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Seller Location

  • Christine Thilmann

    Language: German

    Published by Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2007

    ISBN 10: 3830029489 ISBN 13: 9783830029489

    Seller: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Germany

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    First Edition

    £ 87.33

    £ 15.23 shipping
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    Quantity: 5 available

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    Softcover. Condition: neu. 1. Auflage. Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 94 386 pages. Christine Thilmann befasst sich mit den Problemen, die der Konsum und die Abhängigkeit von Rauschdrogen bei der strafrechtlichen Schuldfähigkeitsbeurteilung und der Sanktionierung von Straftaten mit sich bringen: Beleuchtet werden die gängigen Rauschdrogenarten, ihre Wirkungen aus medizinischer Sicht, ihr Einfluss auf kriminelles Verhalten und die analytischen Mà glichkeiten ihres Nachweises. Sodann sind die Grundlagen des Schuldbegriffs und die von Rechtsprechung und Literatur entwickelten Schuldkonzeptionen in einem kurzen Abriss vorgestellt. Es folgen Ausführungen zur gegenwärtigen Rechtslage der Schuldfähigkeitsbeurteilung im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum und der Problematik des Vorverschulden, das mithilfe der ungeschriebenen Rechtsgrundsätzen der actio libera in causa und dem Vollrauschtatbestand des § 323a StGB schon heute Berücksichtigung findet. Eine kurze rechtsvergleichende Ãbersicht über die Handhabung der Schuldfähigkeitsbeurteilung im Zusammenhang mit Rauschdrogen verdeutlicht, dass der verschuldete Rausch im europäischen Ausland teilweise zur Versagung einer Strafmilderung, eines Strafausschlusses oder sogar zu einer Strafschärfung berechtigt. SchlieÃlich wird die Diskussion über die zukünftigen Mà glichkeiten der strafrechtlichen Bewertung von Kriminalität unter Rauschdrogeneinfluss dargestellt und kritisch gewürdigt. Ein eigener Vorschlag zur Sanktionierung strafbaren Verhaltens im akuten Rausch sowie die Feststellung, dass ein Vorverschulden hinsichtlich der Ausbildung einer Rauschdrogenabhängigkeit oder bezüglich der Folgeerkrankungen dauerhaften Rauschdrogenkonsums strafrechtlich nicht begründet werden kann, runden den Komplex ab.