Fritsch Werner Freiherr V (1 results)

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  • Published by Hamburg, Hoffmann und Campe (1949)., 1949

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    Seller: Antiquariat Les-art, Burgstetten, GermanyAntiquariat Les-art

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    8°. 152 S. mit einem Photoportrait und 4 Photo- und Faksimiletafeln. Okart. mit illustriertem OUmschlag (englische Broschur). Der original angeklebte Umschlag mit kleineren Rand- und Kantenläsuren und auf der weißen Rückseite etwas bestaubt, innen papierbedingt gleichmäßig etwas gebräunt (nicht die Tafeln), sonst gutes Exemplar. Der Verfasser war der Neffe Freiherr von Fritschs, dessen Onkel 1934 von Reichspräsident Paul v. Hindenburg nach dem Rücktritt von Kurt v. Hammerstein-Equord zum Chef der Heeresleitung ernannt wurde. Er versucht hier die Ehre seines Onkels wieder herzustellen. Fritsch kam aufgrund seiner Haltung in Konflikte mit Kriegsminister Werner von Blomberg und der SS. Als Hitler 1937 bei einer Führerbesprechung den Oberbefehlshabern der Wehrmachtsteile seine Kriegspläne darlegte, äußerte Fritsch Bedenken, die später zu seiner Entlassung führten. Im Zuge der sogenannten Blomberg-Fritsch-Affäre wurde Fritsch der Homosexualität bezichtigt. Bei einem darauf folgenden Prozeß wurde er zwar freigesprochen, weil die Gestapo den zweifelhaften Aussagen eines Kleinkriminellen aufgesessen war, und später auch rehabilitiert, erhielt aber seinen Posten nicht zurück. Statt dessen erhielt er die Ernennung zum Chef seines alten Artillerieregiment, mit dem er dann am Polen-Feldzug teilnahm und bei der Schlacht um Warschau fiel. Bei dem unvermeidlichen Staatsbegräbnis fehlte Hitler, weil ihm das NS-Regime auch nach dem Tod die vollständige öffentliche Rehabilitierung verwehrte. Der Verfasser (1906-2006) diente ebenfalls in Reichswehr und Wehrmacht, nach dem Krieg wurde er General der Bundeswehr und später NATO-Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte Europa Mitte (Allied Forces Central Europe - AFCENT). Sprache: de.…