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  • Friedhelm Werremeier

    Language: German

    Published by München, Gütersloh, Wien : Bertelsmann, 1975

    ISBN 10: 3570004929 ISBN 13: 9783570004920

    Seller: Book Broker, Berlin, Germany

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    £ 6.74

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    Gebundene Ausgabe. Condition: Sehr gut. 399 S. Alle Bücher & Medienartikel von Book Broker sind stets in gutem & sehr gutem gebrauchsfähigen Zustand. Die Ausgabe des gelieferten Exemplars kann um bis zu 10 Jahre vom angegebenen Veröffentlichungsjahr abweichen und es kann sich um eine abweichende Auflage handeln. Unser Produktfoto entspricht dem hier angebotenen Artikel, dieser weist folgende Merkmale auf: Altersentsprechend nachgedunkelte/saubere Seiten in fester Bindung. Leichte Gebrauchsspuren. Dem Alter entsprechend sehr guter Zustand. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 680.

  • Seller image for Original Autogramm Rolf Bossi (1923-2015) /// Autograph signiert signed signee for sale by Wimbauer Buchversand

    Bossi, Rolf :

    Language: German

    Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Manuscript / Paper Collectible Signed

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    Echtfoto. Condition: Gut. Großformatiges Foto ca A5 von Rolf Bossi umseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Rolf Bossi (* 10. September 1923 in Karlsruhe; ? 22. Dezember 2015 in Düsseldorf[1]) war ein deutscher Jurist und Publizist. Er war einer der bekanntesten Strafverteidiger in Deutschland. Bossis Vater, ein gebürtiger Italiener, war Beamter im Innenministerium der Republik Baden und engagiertes Mitglied der katholischen Zentrumspartei, dann während des Zweiten Weltkrieges Verwaltungsoffizier bei der Luftwaffe. Er wurde 1942 von einem Standgericht wegen ?Wehrkraftzersetzung? zum Tode verurteilt und erschossen.[2] Bossi machte im selben Jahr in München Abitur. Als Offiziersanwärter der Wehrmacht wurde er an der Ostfront verwundet. Das Schicksal des Vaters motivierte ihn, während der Genesung im Lazarett das Jurastudium aufzunehmen.[3] Bossi begann eine Dissertation mit dem Thema ?Die Teilnahme Dritter an der Abtreibung?, die er jedoch nicht abschloss, weil die Rechtslage zwischenzeitlich durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs eindeutig geklärt worden war.[4] Anwaltstätigkeit Bossi wurde 1952 in München als Anwalt zugelassen und arbeitete dort zunächst in der Kanzlei des Strafverteidigers Adolf Mier.[3] Bekannt wurde er insbesondere durch die Verteidigung der Schauspielerin Ingrid van Bergen, die ihren Lebensgefährten erschossen hatte. Bossi vertrat im Laufe seiner Karriere noch andere Prominente, darunter Romy Schneider,[5] aber auch Personen wie den Kindermörder Jürgen Bartsch, den Serienmörder Fritz Honka, den Oetker-Entführer Dieter Zlof und den Entführer Dieter Degowski aus der Geiselnahme von Gladbeck. Tätig war er auch für DDR-Grenzer im sogenannten Mauerschützenprozess sowie in den Prozessen um den Hamburger Callgirl-Ring und den Hochstapler Gert Postel. Nachdem ihm 2004 nach langem verwaltungsgerichtlichem Streit die Fahrerlaubnis entzogen worden war, verurteilte ihn im April 2007 das Landgericht München I wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen, bei denen er sich auf die berufliche Notwendigkeit der Fahrten berufen hatte, zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro. Es folgten Verurteilungen durch das Amtsgericht Augsburg wegen übler Nachrede gegenüber drei Richtern zu 12.000 Euro und durch das Amtsgericht Ingolstadt zu 24.000 Euro Geldstrafe wegen Beleidigung eines Vergewaltigungsopfers als ?schäbige, eine kriminelle Drecksperson von nicht zu übertreffender Charakterlosigkeit?.[6][7] Lange Jahre arbeitete Bossi in Kanzleigemeinschaft mit den Strafverteidigern Gunter Widmaier und Steffen Ufer,[8] später mit Ulrich Ziegert.[9] Auch Werner Leitner begann seine Anwaltslaufbahn bei Bossi.[10] Ende 2008 zog sich Rolf Bossi aus seiner Kanzlei zurück. Im März 2011 gab er seine Anwaltszulassung zurück. Standpunkte 1980 trat Bossi der CSU bei, sah sich selbst dort jedoch an deren linkem Rand.[11] Als Sachbuchautor positionierte er sich mit verschiedenen rechtspolitischen Forderungen. So forderte er den Gesetzgeber dazu auf, nicht nur die Unrechtsurteile der NS-Zeit, sondern auch ungerechte Urteile aus der Nachkriegszeit aufzuheben, die von Richtern gesprochen worden waren, die noch immer in der Tradition der NS-Zeit urteilten.[12] Auch tat er sich durch seine Vorschläge zur Änderung der Strafprozessordnung hervor; so schlug Bossi unter anderem vor, in allen Strafverfahren eine zweite Tatsacheninstanz zuzulassen und ein exaktes Wortprotokoll zu führen.[13] In seinem 2006 erschienenen Buch Die gemachten Mörder setzte sich Bossi umfassend mit den Ursachen der wachsenden Jugendgewalt in unserer Gesellschaft auseinander. Seit er den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin, die 1999 von einem jugendlichen Amokläufer schwer verletzt worden waren, als Nebenkläger vor Gericht vertreten hatte, beschäftigte den Anwalt, wie prekäre Familienverhältnisse, Mängel im Bildungswesen, schädliche Medieneinflüsse und die in seinen Augen verfehlte bundesdeutsche Integrationspolitik immer mehr Jugendlich.

  • Seller image for Original Autogramm Rolf Bossi (1923-2015) /// Autograph signiert signed signee for sale by Wimbauer Buchversand

    Bossi, Rolf :

    Language: German

    Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany

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    Echtfoto. Condition: Gut. Großformatiges Foto ca A5 von Rolf Bossi umseitig mit blauem Stift signiert, wischspurig /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Rolf Bossi (* 10. September 1923 in Karlsruhe; ? 22. Dezember 2015 in Düsseldorf[1]) war ein deutscher Jurist und Publizist. Er war einer der bekanntesten Strafverteidiger in Deutschland. Bossis Vater, ein gebürtiger Italiener, war Beamter im Innenministerium der Republik Baden und engagiertes Mitglied der katholischen Zentrumspartei, dann während des Zweiten Weltkrieges Verwaltungsoffizier bei der Luftwaffe. Er wurde 1942 von einem Standgericht wegen ?Wehrkraftzersetzung? zum Tode verurteilt und erschossen.[2] Bossi machte im selben Jahr in München Abitur. Als Offiziersanwärter der Wehrmacht wurde er an der Ostfront verwundet. Das Schicksal des Vaters motivierte ihn, während der Genesung im Lazarett das Jurastudium aufzunehmen.[3] Bossi begann eine Dissertation mit dem Thema ?Die Teilnahme Dritter an der Abtreibung?, die er jedoch nicht abschloss, weil die Rechtslage zwischenzeitlich durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs eindeutig geklärt worden war.[4] Anwaltstätigkeit Bossi wurde 1952 in München als Anwalt zugelassen und arbeitete dort zunächst in der Kanzlei des Strafverteidigers Adolf Mier.[3] Bekannt wurde er insbesondere durch die Verteidigung der Schauspielerin Ingrid van Bergen, die ihren Lebensgefährten erschossen hatte. Bossi vertrat im Laufe seiner Karriere noch andere Prominente, darunter Romy Schneider,[5] aber auch Personen wie den Kindermörder Jürgen Bartsch, den Serienmörder Fritz Honka, den Oetker-Entführer Dieter Zlof und den Entführer Dieter Degowski aus der Geiselnahme von Gladbeck. Tätig war er auch für DDR-Grenzer im sogenannten Mauerschützenprozess sowie in den Prozessen um den Hamburger Callgirl-Ring und den Hochstapler Gert Postel. Nachdem ihm 2004 nach langem verwaltungsgerichtlichem Streit die Fahrerlaubnis entzogen worden war, verurteilte ihn im April 2007 das Landgericht München I wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen, bei denen er sich auf die berufliche Notwendigkeit der Fahrten berufen hatte, zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro. Es folgten Verurteilungen durch das Amtsgericht Augsburg wegen übler Nachrede gegenüber drei Richtern zu 12.000 Euro und durch das Amtsgericht Ingolstadt zu 24.000 Euro Geldstrafe wegen Beleidigung eines Vergewaltigungsopfers als ?schäbige, eine kriminelle Drecksperson von nicht zu übertreffender Charakterlosigkeit?.[6][7] Lange Jahre arbeitete Bossi in Kanzleigemeinschaft mit den Strafverteidigern Gunter Widmaier und Steffen Ufer,[8] später mit Ulrich Ziegert.[9] Auch Werner Leitner begann seine Anwaltslaufbahn bei Bossi.[10] Ende 2008 zog sich Rolf Bossi aus seiner Kanzlei zurück. Im März 2011 gab er seine Anwaltszulassung zurück. Standpunkte 1980 trat Bossi der CSU bei, sah sich selbst dort jedoch an deren linkem Rand.[11] Als Sachbuchautor positionierte er sich mit verschiedenen rechtspolitischen Forderungen. So forderte er den Gesetzgeber dazu auf, nicht nur die Unrechtsurteile der NS-Zeit, sondern auch ungerechte Urteile aus der Nachkriegszeit aufzuheben, die von Richtern gesprochen worden waren, die noch immer in der Tradition der NS-Zeit urteilten.[12] Auch tat er sich durch seine Vorschläge zur Änderung der Strafprozessordnung hervor; so schlug Bossi unter anderem vor, in allen Strafverfahren eine zweite Tatsacheninstanz zuzulassen und ein exaktes Wortprotokoll zu führen.[13] In seinem 2006 erschienenen Buch Die gemachten Mörder setzte sich Bossi umfassend mit den Ursachen der wachsenden Jugendgewalt in unserer Gesellschaft auseinander. Seit er den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin, die 1999 von einem jugendlichen Amokläufer schwer verletzt worden waren, als Nebenkläger vor Gericht vertreten hatte, beschäftigte den Anwalt, wie prekäre Familienverhältnisse, Mängel im Bildungswesen, schädliche Medieneinflüsse und die in seinen Augen verfehlte bundesdeutsche Integrationspolitik immer me.

  • Seller image for Original Autogramm Rolf Bossi (1923-2015) /// Autograph signiert signed signee for sale by Wimbauer Buchversand

    Bossi, Rolf :

    Language: German

    Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany

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    Blatt. Condition: Gut. Albumblatt /-fragment von Rolf Bossi mit schwarzem Kuli signiert mit eigenhändigem Zusatz "20.1.95" /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Rolf Bossi (* 10. September 1923 in Karlsruhe; ? 22. Dezember 2015 in Düsseldorf[1]) war ein deutscher Jurist und Publizist. Er war einer der bekanntesten Strafverteidiger in Deutschland. Bossis Vater, ein gebürtiger Italiener, war Beamter im Innenministerium der Republik Baden und engagiertes Mitglied der katholischen Zentrumspartei, dann während des Zweiten Weltkrieges Verwaltungsoffizier bei der Luftwaffe. Er wurde 1942 von einem Standgericht wegen ?Wehrkraftzersetzung? zum Tode verurteilt und erschossen.[2] Bossi machte im selben Jahr in München Abitur. Als Offiziersanwärter der Wehrmacht wurde er an der Ostfront verwundet. Das Schicksal des Vaters motivierte ihn, während der Genesung im Lazarett das Jurastudium aufzunehmen.[3] Bossi begann eine Dissertation mit dem Thema ?Die Teilnahme Dritter an der Abtreibung?, die er jedoch nicht abschloss, weil die Rechtslage zwischenzeitlich durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs eindeutig geklärt worden war.[4] Anwaltstätigkeit Bossi wurde 1952 in München als Anwalt zugelassen und arbeitete dort zunächst in der Kanzlei des Strafverteidigers Adolf Mier.[3] Bekannt wurde er insbesondere durch die Verteidigung der Schauspielerin Ingrid van Bergen, die ihren Lebensgefährten erschossen hatte. Bossi vertrat im Laufe seiner Karriere noch andere Prominente, darunter Romy Schneider,[5] aber auch Personen wie den Kindermörder Jürgen Bartsch, den Serienmörder Fritz Honka, den Oetker-Entführer Dieter Zlof und den Entführer Dieter Degowski aus der Geiselnahme von Gladbeck. Tätig war er auch für DDR-Grenzer im sogenannten Mauerschützenprozess sowie in den Prozessen um den Hamburger Callgirl-Ring und den Hochstapler Gert Postel. Nachdem ihm 2004 nach langem verwaltungsgerichtlichem Streit die Fahrerlaubnis entzogen worden war, verurteilte ihn im April 2007 das Landgericht München I wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen, bei denen er sich auf die berufliche Notwendigkeit der Fahrten berufen hatte, zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro. Es folgten Verurteilungen durch das Amtsgericht Augsburg wegen übler Nachrede gegenüber drei Richtern zu 12.000 Euro und durch das Amtsgericht Ingolstadt zu 24.000 Euro Geldstrafe wegen Beleidigung eines Vergewaltigungsopfers als ?schäbige, eine kriminelle Drecksperson von nicht zu übertreffender Charakterlosigkeit?.[6][7] Lange Jahre arbeitete Bossi in Kanzleigemeinschaft mit den Strafverteidigern Gunter Widmaier und Steffen Ufer,[8] später mit Ulrich Ziegert.[9] Auch Werner Leitner begann seine Anwaltslaufbahn bei Bossi.[10] Ende 2008 zog sich Rolf Bossi aus seiner Kanzlei zurück. Im März 2011 gab er seine Anwaltszulassung zurück. Standpunkte 1980 trat Bossi der CSU bei, sah sich selbst dort jedoch an deren linkem Rand.[11] Als Sachbuchautor positionierte er sich mit verschiedenen rechtspolitischen Forderungen. So forderte er den Gesetzgeber dazu auf, nicht nur die Unrechtsurteile der NS-Zeit, sondern auch ungerechte Urteile aus der Nachkriegszeit aufzuheben, die von Richtern gesprochen worden waren, die noch immer in der Tradition der NS-Zeit urteilten.[12] Auch tat er sich durch seine Vorschläge zur Änderung der Strafprozessordnung hervor; so schlug Bossi unter anderem vor, in allen Strafverfahren eine zweite Tatsacheninstanz zuzulassen und ein exaktes Wortprotokoll zu führen.[13] In seinem 2006 erschienenen Buch Die gemachten Mörder setzte sich Bossi umfassend mit den Ursachen der wachsenden Jugendgewalt in unserer Gesellschaft auseinander. Seit er den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin, die 1999 von einem jugendlichen Amokläufer schwer verletzt worden waren, als Nebenkläger vor Gericht vertreten hatte, beschäftigte den Anwalt, wie prekäre Familienverhältnisse, Mängel im Bildungswesen, schädliche Medieneinflüsse und die in seinen Augen verfehlte bundesdeutsche Integrationspolit.

  • £ 35.04

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    Original-Farbportraitfoto, eigenhändig signiert.

  • Seller image for Original Autogramme Rolf Bossi (1923-2015) Chris Howland Gernot Mittler und weitere /// Autograph signiert signed signee for sale by Wimbauer Buchversand

    Bossi, Rolf, Gernot Mittler und Chris Howland :

    Language: German

    Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany

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    Blatt. Condition: Gut. A4 Flyer von einer Talkshow am 25. Oktober 2001 von TVT im Staatsbad Ems, von den Teilnehmern handsigniert: von Rolf Bossi, Gernot Mittler, Chris Howland, Conny Engel, Frank Ackermann und Silvia Bruch /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Rolf Bossi (* 10. September 1923 in Karlsruhe; ? 22. Dezember 2015 in Düsseldorf[1]) war ein deutscher Jurist und Publizist. Er war einer der bekanntesten Strafverteidiger in Deutschland. Bossis Vater, ein gebürtiger Italiener, war Beamter im Innenministerium der Republik Baden und engagiertes Mitglied der katholischen Zentrumspartei, dann während des Zweiten Weltkrieges Verwaltungsoffizier bei der Luftwaffe. Er wurde 1942 von einem Standgericht wegen ?Wehrkraftzersetzung? zum Tode verurteilt und erschossen.[2] Bossi machte im selben Jahr in München Abitur. Als Offiziersanwärter der Wehrmacht wurde er an der Ostfront verwundet. Das Schicksal des Vaters motivierte ihn, während der Genesung im Lazarett das Jurastudium aufzunehmen.[3] Bossi begann eine Dissertation mit dem Thema ?Die Teilnahme Dritter an der Abtreibung?, die er jedoch nicht abschloss, weil die Rechtslage zwischenzeitlich durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs eindeutig geklärt worden war.[4] Anwaltstätigkeit Bossi wurde 1952 in München als Anwalt zugelassen und arbeitete dort zunächst in der Kanzlei des Strafverteidigers Adolf Mier.[3] Bekannt wurde er insbesondere durch die Verteidigung der Schauspielerin Ingrid van Bergen, die ihren Lebensgefährten erschossen hatte. Bossi vertrat im Laufe seiner Karriere noch andere Prominente, darunter Romy Schneider,[5] aber auch Personen wie den Kindermörder Jürgen Bartsch, den Serienmörder Fritz Honka, den Oetker-Entführer Dieter Zlof und den Entführer Dieter Degowski aus der Geiselnahme von Gladbeck. Tätig war er auch für DDR-Grenzer im sogenannten Mauerschützenprozess sowie in den Prozessen um den Hamburger Callgirl-Ring und den Hochstapler Gert Postel. Nachdem ihm 2004 nach langem verwaltungsgerichtlichem Streit die Fahrerlaubnis entzogen worden war, verurteilte ihn im April 2007 das Landgericht München I wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen, bei denen er sich auf die berufliche Notwendigkeit der Fahrten berufen hatte, zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro. Es folgten Verurteilungen durch das Amtsgericht Augsburg wegen übler Nachrede gegenüber drei Richtern zu 12.000 Euro und durch das Amtsgericht Ingolstadt zu 24.000 Euro Geldstrafe wegen Beleidigung eines Vergewaltigungsopfers als ?schäbige, eine kriminelle Drecksperson von nicht zu übertreffender Charakterlosigkeit?.[6][7] Lange Jahre arbeitete Bossi in Kanzleigemeinschaft mit den Strafverteidigern Gunter Widmaier und Steffen Ufer,[8] später mit Ulrich Ziegert.[9] Auch Werner Leitner begann seine Anwaltslaufbahn bei Bossi.[10] Ende 2008 zog sich Rolf Bossi aus seiner Kanzlei zurück. Im März 2011 gab er seine Anwaltszulassung zurück. Standpunkte 1980 trat Bossi der CSU bei, sah sich selbst dort jedoch an deren linkem Rand.[11] Als Sachbuchautor positionierte er sich mit verschiedenen rechtspolitischen Forderungen. So forderte er den Gesetzgeber dazu auf, nicht nur die Unrechtsurteile der NS-Zeit, sondern auch ungerechte Urteile aus der Nachkriegszeit aufzuheben, die von Richtern gesprochen worden waren, die noch immer in der Tradition der NS-Zeit urteilten.[12] Auch tat er sich durch seine Vorschläge zur Änderung der Strafprozessordnung hervor; so schlug Bossi unter anderem vor, in allen Strafverfahren eine zweite Tatsacheninstanz zuzulassen und ein exaktes Wortprotokoll zu führen.[13] In seinem 2006 erschienenen Buch Die gemachten Mörder setzte sich Bossi umfassend mit den Ursachen der wachsenden Jugendgewalt in unserer Gesellschaft auseinander. Seit er den Schauspieler Günter Lamprecht und seine Lebensgefährtin, die 1999 von einem jugendlichen Amokläufer schwer verletzt worden waren, als Nebenkläger vor Gericht vertreten hatte, beschäftigte den Anwalt, wie prekäre Familienverhältnisse, Mängel im Bildung.

  • Seller: Klaus Meixner Autographen, Würzburg, Germany

    Seller rating 4 out of 5 stars 4-star rating, Learn more about seller ratings

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    £ 40.29

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    Kein Einband. Condition: Gut. 1923-2015, Münchner Star-Rechtsanwalt - Farb-Pfo. m. Widm. u. U., 20.6.1986, auf Rückseite.