Orte der Musik: Kulturelles Handeln von Frauen in der Stadt: 3 (Musik – Kultur – Gender) - Softcover

 
9783412200084: Orte der Musik: Kulturelles Handeln von Frauen in der Stadt: 3 (Musik – Kultur – Gender)

Synopsis

Die Stadt, das Opernhaus, das Cafehaus, der Salon, das Zimmer fur die musikalische Hausandacht - jeder dieser Orte der Musik weckt in uns bestimmte Erwartungen an das musikalische Geschehen, das dort stattfindet und auch die Handelnden selbst treten dabei in den Vordergrund. Verlagert man den Fokus von einer Werkgeschichte auf die Geschichte des kulturellen Handelns erweitert sich das Fragenfeld: Interpretinnen, fahrende Spielfrauen, Sammlerinnen, Kulturforderinnen, Druckerinnen, Frauen, die musikalische Bildung weitergaben oder auch Horerinnen an den verschiedensten Platzen in der Stadt, sei es im Kloster, in der Kirche, im Wirtshaus, kommen in den Blick.Dieser Vielzahl musikbezogener Identitaten nahern sich die hier vorliegenden musik- und kulturwissenschaftlichen Studien. Der Band versammelt erste Ertrage eines grosseren Forschungsprojektes, das dem kulturellen Handeln von Frauen in der Fruhen Neuzeit gewidmet ist und sich zunachst auf drei Orte - die Stadt, das Kloster und den Hof - erstreckt, zwischen denen vielfaltige Kreuzungspunkte bestanden haben und an denen sich Frauen und Manner wie auch Frauen verschiedener Stande und verschiedener Herkunft begegnet sind.

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About the Authors

Heide Wunder war Hochschullehrerin an der Universität Kassel.

Melanie Unseld ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften in Karlsruhe und Hamburg, wo sie 1999 auch promovierte. Nach einem Lise Meitner-Habilitationsstipendium war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover am dortigen Forschungszentrum für Musik und Gender tätig. Sie dozierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Professorin für Kulturgeschichte der Musik und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie die Professur für Historische Musikwissenschaft vertrat. In Oldenburg zeichnete sie außerdem als Direktorin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung verantwortlich, an der dortigen Fakultät für Sprach- und Kulturwissenschaften war sie außerdem seit 2015 Dekanin. Unseld habilitierte 2013 in Hannover über »Biographie und Musikgeschichte". Zu ihren Herausgeberschaften gehören das »Lexikon Musik und Gender", »Reclams Komponistenlexikon« sowie die Reihen »Europäische Komponistinnen« und »Biographik. Theorie – Kritik – Praxis".

Susanne Rode-Breymann war Präsidentin der HMTM Hannover und leitete dort im Rahmen ihrer musikwissenschaftlichen Professur das 2006 gegründete fmg. 2024 wurde sie auf eine Spitzenprofessur im Rahmen der Hightech Agenda Bayern an die HfM Nürnberg berufen. Schwerpunkt beider Professuren war und ist die musikspezifische Genderforschung, insbesondere unter der Perspektive kulturellen Handelns.

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