SS Leitheft 10. Jahrgang, Heft 3, 1944 * R e i c h s f ü h r e r S S z u m T h e m a " S e l b s t m o r d " Dieses Buch wird von uns nur zur staatsbürgerlichen Aufklärung und zur Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen angeboten (§86 StGB)

Language: German

Published by München, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf.,, 1944

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(noch zu Nr. 38044:) - Mit zeittypischen Ausführungen wie z B.: "Im Tagebuch und in den Nachlassenbriefen eines SS-Mannes, der sich selbst getötet hatte, kehrt mehrmals der Satz wieder: "Mein Leben ist unnütz geworden!" Was will er damit sagen, und hat er ein Recht, so zu sprechen? Der SS-Mann war 21 Jahre alt geworden. Seine Liebe, die ihn nacheinander mit zwei verschiedenen Mädchen verbunden hatte, war nicht leichtsinniger Natur gewesen. Er hatte eine wertvolle Verbindung gesucht, eine ebenbürtige Frau, die ihm in einer beständigen Ehe gesunde Kinder schenken würde. Die erste Verbindung hatte er deshalb aufgegeben, weil ärztliches Zeugnis einwandfrei ergeben hatten, daß das Mädchen unfruchtbar bleiben würde. Aber dann, als ihn bereits eine neue herzliche Liebe mit einem anderen Mädchen verband, hatte er im Lazarett erfahren müssen, dass e r s e l b s t durch eigene Schuld zeugungsunfähig geworden war. Seitdem wiederholt sich in seinen Niederschriften die Klage über die Sinnlosigkeit des Daseins. Er habe alles verloren, wofür er gelebt, geliebt und gekämpft habe: das Fortleben in seinen Kindern. Was wollte der SS-Mann durch seinen selbstgewählten Tod erreichen? Niemand wird bestreiten können, daß die Tat des hier genannten SS-Mannes dem Volke schweren Schaden zugefügt hat. Denn durch sie wurde nichts gesühnt und wiedergutgemacht. Im Gegenteil, nicht nur, daß der SS-Mann seinem Volke die Nachkommen entzogen hatte, entzog er ihm durch seinen eigenen Tod auch noch sich selbst, seine eigene Arbeits- und Kampfkraft. Damit hat er neue Schuld auf sich geladen. In einem Befehl vom 19. März 1939 hat der Reichsführer SS eindeutig Stellung zum Selbstmord genommen. Darin heißt es: "Höchstens 15 % der Selbstmorde werden aus Gründen begangen, die allenfalls anerkannt werden können, also z.B. Beendigung des Lebens nach einem die Gemeinschaft schädigenden und die Ehre verletzenden Verbrechen. 85 % der Selbstmorde werden jedoch aus Gründen begangen, die niemals anzuerkennen sind, und zwar aus Angst vor Strafe, Angst vor einer Prüfung, nach einem Tadel durch einen Vorgesetzten Selbstmorde dieser Art haben nichts mit Heroismus oder heldische Gesinnung zu tun. Sie werden von uns SS-Männern als Flucht, als ein Sichrücken vor dem Kampf und vor dem Leben selbst angesehen. Die Schutzstaffel hat noch niemals für Menschen, die einem Kampf ausgewichen sind, Verständnis gehabt. Ich ordne daher an, daß in allen Fällen, in denen durch eine von dem Vorgesetzten sofort angesetzte Untersuchung zweifelsfrei feststeht, daß der Grund für den Selbstmord nicht anerkannt werden kann, von dem Tode des Mannes keine Notiz genommen wird, und daß die Schutzstaffel sich an dem Begräbnis nicht beteiligt". Dein Leben gehört nicht dir, sondern deinem Volke"- Deutsches / Drittes Reich, Großdeutschland im 2.Weltkrieg, illustrierte Bücher, Kriegführung im Nationalsozialismus, deutsches Kriegserleben, Soldatentum im nationalsozialistischen Volksheer, Wehrmacht, Landser am Feind, Kriegseinsatz an der Ostfront, Schutzstaffel, Elite, Fronthelden des Weltkriegs, Heldentum der Front, Renntierzucht. Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.

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SS Leitheft 10. Jahrgang, Heft 3, 1944 * R e i c h s f ü h r e r S S z u m T h e m a " S e l b s t m o r d " Dieses Buch wird von uns nur zur staatsbürgerlichen Aufklärung und zur Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen angeboten (§86 StGB)
Author
Reichsführer SS / SS-Hauptamt Berlin-Wilmersdorf (Herausgeber):
Publisher
München, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf.,
Publication year
1944
Language
German
Edition
1st Edition
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