Wolf Kuhlmey

Die drei großen Fragen

Bereits seit Plato beschäftigt die Suche nach einer Antwort auf die drei großen Fragen nahezu jeden Philosophen:

Woher komme ich?

Wohin gehe ich?

Warum bin ich gerade jetzt gerade hier auf dieser Welt?

Die dritte dieser Fragen kann man auch als die Frage nach der Lebensaufgabe bezeichnen.

Viele Menschen, nicht nur Philosophen fragen danach.

Die Antwort auf diese Frage fällt einem üblicherweise nicht so einfach zu. Man muss sich schon mit sich selbst beschäftigen (wollen). Schließlich möchten die meisten von uns wissen, welche sinnvollen Dinge sie auf dieser Welt für andere (und damit für sich)tun soll(t)en. Man lebt ja nicht nur so vor sich hin – oder?

Gratulation an alle, die ihre Lebensaufgabe schon gefunden haben. Wissen Sie noch, wie das kam? Erzählen Sie manchmal darüber? Sicher fühlen Sie sich wohl.

Es stehen noch die anderen beiden Fragen im Raum.

Ich für mich muss da mal die Reihenfolge umdrehen. Ich habe schon einmal davon berichtet, wie ich meine Frau in den Tod begleitet habe. Wir sind gemeinsam durch den dunklen Tunnel in das helle Licht gegangen, vor dem ich stehenblieb. Sie ging jedoch hinein Ich konnte nur sozusagen „um die Ecke sehen“. Und ich wusste: dort geht es in die Allwelt, wie ich es nenne, das Universum. Das große Ganze, aus dem alles kommt, in dem alles ist und in das alles geht und das nichts verliert. Weil – alles ist Energie, auch wir – im Leben wie im Tode.

Ich habe übrigens zum Thema Allwelt ein Interview gegeben, das Sie her finden können: http://www.youtube.com/watch?v=_In3QJnAA7w

Da ich nun „sehen“ konnte, wo gehe ich hin, ist für mich im Umkehrschluss die Frage woher komme ich gleich beantwortet. Ich komme aus der Allwelt, in die ich später, wenn ich meine Aufgaben so gut als möglich bewältigt habe, wieder gehe.

Zu welchen Erkenntnissen sind Sie für sich gekommen?

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