Fortschritte der Physik im Jahre 1845. Dargestellt von der physikalischen Gesellschaft zu Berlin". I. Jahrgang. Redigirt von G. Karsten. XXXII,622 pp. A stamp on titlepage. Helmholtz's paper: pp. 346-355. Clean and fine. First appearance of this milestone paper which represents the first, and most importent, step towards his great work laid down in "Über die Erhaltung der Kraft", 1847. This is Helmholtz' FIRST PAPER ON THE CONSERVATION OF FORCE"At the beginning of October, 1846, Helnmholtz sent a 'Report on Work done on the Theory of Animal Heat for 1845', at du Bois' request, to the "Fortschritte der Physik", issued by the Physical Society. (the paper offered). This was merely an abstract from the article in the Encyclopaedic Dictionary.BUT IT ANTICIPATES MORE DEFINITELY THE CONDCLUSIONS OF HIS GREAT WORK. He states without hesitation that the material theory of heat is no longer tenable, and that a kinetic theory must be substituted for it, since heat originates in mechanical forces, either directly by friction, or indirectly from an electrical current produced by themotion of magnets. This conception of heat as a motion involves the conclusion that mechanical, electrical and chemical forces must always be the definite equivalent of one and the same energy, whatever the mode by which one force is transformed into another. The empirical confirmation of this law must be the imperative duty of physicists and physiologists."(Leo Koenigsberger in "Hermann von Helmholtz", pp. 34-35)."In the "Fortschritte der Physik" for 1845, which appeared in 1847, Helmholtz published a report on theories of physiological heat which he later acknowledged as belonging to his work on the conversation of force."(Jungnickel & McCormach "Intellectual Masteryof Nature, Vol. 1, p. 157).
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Manuscript / Paper Collectible
Condition: Befriedigend. Ferdinand I. (HRR): Signierter Brief von 1522, über Bergwerke Sehr interessanter, eigenhändig signierter, früher Brief von Ferdinand I. (1503-1564), Erzherzog von Österreich und späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Betrifft Bergwerke. Mit eigenhändiger Gegenzeichnung durch den Geheimschreiber und Kanzler Marx Treitzsaurwein (1450-1527), Mitverfasser der literarischen Werke Weißkunig und Theuerdank. --- Aus einer Einbandmakulatur; mit geringem Textverlust; bei einigen Zeilen fehlen die letzten Buchstaben. --- Gerichtet an drei Bergmeister bzw. Bergrichter, u.a. Hieronymus Zott von Pernegg und Hanns Hamel in Hall. --- Betrifft die Ankündung einer Visitation (Beschau) der Bergwerke. O.O. (wohl Wiener Neustadt) 1522 Deutsche Handschrift auf Papier, datiert 26. März 1522. --- Format: 19 x 28,5 cm (rückseitig Adressierung). --- Zustand: Aus einer Einbandmakulatur, mit den üblichen Leimspuren und Randschäden. Mit geringem Textverlust auf der Rückseite (bei einigen Zeilen fehlen die letzten Buchstaben). Marx Treitzsaurwein, latinisiert: Marcus (* um 1450 in Mühlau bei Innsbruck; gest. 6. September 1527 in Wiener Neustadt), war Geheimschreiber Kaiser Maximilians I. und nach dessen Tod Rat Karls V. und zuletzt Kanzler von Niederösterreich. Treitzsaurwein gilt neben Melchior Pfinzing als Mitverfasser und Redakteur von dem Kaiser zugeschriebenen literarischen Werken, insbesondere des Weißkunig und des Theuerdank. --- Ferdinand I. (* 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; gest. 25. Juli 1564 in Wien) aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Ab 1521 war er als Erzherzog von Österreich Herrscher in den habsburgischen Erblanden und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt und war der letzte römisch-deutsche König, der in Aachen gekrönt wurde. Ferdinand stand lange im Schatten seines Bruders, aber auch bevor er diesem im Reich nachfolgte, spielte er eine beachtliche Rolle. Durch die Erbteilung von 1521 erhielt er die habsburgischen Erblande, während Karl V. die spanischen Besitzungen und die burgundischen Niederlande bekam. In seinen Herrschaftsgebieten baute Ferdinand eine Behördenorganisation auf, die zur Basis der Verwaltung der kommenden Jahrhunderte wurde. Durch das Erbe seiner Frau fiel der Anspruch auf die Königreiche Böhmen und Ungarn an ihn. Auch wenn er Ungarn gegen die Osmanen und konkurrierende einheimische Kräfte nur zu einem kleinen Teil beherrschen konnte, wurde damit die Basis für die beherrschende Stellung der Habsburger im Donauraum geschaffen. Im Heiligen Römischen Reich agierte Ferdinand bei den oft langen Abwesenheiten des Kaisers als dessen Stellvertreter und nach dessen Rücktritt 1556 bis 1564 als dessen Nachfolger. Reichsrechtlich bestätigt wurde die Nachfolge aber erst 1558 auf dem Frankfurter Kurfürstentag. Auf die separate Kaiserkrönung durch den Papst wurde von nun an verzichtet. Insbesondere für das Zustandekommen des Augsburger Religionsfriedens spielte Ferdinand eine wichtige Rolle. (Quelle: wikipedia.).
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Manuscript / Paper Collectible
Condition: Befriedigend. Ferdinand I. (HRR): Signierter Brief Wiener Neustadt um 1522, über Bergwerke Sehr interessanter, eigenhändig signierter, früher Brief von Ferdinand I. (1503-1564), Erzherzog von Österreich und späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Betrifft Bergwerke. Mit eigenhändiger Gegenzeichnung durch den Geheimschreiber und Kanzler Marx Treitzsaurwein (1450-1527), Mitverfasser der literarischen Werke Weißkunig und Theuerdank. --- Aus einer Einbandmakulatur; mit geringem Textverlust: Auf der Rückseite fehlen die letzten Buchstaben jeder Zeile, auch die Jahreszahl ist betroffen. Parallel biete ich einen weiteren Brief Ferdinands I. von 1522 an (mit derselben Gegenzeichnung); wahrscheinlich stammt dieser Brief also aus derselben Zeit. --- Erwähnt werden die Bergwerke Sankt Jakob im Waschgraben (südlich von Schladming) und Sankt Konrad sowie der Bergrichter Hanns Gstader (1530 nachweisbar als erster Bergrichter nach der Zerstörung von Schladming in den Bauernkriegen), der seines Amts enthoben und bestraft werden soll. Wiener Neustadt o.J. (um 1522) Deutsche Handschrift auf Papier, datiert Wiener Neustadt, den 18. Juni (Jahreszahl durch Textverlust unbekannt). --- Umfang: zwei Seiten (28,3 x 19 cm). --- Zustand: Aus einer Einbandmakulatur, mit den üblichen Leimspuren und Randschäden. Mit Textverlust auf der Rückseite (die letzten Zeilen fehlen jeweils). Marx Treitzsaurwein, latinisiert: Marcus (* um 1450 in Mühlau bei Innsbruck; gest. 6. September 1527 in Wiener Neustadt), war Geheimschreiber Kaiser Maximilians I. und nach dessen Tod Rat Karls V. und zuletzt Kanzler von Niederösterreich. Treitzsaurwein gilt neben Melchior Pfinzing als Mitverfasser und Redakteur von dem Kaiser zugeschriebenen literarischen Werken, insbesondere des Weißkunig und des Theuerdank. --- Ferdinand I. (* 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; gest. 25. Juli 1564 in Wien) aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Ab 1521 war er als Erzherzog von Österreich Herrscher in den habsburgischen Erblanden und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt und war der letzte römisch-deutsche König, der in Aachen gekrönt wurde. Ferdinand stand lange im Schatten seines Bruders, aber auch bevor er diesem im Reich nachfolgte, spielte er eine beachtliche Rolle. Durch die Erbteilung von 1521 erhielt er die habsburgischen Erblande, während Karl V. die spanischen Besitzungen und die burgundischen Niederlande bekam. In seinen Herrschaftsgebieten baute Ferdinand eine Behördenorganisation auf, die zur Basis der Verwaltung der kommenden Jahrhunderte wurde. Durch das Erbe seiner Frau fiel der Anspruch auf die Königreiche Böhmen und Ungarn an ihn. Auch wenn er Ungarn gegen die Osmanen und konkurrierende einheimische Kräfte nur zu einem kleinen Teil beherrschen konnte, wurde damit die Basis für die beherrschende Stellung der Habsburger im Donauraum geschaffen. Im Heiligen Römischen Reich agierte Ferdinand bei den oft langen Abwesenheiten des Kaisers als dessen Stellvertreter und nach dessen Rücktritt 1556 bis 1564 als dessen Nachfolger. Reichsrechtlich bestätigt wurde die Nachfolge aber erst 1558 auf dem Frankfurter Kurfürstentag. Auf die separate Kaiserkrönung durch den Papst wurde von nun an verzichtet. Insbesondere für das Zustandekommen des Augsburger Religionsfriedens spielte Ferdinand eine wichtige Rolle. (Quelle: wikipedia.).
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Manuscript / Paper Collectible
Condition: Befriedigend. Ferdinand I. (HRR): Urkunde Wiener Neustadt 1523 über Bergwerk in Schladming und Brief Wien 1524 an Bergmeister, Makulatur Sehr interessante Urkunde (Wiener Neustadt 1523) über Bergbau, ausgestellt von Ferdinand I. (1503-1564), Erzherzog von Österreich und späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Gerichtet an die Bergwerkskommission der niederösterreichischen Lande. Betrifft die Anzeige von Hanns Gstader, Bergrichter zum Schladming, "von wegen ains peenfalls, den ? Conrad Wacher in dem perckhgericht seiner verwalltung versprochen haben soll." Dieser Fall soll nun näher untersucht werden. --- Anbei zweiseitige Urkunde (Wien 1524, ebenfalls aus Einbandmakulatur, ohne Textverlust): Die Räte von Ferdinand I. wenden sich an einen Bergmeister, eine Bergrichter-Rechnung betreffend. Erwähnt ist der Bergrichter zu Hall im Inntal und mehrmals die Stadt Innsbruck. Wiener Neustadt 1523 und Wien 1524 Deutsche Handschriften auf Papier, datiert "in unnser Stat Newenstat" (=Wiener Neustadt), den 10. Oktober 1523, sowie Wien, den 27. April 1524. --- Format der ersten Urkunde: 25,5 x 27,5 cm. Rückseitig Adressierung und Notizen der Empfänger. --- Die zweite Urkunde im Format 28,3 x 21 cm (beidseitig beschrieben). --- Zustand: Aus einer Einbandmakulatur, mit den üblichen Leimspuren. Bis auf den Verlust einer Gegenzeichnung in der ersten Urkunde ohne jeden Textverlust. Hanns Gstader ist 1530 nachweisbar als erster Bergrichter nach der Zerstörung von Schladming in den Bauernkriegen. --- Ferdinand I. (* 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; gest. 25. Juli 1564 in Wien) aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Ab 1521 war er als Erzherzog von Österreich Herrscher in den habsburgischen Erblanden und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt und war der letzte römisch-deutsche König, der in Aachen gekrönt wurde. Ferdinand stand lange im Schatten seines Bruders, aber auch bevor er diesem im Reich nachfolgte, spielte er eine beachtliche Rolle. Durch die Erbteilung von 1521 erhielt er die habsburgischen Erblande, während Karl V. die spanischen Besitzungen und die burgundischen Niederlande bekam. In seinen Herrschaftsgebieten baute Ferdinand eine Behördenorganisation auf, die zur Basis der Verwaltung der kommenden Jahrhunderte wurde. Durch das Erbe seiner Frau fiel der Anspruch auf die Königreiche Böhmen und Ungarn an ihn. Auch wenn er Ungarn gegen die Osmanen und konkurrierende einheimische Kräfte nur zu einem kleinen Teil beherrschen konnte, wurde damit die Basis für die beherrschende Stellung der Habsburger im Donauraum geschaffen. Im Heiligen Römischen Reich agierte Ferdinand bei den oft langen Abwesenheiten des Kaisers als dessen Stellvertreter und nach dessen Rücktritt 1556 bis 1564 als dessen Nachfolger. Reichsrechtlich bestätigt wurde die Nachfolge aber erst 1558 auf dem Frankfurter Kurfürstentag. Auf die separate Kaiserkrönung durch den Papst wurde von nun an verzichtet. Insbesondere für das Zustandekommen des Augsburger Religionsfriedens spielte Ferdinand eine wichtige Rolle. (Quelle: wikipedia.).
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Manuscript / Paper Collectible
Condition: Befriedigend. Ferdinand I. (HRR): Urkunde Wien 1535 über Darlehen der Fugger, aus Makulatur Sehr interessante Urkunde, ausgestellt von Ferdinand I. (1503-1564), Erzherzog von Österreich und späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Betrifft ein großes Darlehen, dass er in drei Verweisungen (Wien 1526, Prag 1528 und Prag 1534) von den Kaufleuten Alonso de Sancta Gadea und Greogor de Ayala aufgenommen hatte. Mehrmals ist das Königreich Neapel erwähnt (anscheinend dient ein Einkommen daher als Sicherheit). Für die Rückzahlung dieses Darlehens kommen nun die Brüder Raimund Fugger (1489-1535) und Anton Fugger (1493-1560) sowie deren Cousin Hieronymus Fugger (1499-1538) auf. --- Aus einer Einbandmakulatur; mit geringem Textverlust (bei zwei der sechs Seiten fehlen die letzten Buchstaben jeder Zeile sowie die Unterlängen der letzten Zeile); ansonsten ist die Urkunde komplett. Wien 1535 Deutsche Handschrift auf Papier, datiert Wien, den 20. Januar 1535. --- Umfang: sechs Seiten (26,8 x 20 cm). --- Zustand: Aus einer Einbandmakulatur, mit den üblichen Leimspuren sowie montierten Pergamentstreifen am oberen Rand der ersten und der vierten Seite. Mit geringem Textverlust (s.o.). Raymund Fugger von der Lilie (auch Raimund Fugger) (* 24. Oktober 1489 in Augsburg; gest. 3. Dezember 1535 in Mickhausen) war Mitglied der Augsburger Familie der Fugger, Reichsgraf und Kunstsammler. --- Anton Fugger von der Lilie (* 10. Juni 1493 in Augsburg; gest. 14. September 1560 ebenda) war ein deutscher Kaufmann, Reichsgraf und Bankier. --- Der Kaufmann Gregorio de Ayala (geb. ca. 1500 in Burgos, gest. 1549/50 in Antwerpen), der 1535 geadelt wurde, schloss 1523 einen Vertrag mit der Stadtverwaltung von Haarlem, um dort die Tuchproduktion aufzunehmen; im Gegenzug erhielt er für jedes verkaufte Stück Tuch eine Exportsubvention. Das Geschäft florierte einige Jahre lang. Als jedoch sein Schwiegervater aus der Stadtverwaltung ausschied, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen der Stadt und dem Unternehmer; schließlich versuchte man, ihn loszuwerden, indem man ihn des Betrugs bezichtigte. Dennoch konnte Gregorio de Ayala in diesem Streit auf die Unterstützung Karls V. und Ferdinands von Österreich zählen. --- Ferdinand I. (* 10. März 1503 in Alcalá de Henares bei Madrid; gest. 25. Juli 1564 in Wien) aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Ab 1521 war er als Erzherzog von Österreich Herrscher in den habsburgischen Erblanden und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt und war der letzte römisch-deutsche König, der in Aachen gekrönt wurde. Ferdinand stand lange im Schatten seines Bruders, aber auch bevor er diesem im Reich nachfolgte, spielte er eine beachtliche Rolle. Durch die Erbteilung von 1521 erhielt er die habsburgischen Erblande, während Karl V. die spanischen Besitzungen und die burgundischen Niederlande bekam. In seinen Herrschaftsgebieten baute Ferdinand eine Behördenorganisation auf, die zur Basis der Verwaltung der kommenden Jahrhunderte wurde. Durch das Erbe seiner Frau fiel der Anspruch auf die Königreiche Böhmen und Ungarn an ihn. Auch wenn er Ungarn gegen die Osmanen und konkurrierende einheimische Kräfte nur zu einem kleinen Teil beherrschen konnte, wurde damit die Basis für die beherrschende Stellung der Habsburger im Donauraum geschaffen. Im Heiligen Römischen Reich agierte Ferdinand bei den oft langen Abwesenheiten des Kaisers als dessen Stellvertreter und nach dessen Rücktritt 1556 bis 1564 als dessen Nachfolger. Reichsrechtlich bestätigt wurde die Nachfolge aber erst 1558 auf dem Frankfurter Kurfürstentag. Auf die separate Kaiserkrönung durch den Papst wurde von nun an verzichtet. Insbesondere für das Zustandekommen des Augsburger Religionsfriedens spielte Ferdinand eine wichtige Rolle. (Quelle: wikipedia.).