Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
Art / Print / Poster
Condition: sehr guter Zustand. Serigraphie in Schwarz, 1947, signiert und datiert. Darstellungsgröße 20,5:27,7 cm, Blattgröße 32:40,7 cm. Nr. 54 von 100 Exx. - Tadellos frisches Exemplar auf weißem Velin. Der Maler und Grafiker Max Ackermann zählt sicher zu den bedeutendsten Künstlern der Abstraktion in Deutschland. Zuerst in Weimar 1907/1908 als Schüler H. van de Veldes und parallel als Schüler der Weimarer Malerschule bei H. Olde und L. von Hofmann setzt Ackermann bis 1810 sein Studium in Dresden und München fort, zieht aber enttäuscht vom akademischen Lehrbetrieb 1912 nach Stuttgart, wo er 1913 Meisterschüler Hölzels wird. 1917 wegen längerem Lazarettaufenthalt als kriegsuntauglich entlassen, lebt er weiterhin in Stuttgart. 1936 erhält er Arbeitsverbot und zieht nach Hoornstaad am Bodensee. Im Jahr darauf werden seine Arbeiten als entartet" diffamiert. 1943 wird sein Atelier und damit ein Teil seiner Arbeiten bei einem Bombenangriff zerstört. 1957 wird ihm der Professorentitel h.c. verliehen; im gleichen Jahr Rückkehr nach Stuttgart.
Condition: sehr guter Zustand. Ackermann, Max. Komposition.1953. Zeichnung / Kohlestift, in Schwarz, auf leichtem gelblichem Velin. Originale Künstlergrafik, von Max Ackermann. Unikat. 24,8 x 15,7 cm (Darstellung / Blatt).Rechts unten originales Reißzwecklöchlein. Tadellos erhalten. Sehr guter Zustand.Max Ackermann (1887 Berlin - 1975 Bad Liebenzell-Unterlengenhardt). Deutscher Maler und Grafiker. Namhafter Vertreter der abstrakten Kunst in Deutschland. Lehre zum Porzellan-Modelleur. 1906/07 mit Empfehlung von Henry van de Velde Freistelle am Großherzoglichen Kunstgewerblichen Seminar in Weimar. Gründung des Freilichtatelier für Steinarbeiten, Marmorskulpturen. 1908/09 Besuch der Zeichenklasse von Richard Müller an der Dresdner Kunstakademie. 1909-12 Studium bei Franz von Stuck an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1912 Schüler von Adolf Hölzel an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart, Anfänge der abstrakten Malerei. 1915-17 als Soldat im Ersten Weltkrieg verwundet, langer Lazarettaufenthalt. In den 1920er Jahren als Maler in Stuttgart, Gründung einer Lehrwerkstatt für Neue Kunst. Kurzzeitig Zusammenarbeit mit dem Tänzer und Choreografen Rudolf von Laban vom Monte Verità. 1926 Studienreise nach Paris, Bekanntschaft mit dem Architekten Adolf Loos. 1928 Begegnung mit Wassily Kandinsky und George Grosz im Kunsthaus Schaller in Stuttgart. 1929 Teilnahme an der Kunstausstellung zum Vagabunden-Kongress in Stuttgart. Ab 1930 Seminar für Absolute Malerei an der Volkshochschule in Stuttgart. 1932 Gemeinschaftsausstellung mit Ernst Heinrich Graeser und Hans Molfenter im Kunsthaus Schaller. 1936 Anschluss an den Höri-Kreis, Umsiedlung nach Hornstaad am Bodensee. 1937 Diffamierung und Beschlagnahme von Werken in der nationalsozialistischen Aktion Entartete Kunst. 1951 Mitglied im Deutschen Künstlerbund ud Teilnahme an dessen Jahresausstellungen. 1957 Verleihung des Professorentitel durch das Land Baden-Württemberg, dauerhafte Niederlassung in Stuttgart. 1964 als Ehrengast der Villa Massimo in Rom, römische Pastellserie. 1974 Heirat mit Johanna Strathomeyer, die er seit 1969 kannte und mit der er nach Bad Liebenzell-Unterlengenhardt umzog. Rechts unten in Bleistift signiert und datiert: Ackermann 53.