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Das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur: 196 (Phaenomenologica, 196) - Hardcover

Book 12 of 22: Phaenomenologica

Römer, Inga

 
9789048185894: Das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur: 196 (Phaenomenologica, 196)

Synopsis

Die Studie untersucht das Zeitdenken von Husserl, Heidegger und Ricoeur in philosophiehistorischer, systematischer und methodologischer Hinsicht. Den besonderen Gesichtspunkt der Studie bilden die drei von Ricoeur in Zeit und Erzählung behaupteten Aporien der Zeit.

Der erste Teil untersucht Husserls Zeitdenken in den frühen Zeitvorlesungen, den Bernauer Manuskripten und den C-Manuskripten. Der zweite Teil führt eine Auseinandersetzung mit dem Zeitdenken des frühen Heidegger, thematisiert jedoch auch dessen Entwicklung in Heideggers späteren Schriften. Der dritte Teil enthält eine umfassende Darstellung des Zeitdenkens von Ricoeur, die zugleich eine systematische Einheit in seinem Spätwerk aufweist.

Die philosophiehistorische Untersuchung der Phänomenologie der Zeit unter dem systematischen Leitfaden der Zeitaporien zeichnet zudem die Entwicklung der phänomenologischen Methode nach, die von einer ‚reinen’ Phänomenologie über eine hermeneutische bis zu einer kritisch-hermeneutischen Phänomenologie reicht.

This study analyses the thinking on time in Husserl, Heidegger and Ricoeur from a historical, systematic and methodological perspective. The specific perspective of the study is provided by the three aporias of time that Ricoeur states in Time and Narrative.

The first part of the book analyses Husserl’s thinking on time as it is presented in the early lectures on time, the Bernau manuscripts and the C-manuscripts. The second part elaborates on Heidegger’s early thinking on time but also takes into consideration the corresponding development in his later works. The third part contains a comprehensive presentation of Ricœur’s thinking on time, and shows at the same time a systematic unity in his later works.

The historical analysis of the phenomenology of time under the systematic perspective of the aporias of time also exhibits the development of the phenomenological method, which rangesfrom a ‘pure’ phenomenology to a hermeneutic and from there to a critical-hermeneutic phenomenology.

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About the Author

Inga Römer, geboren 1978 in Hamburg, hat in Hamburg und Bordeaux studiert und im Jahre 2008 an der Bergischen Universität Wuppertal promoviert. Dort ist sie derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Philosophie.

Inga Römer, born in 1978 in Hamburg, studied in Hamburg and Bordeaux and received a docotoral degree at the Bergische Universität Wuppertal. There she is currently an assistant professor in the department of philosophy.

From the Back Cover

Die vorliegende Studie untersucht das Zeitdenken von Husserl, Heidegger und Ricoeur in philosophiehistorischer, systematischer und methodologischer Hinsicht. Damit liefert sie zugleich eine Übersicht über die Zeitproblematik in der Phänomenologie als deren wichtigste Autoren Husserl, Heidegger und zuletzt auch Ricoeur gelten können. Den besonderen Gesichtspunkt der Studie bilden die drei von Ricoeur in Zeit und Erzählung behaupteten Aporien der Zeit, welche die Vereinbarkeit von ‚subjektiver’ und ‚objektiver’ Zeit, die Einheit der Zeit sowie die Unerforschlichkeit der Zeit betreffen.

Der erste Teil untersucht Husserls Zeitdenken in den frühen Zeitvorlesungen, den Bernauer Manuskripten und den C-Manuskripten. Der zweite Teil führt eine Auseinandersetzung mit dem Zeitdenken insbesondere des frühen Heidegger, thematisiert jedoch auch die Entwicklung des Zeitverständnisses in Heideggers späteren Schriften. Der dritte Teil enthält eine umfassende Darstellung des Zeitdenkens von Ricoeur, die zugleich eine systematische Einheit in seinem Spätwerk aufweist.

Die philosophiehistorische Untersuchung der Phänomenologie der Zeit unter dem systematischen Leitfaden der Zeitaporien zeichnet zudem die Entwicklung der phänomenologischen Methode nach, die von einer ‚reinen’ Phänomenologie über eine hermeneutische bis hin zu einer kritisch-hermeneutischen Phänomenologie reicht.

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