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Der Ritter der Rattenburg - Softcover

Adler, Andreas

 
9781731001849: Der Ritter der Rattenburg

Synopsis

Da ich hier nur über einen Lebensabschnitt ab dem zwanzigsten Lebensjahr von mir berichte, in dem es um meine erste lange Partnerschaft geht, die mein einziges Kind hervor gebracht hat, möchte ich noch kurze Information über mein Vorleben geben.Meinen Vater habe ich nie kennengelernt, sodass ich mit meiner Mutter, der zweiten Frau meines Opas und Opa himself aufgewachsen bin. Mein Opa hat aufgrund seiner Frühberentung einen guten Job als Ersatzvater übernommen, seine neue Frau war gleichzeitig meine Patentante und meine wichtige zweite gebildete Zieh-Mutter. Sie hatte keine eigenen Kinder und liebte mich sehr. Meine Mutter selber liebte mich ebenfalls und tat alles in ihrer Kraft stehende um mich groß zu kriegen. Sie hatte keine richtige Chance auf Bildung, verfügte aber über eine große Portion Herzensbildung.Also alles in allem bin ich geliebt und fürsorglich aufgewachsen. Allerdings wurde unser Leben aufgrund meiner unehelichen Existenz und mein nicht gerade deutsches Aussehen eher etwas zurückhaltend,bisweilen devot gelebt. Mein Opa starb, als ich 18 Jahre war und ich habe schwer gelitten. Dann gab es noch den kompletten anderen Teil der Familiemit meiner leiblichen Oma und ihrem neuen Mann.Die spielten in diesem Kontext nicht wirklich eineRolle.Ich erzähle hier in diesem Buch über ein traumatisches Erlebnis und eine damit verbundene schwere Kränkung,die mir in dieser Zeit passiert ist, und bis heute immer mal wieder aufflammt. Alles was ich berichte, ist meiner Wahrnehmung nach genau so geschehen, aber natürlich einseitig aus meiner Sicht erzählt. Den Anspruch auf Vollständigkeit kann ich nicht erfüllen, da doch das eine oder andere verdrängt wurde oder sich versendet hat. Das haben meine Recherchen ergeben.Da es kaum Dokumente, sowie leider fast keine Foto saus der Zeit gibt, konnte ich die Chronologie bestimmt nicht eins zu eins wiedergeben. Zum größten Teil ist es sicherlich korrekt.Ebenso liegt es mir fern, Personen zu diskreditieren oder zu verurteilen, was mich aber nicht davon abhalten konnte, auch mal Tacheles zu reden. Es geht mirnicht um eine Schuldfindung, sondern um eine Betrachtung eines zehnjährigen Lebensabschnittes mit 30-jähriger Wirbelschleppe, also bis heute.Die Motivation, die Geschichte, die vor 40 Jahren begann aufzuschreiben, ist eine erneute Aufarbeitung,Selbsttherapie und die Suche nach dem „Warum ist mir das passiert“? Auch das Glück, später ein tolles Beziehungsleben kennengelernt zu haben, trägt dazu bei, danoch mal rumzuwühlen. Zuletzt helfen ja solche Fall-Schilderungen eventuell auch anderen Menschen, die ihre Probleme danach anders beleuchten können. Mir ist es jedenfalls so gegangen. Andreas Adler

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