Ich erinnere mich an eine Zeit, also Götter und Menschen sich noch näher waren. Ich erinnere mich an eine Zeit, als der Mensch noch nicht ward trunken, der Müdigkeit seiner Jugend. So viele Gedanken, Mann hat zu fassen, so viel er hat zu sagen, was er denkt zu sehen. So viele Gedanken, Mann hat verlassen, so viel er hat vergessen, was er denkt zu verstehen. Was sehe ich, der Blinde der nennt sich Mensch, meint zu sein die Krone einer Schöpfung. Was sehe ich, der Blinde der meint sich Mensch, denn er ist irgendeiner Schöpfung. Wenn ihr wüsstet, ihr die euch kleidet in aller Pracht, wenn ihr wüsstet, wie nackt der Mensch doch ist. Wenn ihr wüsstet, was habe ich gesehen, würdet ihr nur verstehend, woran der Mensch sich nicht erinnern kann. Ist ein Buch etwas anderes als gefangene Erinnerung, vergebliche Tränen dessen was er sah, sodass er nicht mit sich tragen muss, die Bürde der Erinnerung, ein Tränenkleid. Oh wenn ihr wüsstet, die meinen zu sein Götter, wenn ihr wüsstet, die verblendet sind von ihrem Licht. Wenn ihr wüsstet was der Mensch weiß, die Scham über seine Nacktheit, so würdet ihr sagen nichts. Kennen die Götter Scham, oder können sie einfach sein. Müssen wir uns Schämen in ihrem Angesicht, oder schämen sich die Götter in unserem Blick zu sein. Nicht was wirklich ist zu sehen, kann dies der Grund aller Nacktheit sein. Nein, vielleicht ist es den Mensch zu sehen, was er ist, nicht was er könnte sein, was uns macht Scham und Nacktheit gemein. Vielleicht vergessen wir die Dunkelheit im Licht. Der große Schatten, der könnte von Menschen und Göttern sein. Wer erkennt ihn bei all der Verblendung, bei all dem Licht. Der Mensch ist alt geworden, ohne eine Jugend gehabt zu haben, der Mensch ist Müde, nicht mehr freudig Nackt, sondern voller Scham. Doch genug dem Scham: Die Steppe ruft mich, die See, das Rauschen der Wälder Bäume, Gras wie Windes Wellen in See. Durch Dämmerung, durch Dunkelheit und Licht, der Sturm ruft mich.
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