Politiker machen nur leere Versprechungen. Besonders während des Wahlkampfes. Nach Wahlen scheren sie sich jedoch nicht mehr um die in ihren Wahlprogrammen enthaltenen Positionen. Und die Massenmedien? Sie stellen für die Bürger im Wahlkampf auch keine große Hilfe dar. Sie berichten vor allem über die Kandidaten und ihre persönlichen Be sonderheiten. Politische Sachaussagen bleiben dabei auf der Strecke. Entpolitisierung und "amerikanische Verhältnisse" sind die Folgen. Aber nicht nur während des Wahlkampfes: Seit der Zulassung privat-kommerzieller Fernsehsender Mitte der achtziger Jahre verflacht auch das Programm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Immer seltener wird In formation geboten, immer häufiger Unterhaltung oder "Infotainment". Kurzum: Alles wird schlechter. Mit diesen oder ähnlichen Aussagen würde man vermutlich in der öffentlichen Diskus sion über Parteien, Politiker und Massenmedien wenig Widerspruch provozieren. Fast ge hören solche Klagen schon zu den Allgemeinplätzen der politischen Auseinandersetzung. Das Brechen von Wahlversprechen wird regelmäßig von der Opposition angeprangert - in der Regel findet sie dabei Schützenhilfe von Journalisten. Die "Amerikanisierung" wird von Kulturpessimisten beklagt - und die finden sich in allen "Lagern". Klagen über sich immer ähnlicher werdende Fernsehprogramme hört man ebenfalls von überall - von den Zuschauern, die dem Privatfunk zum Erfolg verhelfen, ebenso wie von jenen Politikern, die mit dem Verweis auf die Ähnlichkeit der Programme die Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender in Frage stellen.
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Daniel Rölle studierte an der Universität Stuttgart Politikwissenschaft und Soziologie. Er ist dort wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem sozialwissenschaftlichen Projekt am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER).
Petra Müller studierte Politikwissenschaft und Anglistik an den Universitäten Stuttgart und San Bernardino/Kalifornien. Sie arbeitet als Fernsehjournalistin für den Südwestrundfunk in Stuttgart.
Ulrich W. Steinbach studierte an der Universität Stuttgart Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie. Er ist Mitarbeiter in der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Landtag von Rheinland-Pfalz.
Zusammenfassung für die PV:
Daniel Rölle, Petra Müller und Ulrich W. Steinbach studierten Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Sie sind heute in der Forschung (D. Rölle) bzw. in der Praxis tätig.
Politik und Medien - ein spannungsreiches Verhältnis, gerade zu Wahlkampfzeiten. Was versprechen Parteien in ihren Programmen und welche Versprechen halten sie? Welchen Niederschlag findet politisches Handeln, findet der Wahlkampf in der Medienberichterstattung - vor allem im Fernsehen als meistgenutztem Massenmedium? Welche Entwicklungen im Programmangebot sind seit Einführung des privaten Rundfunks zu beobachten?
Die Autoren dieses Buches setzen sich in Inhaltsanalysen mit diesen Fragen auseinander. Der erste Abschnitt vergleicht das parlamentarische Handeln der Parteien im Bundestag mit den programmatischen Aussagen, die sie während des Wahlkampfes gemacht haben. Wie Fernseh-Nachrichtenmagazine die Parteien, ihre Kandidaten und politische Inhalte in der heißen Wahlkampfphase 1987 und 1998 darstellten, untersucht der zweite Abschnitt. Bekommen wir "amerikanische Verhältnisse"? Der dritte und letzte Teil, "Entpolitisierung durch Dualisierung?", widmet sich dem Programmangebot der Fernsehsender und geht der Frage nach, inwieweit die Zulassung privat-kommerzieller Sender die politische Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verdrängt hat.
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Politiker machen nur leere Versprechungen. Besonders während des Wahlkampfes. Nach Wahlen scheren sie sich jedoch nicht mehr um die in ihren Wahlprogrammen enthaltenen Positionen. Und die Massenmedien Sie stellen für die Bürger im Wahlkampf auch keine große Hilfe dar. Sie berichten vor allem über die Kandidaten und ihre persönlichen Be sonderheiten. Politische Sachaussagen bleiben dabei auf der Strecke. Entpolitisierung und 'amerikanische Verhältnisse' sind die Folgen. Aber nicht nur während des Wahlkampfes: Seit der Zulassung privat-kommerzieller Fernsehsender Mitte der achtziger Jahre verflacht auch das Programm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Immer seltener wird In formation geboten, immer häufiger Unterhaltung oder 'Infotainment'. Kurzum: Alles wird schlechter. Mit diesen oder ähnlichen Aussagen würde man vermutlich in der öffentlichen Diskus sion über Parteien, Politiker und Massenmedien wenig Widerspruch provozieren. Fast ge hören solche Klagen schon zu den Allgemeinplätzen der politischen Auseinandersetzung. Das Brechen von Wahlversprechen wird regelmäßig von der Opposition angeprangert - in der Regel findet sie dabei Schützenhilfe von Journalisten. Die 'Amerikanisierung' wird von Kulturpessimisten beklagt - und die finden sich in allen 'Lagern'. Klagen über sich immer ähnlicher werdende Fernsehprogramme hört man ebenfalls von überall - von den Zuschauern, die dem Privatfunk zum Erfolg verhelfen, ebenso wie von jenen Politikern, die mit dem Verweis auf die Ähnlichkeit der Programme die Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender in Frage stellen. 302 pp. Deutsch. Seller Inventory # 9783824444281
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Taschenbuch. Condition: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Politiker machen nur leere Versprechungen. Besonders während des Wahlkampfes. Nach Wahlen scheren sie sich jedoch nicht mehr um die in ihren Wahlprogrammen enthaltenen Positionen. Und die Massenmedien Sie stellen für die Bürger im Wahlkampf auch keine große Hilfe dar. Sie berichten vor allem über die Kandidaten und ihre persönlichen Be sonderheiten. Politische Sachaussagen bleiben dabei auf der Strecke. Entpolitisierung und 'amerikanische Verhältnisse' sind die Folgen. Aber nicht nur während des Wahlkampfes: Seit der Zulassung privat-kommerzieller Fernsehsender Mitte der achtziger Jahre verflacht auch das Programm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Immer seltener wird In formation geboten, immer häufiger Unterhaltung oder 'Infotainment'. Kurzum: Alles wird schlechter. Mit diesen oder ähnlichen Aussagen würde man vermutlich in der öffentlichen Diskus sion über Parteien, Politiker und Massenmedien wenig Widerspruch provozieren. Fast ge hören solche Klagen schon zu den Allgemeinplätzen der politischen Auseinandersetzung. Das Brechen von Wahlversprechen wird regelmäßig von der Opposition angeprangert - in der Regel findet sie dabei Schützenhilfe von Journalisten. Die 'Amerikanisierung' wird von Kulturpessimisten beklagt - und die finden sich in allen 'Lagern'. Klagen über sich immer ähnlicher werdende Fernsehprogramme hört man ebenfalls von überall - von den Zuschauern, die dem Privatfunk zum Erfolg verhelfen, ebenso wie von jenen Politikern, die mit dem Verweis auf die Ähnlichkeit der Programme die Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender in Frage stellen. Seller Inventory # 9783824444281
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