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  • Weber, Batty [J.B.],

    Published by Luxemburg, Victor Bück (1916)., 1916

    Seller: Antiquariat Peter Fritzen, Speicher, Germany

    Association Member: ILAB VDA

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    £ 52.70

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    20 x 13 cm. 147 Seiten, [2] Blatt. Original-Broschur. Unbeschnitten. Jean-Baptiste Weber, genannt Batty (1860 -1940) "ist der Sohn eines Dorfschullehrers und verbrachte seine Kindheit in Rümelingen und Dalheim, ab 1865 in Stadtbredimus, wo er Dicks kennenlernte. Nach dem Abitur am Athenäum nahm er im Hinblick auf eine Lehrerlaufbahn ein Studium der Philologie an den Universitäten Berlin (1881-82) und Bonn (1882-83) auf, das er frühzeitig abbrach. 1883 trat er in den Staatsdienst ein, entschied sich aber bald für eine Journalistenlaufbahn. Er war Mitarbeiter der Obermosel-Zeitung und 1884 der Wochenzeitschrift Das Luxemburger Land. Anschließend schrieb er für die Escher Zeitung, bis er 1890 zur Luxemburger Zeitung kam, deren Redaktion er ab dem Tod Theophil Schroells 1893 bis zum Jahr 1922 leitete. Von 1922 bis zu seinem Lebensende war er für den Kulturteil zuständig.Literarisch debütierte Batty Weber mit einer Reihe von Gedichten, die 1884 in Das Luxemburger Land erschienen. Sein weiteres journalistisch-literarisches Werk lässt sich in drei Bereiche einteilen: das deutschsprachige Feuilleton, die fiktionale und autobiografische Erzählprosa auf Deutsch und das überwiegend luxemburgischsprachige Theater. Anhaltende Wirkung entfaltete der feuilletonistische Teil von Batty Webers Schaffen. Nach einer Vorgängerkolumne, den Sonntagsplaudereien in der Escher Zeitung von 1889 bis 1895, erschien in der Luxemburger Zeitung vom 25. September 1913 bis zum 17. Dezember 1940, mit Ausnahme urlaubsbedingter Unterbrechungen, Batty Webers täglicher Abreißkalender. Es handelt sich bei den insgesamt mehr als 7 000 Texten um Kommentare zu einer Vielzahl von Themen, Orten und Personen, die ein umfassendes kulturgeschichtliches Dokument darstellen. Den zwei vom Autor selbst angelegten Sammlungen, Jahreszeiten und Allerlei und Aus dem Wartezimmer des Krieges. Neutrale Kalenderblätter, folgten seit 1939 mehrere von anderen Herausgebern eingerichtete Auswahlbände, zuletzt Der Abreißkalender 1933, herausgegeben von Cornel Meder. Mit Mein Freund Gunther in Das Luxemburger Land trat er 1884 erstmals als Erzähler an die Öffentlichkeit. Seine Stücke teilte Batty Weber selbst in lustige Schwänke und Operetten sowie ernste Schauspiele ein. Es handelt sich meist um Mundarttheater. Ausnahmen bilden die Komödie A Mondorf und das Familiendrama Le Lasso, von dem es ebenfalls eine deutschsprachige Version gibt. Die leichten Schwänke, Singspiele, Jahresrevuen und humoristischen Monologe waren häufig Auftragsarbeiten, etwa für die Union dramatique. In seinen Schauspielen war Batty Weber bestrebt, dem luxemburgischen Drama ernste Themen zu erschließen. Dazu gehören Arme Pierrot, das auf ein Motiv von Dicks zurückgehende Et wor emol e Kanone'er und das 1898 uraufgeführte Trauerspiel De Schefer vun Aasselburn, das dazu beitrug, den Klöppelkrieg als literarischen Stoff zu etablieren. " Pierre Marson in LUXEMBURGER AUTORENLEXIKON.