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Gemeinde Haar Hrsg (1 results)

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    Hardcover/gebunden. Condition: gut. Erste Aufl. Großformatiger fadengehefteter fotografisch gestalteter und glanzfolienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und fotografisch gestalteten Vorsätzen (Luftbild). Der Einband dezent berieben, einzelne Seiten mit winzigem Knickchen einer Ecke, ansonsten guter bis sehr guter Erhaltungszustand. Haar ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis München, die östlich an München angrenzt. Am 28. Januar 2025 wurde Haar als dritte Gemeinde im Landkreis München zur Stadt erhoben. Haar grenzt im Norden an die Gemeinde Feldkirchen (Landkreis München), im Osten an die Gemeinde Vaterstetten (Landkreis Ebersberg), im Süden an die Gemeinden Grasbrunn und Putzbrunn (beide Landkreis München) sowie im Westen an den Münchner Stadtbezirk Trudering-Riem. Der Ortsname kommt von dem Wort Hardt (harde/hart), welches ein leicht bewachsenes Waldland beschreibt. Daher kommt auch das Beil im Haarer Wappen, welches an die Rodung des Waldes erinnert. Das erste Mal wird Haar in einer Urkunde des Klosters Rott am Inn im Jahr 1073 erwähnt: darin wird das "Gut Harde" an das Kloster verschenkt. Im Zuge der Neuordnung Bayerns (Gemeindeedikt von 1818) wurden die bis dahin selbständigen Orte Haar, Gronsdorf und Salmdorf zur neuen Gemeinde Salmdorf zusammengelegt. Ottendichl und Eglfing kamen 1849 dazu. Die Gemeinde blieb im ganzen 19. Jahrhundert recht klein: die Gemeindebeschreibung von 1872 zählt 43 Häuser mit 334 Einwohnern. Erst mit der Eröffnung der Bahnstation Haar an der Strecke München?Rosenheim konnte die Gemeinde wachsen: 1900 waren es bereits 61 Häuser mit 472 Einwohnern. Im Zuge des Baues und der Eröffnung der damaligen Kreisirrenanstalt, des jetzigen Isar-Amper-Klinikums München-Ost, im Jahr 1905 wuchs die Gemeinde zügig: 1917 hatte Salmdorf bereits 3666 und 1933 5175 Einwohner. Am 29. April 1924 wurde die Gemeinde Salmdorf in Haar umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Haar durch den Bau von weiteren Siedlungen deutlich an: 1972 gab es 13.000 Einwohner und 1977 bereits 19.500. Diese Zeit war vor allem geprägt durch den Bau des Jagdfeldzentrums: Dazu gehören einige Hochhäuser, Ladenlokale und Gastronomiebetriebe, ein künstlicher See und eine Park-Anlage erbaut durch die Neue Heimat. Außerdem wurde das Ernst-Mach-Gymnasium Haar eröffnet. Durch die Auflassung des nahen Flughafens München-Riem 1992 profitierte die Gemeinde ebenso wie vom relativ gebremsten Wohnungsbau, der in Haar ein intaktes Ortsbild mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden bewahrte. Das Erscheinungsbild des in den 1970er-Jahren erstellten Jagdfeldzentrums wurde 2007 durch einen neuen Büroturm sowie eine neue Wohnanlage mit ca. 80 Einheiten, genannt "natürlich Haar", stark verändert. Die zukünftige Entwicklung des Ortes sollte (Stand 2017) auch von der Verwendung des aufgelassenen Geländes des Krankenhausteils Haar II beeinflusst werden. Für diese denkmalgeschützte, parkähnliche Anlage mit ihren Jugendstil-Krankenhausgebäuden liegt ein Konzept zur Wohn- und Gewerbenutzung vor, das eine Nachverdichtung einschließt. Am 28. Januar 2025 wurde die Gemeinde im Rahmen ihres Neujahrsempfangs mit der Überreichung der entsprechenden Urkunde durch den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann zur Stadt erhoben. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 480 pages. 4° (217 x 265mm).…