Schon Alkmaion hat Aristoteles zufolge die missliche Lage der Menschen treffend so charakterisiert: Diese gehen zugrunde, weil sie nicht in der Lage sind, «Anfang» und «Ende» ihres Daseins nach Art eines Kreises zu verknüpfen. Oder kann einem Menschen diese ungeheuerliche Verknüpfung zu guter Letzt nicht vielleicht doch noch gelingen? Der Universalgelehrte, dem sie für seine Zeit in hoher Stringenz als Letztem gelang, ist, wie man sagt, Leibniz gewesen. Die Schwierigkeit einer adäquaten Verknüpfung ist in neuerer Zeit freilich eher größer geworden. Dennoch bleibt es - für die Menschheit ebenso wie für das Individuum - unerlässlich, um die besagte Verknüpfung von Anfang und Ende in der eindrucksvollen Weise des im Wege dieses Buches gefeierten «Homo universalis» nach besten Kräften unausgesetzt bemüht zu sein.
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8°. 244 Seiten. Gebundene Ausgabe. Sehr guter Zustand mit nur minimalen Gebrauchsspuren am Einband. Kein Besitzervermerk! Keine Anstreichungen! Kein Mängelexemplar! (Wiener Arbeiten zur Philosophie, Reihe B: Beiträge zur philosophischen Forschung, Band 21). Seller Inventory # 43785BB
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Originalhardcover. Condition: Sehr gut. 244 S., graph. Darst. Einband leicht berieben, sonst ein sehr gutes Exemplar. - Schon Alkmaion hat Aristoteles zufolge die missliche Lage der Menschen treffend so charakterisiert: Diese gehen zugrunde, weil sie nicht in der Lage sind, «Anfang» und «Ende» ihres Daseins nach Art eines Kreises zu verknüpfen. Oder kann einem Menschen diese ungeheuerliche Verknüpfung zu guter Letzt nicht vielleicht doch noch gelingen? Der Universalgelehrte, dem sie für seine Zeit in hoher Stringenz als Letztem gelang, ist, wie man sagt, Leibniz gewesen. Die Schwierigkeit einer adäquaten Verknüpfung ist in neuerer Zeit freilich eher größer geworden. Dennoch bleibt es für die Menschheit ebenso wie für das Individuum unerlässlich, um die besagte Verknüpfung von Anfang und Ende in der eindrucksvollen Weise des im Wege dieses Buches gefeierten «Homo universalis» nach besten Kräften unausgesetzt bemüht zu sein. - Inhalt: EVOLUTION, INFORMATION, REKONSTRUKTION -- JEAN PIERRE CHANGEUX UND DIE FRANZÖSISCHE NEUROPHILOSOPHIE: Gerda Bodenseher -- ZUR DIFFERENZ VON LOGOS UND NOMOS: WAHR IST, WAS ÜBERLEBT: Richard Kiridus-Göller -- JENSEITS VON REDUKTIONISMUS UND UNKRITISCHEM HOLISMUS: Manfred Wimmer -- WISSENSCHAFT UND DAS ABENTEUER INFORMATION: Maria Wuketits -- PHILOSOPHIE -- EINE ANDERE ZEIT: Werner Gabriel -- DER "INTELLIGIBLE CHARAKTER" DES MENSCHEN: Gerhard Gotz -- DER BRIEFWECHSEL ZWISCHEN ERWIN SCHRÖDINGER (1887-1961) UND ERICH HEINTEL (1912- 2000) IN DEN JAHREN 1953 UND 1954: Stephan Haltmayer -- THEORETISCHE BIOLOGIE ALS PRINZIPIENWISSENSCHAFT: Hans-Dieter Klein -- DAS VERDOPPELUNGSPRINZIP BEI PLATON ALS GEGENSTAND MATHEMATISCH-PHILOSOPHISCHER REFLEXION: Johannes Kokkinos -- DIE REFLEXIONSVERGESSENE NAIVITÄT DER LEIB-SEELE-DISKUSSION (METZINGER) UND DIE NOTWENDIGKEIT EINES TRANSZENDENTALEN BEWUSSTSEINS-BEGRIFFS: Wilhelm Lütterfelds -- Do WE HAVE TO DIE? : Safak Ural -- Zu ERHARD OESERS WERK -- ERHARD OESERS WERK IM ÜBERBLICK: Franz M. Wuketits -- DIE SEIT 1998 PUBLIZIERTEN AUFSÄTZE UND DIE SEITHER BETREUTEN BZW. BEGUTACHTETEN DIPLOMARBEITEN UND DISSERTATIONEN SAMT EINER INZWISCHEN BEGUTACHTETEN HABILITATION: Stephan Haltmayer -- ZUR ABRUNDUNG -- UNVERGESSENER AKTUELLER ARBEITSKREIS WIEN-ISTANBUL: Safak Ural -- POETISCHER AUSKLANG: Albin Zuccato. ISBN 9783631591772 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 428. Seller Inventory # 1145813
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Buch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Schon Alkmaion hat Aristoteles zufolge die missliche Lage der Menschen treffend so charakterisiert: Diese gehen zugrunde, weil sie nicht in der Lage sind, 'Anfang' und 'Ende' ihres Daseins nach Art eines Kreises zu verknüpfen. Oder kann einem Menschen diese ungeheuerliche Verknüpfung zu guter Letzt nicht vielleicht doch noch gelingen Der Universalgelehrte, dem sie für seine Zeit in hoher Stringenz als Letztem gelang, ist, wie man sagt, Leibniz gewesen. Die Schwierigkeit einer adäquaten Verknüpfung ist in neuerer Zeit freilich eher größer geworden. Dennoch bleibt es - für die Menschheit ebenso wie für das Individuum - unerlässlich, um die besagte Verknüpfung von Anfang und Ende in der eindrucksvollen Weise des im Wege dieses Buches gefeierten 'Homo universalis' nach besten Kräften unausgesetzt bemüht zu sein. 246 pp. Deutsch. Seller Inventory # 9783631591772
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Buch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Schon Alkmaion hat Aristoteles zufolge die missliche Lage der Menschen treffend so charakterisiert: Diese gehen zugrunde, weil sie nicht in der Lage sind, 'Anfang' und 'Ende' ihres Daseins nach Art eines Kreises zu verknüpfen. Oder kann einem Menschen diese ungeheuerliche Verknüpfung zu guter Letzt nicht vielleicht doch noch gelingen Der Universalgelehrte, dem sie für seine Zeit in hoher Stringenz als Letztem gelang, ist, wie man sagt, Leibniz gewesen. Die Schwierigkeit einer adäquaten Verknüpfung ist in neuerer Zeit freilich eher größer geworden. Dennoch bleibt es - für die Menschheit ebenso wie für das Individuum - unerlässlich, um die besagte Verknüpfung von Anfang und Ende in der eindrucksvollen Weise des im Wege dieses Buches gefeierten 'Homo universalis' nach besten Kräften unausgesetzt bemüht zu sein. Seller Inventory # 9783631591772