In der aktuellen eigentumspolitischen Diskussion gibt es Vorschläge, die darauf hinauslaufen, den personalen Bezug des Eigentums erheblich zu relativieren und die Privatnützigkeit des Eigentums zu marginalisieren oder gar auszuschließen. Genannt seien etwa Vorschläge zur Einführung eines Modells einer Gesellschaft mit gebundenem Vermögen oder auch Ideen, der Natur eine eigene Rechtssubjektivität gesetzlich einzuräumen. Dabei stellt sich allerdings die Grundsatzfrage, inwieweit ein solches Eigentumsbild mit dem Eigentumsverständnis des Grundgesetzes überhaupt kompatibel ist. Angeleitet von der übergreifenden Frage nach einem „Eigentum ohne Eigentümer?“ setzen sich die Autorinnen und Autoren mit diesen Themen aus unterschiedlichen Blickrichtungen auseinander und diskutieren verfassungsrechtliche, rechtshistorische und ideengeschichtliche Aspekte.
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Judith Froese ist Universitätsprofessorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht mit Nebengebieten an der Universität Konstanz. Seit 2022 ist sie Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung Eigentum. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Öffentlichen Recht, besonders im Verfassungsrecht, in der Rechtsphilosophie und den interdisziplinären Bezügen des Rechts. Ihre Veröffentlichungen umfassen zahlreiche Beiträge zum Eigentumgsgrundrecht, darunter die Kommentierung von Art. 14 und Art. 15 GG im Grundgesetzkommentar Huber/Voßkuhle (gemeinsam mit Otto Depenheuer). In der Reihe "Bibliothek des Eigentums" hat sie sowohl als Autorin als auch als Herausgeberin bereits mehrfach publiziert.
In der aktuellen eigentumspolitischen Diskussion gibt es Vorschläge, die darauf hinauslaufen, den personalen Bezug des Eigentums erheblich zu relativieren und die Privatnützigkeit des Eigentums zu marginalisieren oder gar auszuschließen. Genannt seien etwa Vorschläge zur Einführung eines Modells einer Gesellschaft mit gebundenem Vermögen oder auch Ideen, der Natur eine eigene Rechtssubjektivität gesetzlich einzuräumen. Dabei stellt sich allerdings die Grundsatzfrage, inwieweit ein solches Eigentumsbild mit dem Eigentumsverständnis des Grundgesetzes überhaupt kompatibel ist. Angeleitet von der übergreifenden Frage nach einem „Eigentum ohne Eigentümer?“ setzen sich die Autorinnen und Autoren mit diesen Themen aus unterschiedlichen Blickrichtungen auseinander und diskutieren verfassungsrechtliche, rechtshistorische und ideengeschichtliche Aspekte.
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