Zu der Zeit, als die Menschen Organisationen so zu organisieren begannen, dass an deren Spitze Führer standen, die sich nicht mehr über Herkunft, Besitz oder Be gnadung legitimieren sollten, sondern über Können und Erfolge, verbrachte man viel Zeit damit, die Ungewissheit des Erfolgs durch wissenschaftliches Wissen in Gewissheit zu transformieren. Man wollte wissen, wie sich das Verhältnis von Zweck und Mittel optimieren ließe und wie sich über die Kombination von Befehl und Gehorsam -also über Macht -Konflikte überbrücken ließen. Von der Wissen schaft erwartete man Erklärungen und Prognosen, aus denen Handlungsempfeh lungen abzuleiten waren. Die wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung lie ßen sich auf breiter Front fur dieses Projekt der Organisation der Organisation einspannen. Schon zu dieser Zeit, als noch die Hoffnung überwog, einzig richtige Antwor ten auf die Frage nach dem 'Wie' der Organisation zu finden, betrachtete man eine Organisation als ein System, aber dieses System war gedacht als eine Maschine, die -versehen mit dem richtigen Input -den gewünschten Output lieferte: Ein ar beitsteiliges Vorgehen verschaffte nicht nur in der Produktion von Stecknadeln Vorteile, das wissenschaftliche Erfassen der Arbeitsschritte erhöhte nicht nur beim Verladen von Eisen die Produktivität, und die Verwendung eines Fließbandes ver ringerte nicht nur beim Automobilbau die Produktionszeiten. Diese bekannten Bei spiele von Smith (1908), Taylor (1913) und Ford (1923) prägten nachhaltig die mechanistischen Vorstellungen von einer Organisation.
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Dr. Theodor M. Bardmann ist Privatdozent für Soziologie am Institut für Soziologie der RWTH Aachen sowie Professor für Medienkommunikation am Fachbereich Sozialwesen der FH Niederrhein in Mönchengladbach.
Torsten Groth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte
Innovationsforschung (IAI), Bochum e.V..
An Organisationen und ihr Management werden wie selbstverständlich gesteigerte Rationalitätsansprüche gestellt. Doch können sie leisten, was man ihnen zumutet? Systemtheoretische Ansätze haben für eine Desillusionierung überzogener Ansprüche und für eine Neuorientierung in Theorie, Management und Beratung gesorgt. Organisationen sind keine verfügbaren Instrumente in den Händen eines rational entscheidenden Managers, sondern eigensinnige, komplexe, selbstorganisierende Systeme, die sich einer direkten, ziel- und zweckorientierten Einflussnahme entziehen. Was heißt Management in derartigen Systemen? Welche Aufgabe übernimmt Beratung? Welche Rolle spielt die Organisationstheorie? Führende Vertreter systemischer Denk- und Handlungskonzepte geben im vorliegenden dritten Band der "Zirkulären Positionen" Antworten auf diese Fragen. Neben den Klassikern J.G. March und K.E. Weick kommen Wissenschaftler zu Wort wie D. Baecker, A. Kieser und G. Ortmann, aber auch Grenzgänger, die sich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis profilieren: H. Geißlinger, P. Gomez, F. Malik, G. Probst, S. Sackmann, F.B. Simon, R.K. Sprenger, H. Willke und R. Wimmer. En passant werden neueste Erfahrungen zu den zentralen Managementthemen Unternehmenskultur, Lernende Organisationen, Wissensmanagement, Führung, Motivation und Selbstverantwortung präsentiert. Kommentierende Begleittexte runden die Interviewbeiträge ab und verorten sie auf dem weiten Feld systemtheoretischer, konstruktivistischer, kybernetischer oder ganzheitlicher Konzepte.
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Softcover. Condition: Bon. Ancien livre de bibliothèque avec équipements. Edition 2001. Tome 3. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Good. Former library book. Edition 2001. Volume 3. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Seller Inventory # Y-167-253
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -An Organisationen und ihr Management werden wie selbstverständlich gesteigerte Rationalitätsansprüche gestellt. Doch können sie leisten, was man ihnen zumutet Systemtheoretische Ansätze haben für eine Desillusionierung überzogener Ansprüche und für eine Neuorientierung in Theorie, Management und Beratung gesorgt. Organisationen sind keine verfügbaren Instrumente in den Händen eines rational entscheidenden Managers, sondern eigensinnige, komplexe, selbstorganisierende Systeme, die sich einer direkten, ziel- und zweckorientierten Einflussnahme entziehen. Was heißt Management in derartigen Systemen Welche Aufgabe übernimmt Beratung Welche Rolle spielt die Organisationstheorie Führende Vertreter systemischer Denk- und Handlungskonzepte geben im vorliegenden dritten Band der 'Zirkulären Positionen' Antworten auf diese Fragen. Neben den Klassikern J.G. March und K.E. Weick kommen Wissenschaftler zu Wort wie D. Baecker, A. Kieser und G. Ortmann, aber auch Grenzgänger, die sich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis profilieren: H. Geißlinger, P. Gomez, F. Malik, G. Probst, S. Sackmann, F.B. Simon, R.K. Sprenger, H. Willke und R. Wimmer. En passant werden neueste Erfahrungen zu den zentralen Managementthemen Unternehmenskultur, Lernende Organisationen, Wissensmanagement, Führung, Motivation und Selbstverantwortung präsentiert. Kommentierende Begleittexte runden die Interviewbeiträge ab und verorten sie auf dem weiten Feld systemtheoretischer, konstruktivistischer, kybernetischer oder ganzheitlicher Konzepte. 376 pp. Deutsch. Seller Inventory # 9783531136073
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Condition: New. Editor(s): Bardmann, Theodor M; Groth, Torsten. Num Pages: 370 pages, black & white illustrations, bibliography. BIC Classification: GTC; JHB; KJM. Category: (G) General (US: Trade). Dimension: 229 x 152 x 20. Weight in Grams: 503. . 2001. Paperback / so. . . . . Seller Inventory # V9783531136073
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Condition: New. Editor(s): Bardmann, Theodor M; Groth, Torsten. Num Pages: 370 pages, black & white illustrations, bibliography. BIC Classification: GTC; JHB; KJM. Category: (G) General (US: Trade). Dimension: 229 x 152 x 20. Weight in Grams: 503. . 2001. Paperback / so. . . . . Books ship from the US and Ireland. Seller Inventory # V9783531136073
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Condition: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. Dr. Theodor M. Bardmann ist Privatdozent fuer Soziologie am Institut fuer Soziologie der RWTH Aachen sowie Professor fuer Medienkommunikation am Fachbereich Sozialwesen der FH Niederrhein in Moenchengladbach.Torsten Groth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter . Seller Inventory # 4871105
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Zu der Zeit, als die Menschen Organisationen so zu organisieren begannen, dass an deren Spitze Führer standen, die sich nicht mehr über Herkunft, Besitz oder Be gnadung legitimieren sollten, sondern über Können und Erfolge, verbrachte man viel Zeit damit, die Ungewissheit des Erfolgs durch wissenschaftliches Wissen in Gewissheit zu transformieren. Man wollte wissen, wie sich das Verhältnis von Zweck und Mittel optimieren ließe und wie sich über die Kombination von Befehl und Gehorsam -also über Macht -Konflikte überbrücken ließen. Von der Wissen schaft erwartete man Erklärungen und Prognosen, aus denen Handlungsempfeh lungen abzuleiten waren. Die wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung lie ßen sich auf breiter Front fur dieses Projekt der Organisation der Organisation einspannen. Schon zu dieser Zeit, als noch die Hoffnung überwog, einzig richtige Antwor ten auf die Frage nach dem 'Wie' der Organisation zu finden, betrachtete man eine Organisation als ein System, aber dieses System war gedacht als eine Maschine, die -versehen mit dem richtigen Input -den gewünschten Output lieferte: Ein ar beitsteiliges Vorgehen verschaffte nicht nur in der Produktion von Stecknadeln Vorteile, das wissenschaftliche Erfassen der Arbeitsschritte erhöhte nicht nur beim Verladen von Eisen die Produktivität, und die Verwendung eines Fließbandes ver ringerte nicht nur beim Automobilbau die Produktionszeiten. Diese bekannten Bei spiele von Smith (1908), Taylor (1913) und Ford (1923) prägten nachhaltig die mechanistischen Vorstellungen von einer Organisation.VS Verlag für Sozialw., Abraham-Lincoln-Straße 46, 65189 Wiesbaden 376 pp. Deutsch. Seller Inventory # 9783531136073
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Taschenbuch. Condition: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Zu der Zeit, als die Menschen Organisationen so zu organisieren begannen, dass an deren Spitze Führer standen, die sich nicht mehr über Herkunft, Besitz oder Be gnadung legitimieren sollten, sondern über Können und Erfolge, verbrachte man viel Zeit damit, die Ungewissheit des Erfolgs durch wissenschaftliches Wissen in Gewissheit zu transformieren. Man wollte wissen, wie sich das Verhältnis von Zweck und Mittel optimieren ließe und wie sich über die Kombination von Befehl und Gehorsam -also über Macht -Konflikte überbrücken ließen. Von der Wissen schaft erwartete man Erklärungen und Prognosen, aus denen Handlungsempfeh lungen abzuleiten waren. Die wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung lie ßen sich auf breiter Front fur dieses Projekt der Organisation der Organisation einspannen. Schon zu dieser Zeit, als noch die Hoffnung überwog, einzig richtige Antwor ten auf die Frage nach dem 'Wie' der Organisation zu finden, betrachtete man eine Organisation als ein System, aber dieses System war gedacht als eine Maschine, die -versehen mit dem richtigen Input -den gewünschten Output lieferte: Ein ar beitsteiliges Vorgehen verschaffte nicht nur in der Produktion von Stecknadeln Vorteile, das wissenschaftliche Erfassen der Arbeitsschritte erhöhte nicht nur beim Verladen von Eisen die Produktivität, und die Verwendung eines Fließbandes ver ringerte nicht nur beim Automobilbau die Produktionszeiten. Diese bekannten Bei spiele von Smith (1908), Taylor (1913) und Ford (1923) prägten nachhaltig die mechanistischen Vorstellungen von einer Organisation. Seller Inventory # 9783531136073