Almasy Laszlo L E (1 results)

Language: Hungarian
Published by Budapest Lampel R. (Wodianer F. és Fiai) Könyvkiadovallatata. (1929)., 1929
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- First Edition
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Add to basket236, (4) Seiten und zahlreichen Kunstdrucktafeln mit fotografischen Abbildungen. Sehr dekorativ geprägter u. vergoldeter, dunkelroter Original-Leinwand-Einband in guter Erhaltung. (Eine Doppeltafel lose. Vereinzelt gering fleckig. Gutes Exemplar). 22x16 cm * Erste Ausgabe, Sehr selten Very Rare ! ---- Ladislaus Eduard Almásy von Zsadány und Törökszentmiklós (ungarisch Almásy László Ede, * 22. August 1895 in Bernstein (Burgenland), damals Königreich Ungarn; 22. März 1951 in Salzburg) war Entdecker, Saharaforscher, Pilot, Automobilpionier und auf deutscher Seite tätiger Abwehroffizier während des Zweiten Weltkrieges. Dank zahlreicher Expeditionen in Wüstenregionen sowie Geschäftsreisen nach Ägypten wurde er zu einem Kenner der östlichen Sahara. Als Offizier der Wehrmacht in der Division Brandenburg schleuste er im Auftrag der deutschen Abwehr unter anderem Spione durch die Wüste nach Ägypten. Er stammte aus der ungarischen Adelsfamilie Almásy und kam 1895 als Sohn von Ilona Pittoni und des namhaften Ethnologen und Zoologen György Almásy auf Burg Bernstein im deutsch besiedelten Westungarn (seit 1921 das österreichische Burgenland) zur Welt. Er wurde von einem Privatlehrer im britischen Eastbourne erzogen, wo er von 1911 bis 1914 lebte. Aus dieser Zeit stammt auch seine Begeisterung für die Pfadfinder. Im Ersten Weltkrieg diente Almásy in den k.u.k. Luftfahrtruppen. Für den hochdekorierten Offizier des österreichisch-ungarischen Heeres Almásy brach nach Ende des 1. Weltkriegs ein Weltbild zusammen 1921 wurde Almásy internationaler Beauftragter des ungarischen Pfadfinderverbands. Er kehrte nach England zurück, wo er am Eastbourne Technical Institute von November 1921 bis Juni 1922 studierte. Hier war er auch Mitglied im Eastbourne Flying Club. Im Frühjahr 1921 chauffierte er Exkönig Karl IV. (Exkaiser Karl I. von Österreich) bei seinem ersten (gescheiterten) Versuch, den Thron des Königreichs Ungarn wieder zu übernehmen, nach Budapest. Nach 1921 arbeitete Almásy als Vertreter für die österreichischen Steyr Automobile im ungarischen Steinamanger nahe der neuen Grenze zu Österreich und gewann für Steyr mehrere Autorennen. In dieser Zeit organisierte er Jagdreisen für Europäer im Königreich Ägypten. Auf diesen Reisen fuhr er unter anderem Fürst Antal Esterhazy zu einer Jagdexpedition in den Sudan und Prinz Ferdinand von Liechtenstein von Mombasa nach Alexandria. 1926 entwickelte Almásy während einer Fahrt von Ägypten in den Sudan entlang des Nils größeres Interesse an der Region und kehrte später zu Fahrten und Jagden wieder. Er testete 1929 Steyr-Fahrzeuge unter Wüstenbedingungen mit zwei Steyr-Lkw und begann damit seine Wüstenexpeditionen. Unter anderem befuhr er auch erstmals die Karawanenstraße Darb el Arbe'n auch Straße der 40 Tage genannt. 1930 fuhr er von Khartum entlang der Bahnlinie in vier Tagen nach Wadi Halfa und weiter im Niltal bis Kairo. Danach interessierte er sich für den bis damals noch kaum erforschten östlichen Teil der libyschen Wüste, welcher den letzten weißen Fleck auf der Landkarte Afrikas darstellte. 1932 machte sich Almásy mit drei Briten, Sir Robert Clayton, Kommandant Penderel und Patrick Clayton, auf, das legendäre Zerzura, die Oase der Vögel, zu suchen. Die kombinierte Expedition zu Pkw und Flugzeug wurde vom ägyptischen Prinzen Kemal el Din finanziert, der 1921 für das US-amerikanische National Geographic Magazine einen Beitrag über das Gilf el-Kebir verfasst hatte. Die Expedition katalogisierte prähistorische Felszeichnungen wie die Höhle der Schwimmer in Uwainat und Gilf el-Kebir. 1933 erklärte Almásy, das dritte Tal von Zerzura im Wadi Talh gefunden zu haben. Almásy traf den Stamm der Magyarab in Nubien, die zwar Arabisch sprechen, jedoch als Nachfahren ungarischer (magyarischer) Soldaten in der osmanischen Armee des 16. Jahrhunderts angesehen werden. Bei seinen Entdeckungen stützte er sich als einer der ersten auf kombinierte Erkundungen per Auto und Flugzeug. Er wertete auch die historischen Beric. …