2 eigenh. Briefe mit U.

Bergk, Johann Adam, Schriftsteller und Philosoph (1769-1834).

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Leipzig, 6. und 25. V. 1828, 4°. Zus. 2 Seiten. An einen Oberpostamtsdirektor: I. "[.] Ew. Wohlgeboren übersende ich hierbei die mir so großmüthtig geliehenen 50 Thaler, wodurch Sie mir eine Gefälligkeit erwiesen haben, deren Größe ich durch Worte nicht auszudrücken vermag. Ich und meine Frau sagen Ihnen den innigsten, den herzlichsten Dank und der Himmel vergelte Ihnen, was wir nichts zu thun im Stande sind! In meiner Lage, wo alles Einkommen so unsicher ist, habe ich bis jetzt oft mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen und ich kann gegen einen so freundschaftlichen Dienst nicht erkenntlich genug seyn. In Zukunft, hoffe ich, soll es besser werden, aber gegenwärtig geht es bisweilen hart her, weil ich eine zahlreiche Familie zu ernähren und zu erziehen habe und ich hierbei mehr thun sollte und wollte. Manches kleine literarische Geschäft würde ich unternehmen, wenn meine so beschränkten Kräfte hinreichend wären. Ich nehme mir die Freiheit, Ew. Wohlgeboren Joliffes Reise in Palästina, die ich übersezt und mit vielen Anmerkungen versehen habe, beizulegen und bitte, sie nicht als den Maaßstab meiner Dankbarkeit anzusehen, sondern sie als einen geringen Beweiß meiner Erinnerung an Ew. Wohlgeboren anzunehmen [.]" Gemeint ist: "T[homas] R[obert] Joliffe's [1780-1872] Reise in Palästina, Syrien und Aegypten im Jahre 1817; mit vielen Zusätzen aus neuen ausländischen Reisebeschreibungen übersetzt" (Leipzig 1821). - II. "[.] nehme ich mir die Freiheit, ein Buch, betitelt: das Bücherlesen, hierbei zu übersenden und Sie gefälligst zu ersuchen, dasselbe mit Dero gewohnter Güte aufzunehmen. Meinem edlen Wohlthäter wünsche ich fortdauernd alles Gute, womit die göttliche Vorsehung die Herzen der Menschen erfreult und stärkt [.]" Gemeint ist Bergs mehrfach aufgelegtes und auch in unserer Zeit nachgedrucktes Werk: "Das Bücherlesen oder Anweisung, wie man Bücher lesen, welche Bücher man lesen und welche Zwecke man dadurch zu erreichen strebt; mit Betrachtungen über Bücher, Schriftsteller und Literatur (Leipzig 1828). - Bergk verfaßte zahlreiche populär-philosophische Schriften, teils unter dem Pseudonym "Hainichen". - Sehr selten. Bookseller Inventory #

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Title: 2 eigenh. Briefe mit U.

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Bergk, Johann Adam, Schriftsteller und Philosoph (1769-1834).
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Book Description Leipzig, 6. und 25. V. 1828, 4°. Zus. 2 Seiten. An einen Oberpostamtsdirektor: I. "[.] Ew. Wohlgeboren übersende ich hierbei die mir so großmüthtig geliehenen 50 Thaler, wodurch Sie mir eine Gefälligkeit erwiesen haben, deren Größe ich durch Worte nicht auszudrücken vermag. Ich und meine Frau sagen Ihnen den innigsten, den herzlichsten Dank und der Himmel vergelte Ihnen, was wir nichts zu thun im Stande sind! In meiner Lage, wo alles Einkommen so unsicher ist, habe ich bis jetzt oft mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen und ich kann gegen einen so freundschaftlichen Dienst nicht erkenntlich genug seyn. In Zukunft, hoffe ich, soll es besser werden, aber gegenwärtig geht es bisweilen hart her, weil ich eine zahlreiche Familie zu ernähren und zu erziehen habe und ich hierbei mehr thun sollte und wollte. Manches kleine literarische Geschäft würde ich unternehmen, wenn meine so beschränkten Kräfte hinreichend wären. Ich nehme mir die Freiheit, Ew. Wohlgeboren Joliffes Reise in Palästina, die ich übersezt und mit vielen Anmerkungen versehen habe, beizulegen und bitte, sie nicht als den Maaßstab meiner Dankbarkeit anzusehen, sondern sie als einen geringen Beweiß meiner Erinnerung an Ew. Wohlgeboren anzunehmen [.]" Gemeint ist: "T[homas] R[obert] Joliffe's [1780-1872] Reise in Palästina, Syrien und Aegypten im Jahre 1817; mit vielen Zusätzen aus neuen ausländischen Reisebeschreibungen übersetzt" (Leipzig 1821). - II. "[.] nehme ich mir die Freiheit, ein Buch, betitelt: das Bücherlesen, hierbei zu übersenden und Sie gefälligst zu ersuchen, dasselbe mit Dero gewohnter Güte aufzunehmen. Meinem edlen Wohlthäter wünsche ich fortdauernd alles Gute, womit die göttliche Vorsehung die Herzen der Menschen erfreult und stärkt [.]" Gemeint ist Bergs mehrfach aufgelegtes und auch in unserer Zeit nachgedrucktes Werk: "Das Bücherlesen oder Anweisung, wie man Bücher lesen, welche Bücher man lesen und welche Zwecke man dadurch zu erreichen strebt; mit Betrachtungen über Bücher, Schriftsteller und Literatur (Leipzig 1828). - Bergk verfaßte zahlreiche populär-philosophische Schriften, teils unter dem Pseudonym "Hainichen". - Sehr selten. Bookseller Inventory # 35628

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