Ich suchte dich, Sonne die Künstlerpersönlichkeit van Goghs ein Porträt von Vladimír Drnák. Dt. von Bedrich Schick. mit 6 farbigen Reproduktionen nach Bildern von van Gogh

Drnák, VladimírSchick, Bedrich ; Gogh, V

Published by Artia-Verlag, Prag, 1958
Hardcover
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25 cm 275 S. Leineneinband mit OU. gebrauchsspuren, papiergebräunte seiten,ou mit sehr starken läsuren. Leben und Werk des großartigen holländischen Malers van Gogh reizten schon viele Schriftsteller zur künstlerischen Gestaltung seines tragischen Schicksals. Dieser Roman läßt mit suggestiver Überzeugungskaraft die Gestalt eines lautern und kompromißlosen Künstlers vor uns erstehen, der den Heerscharen der Philister Trotz bietend sich selbst und seiner Kunst die Treue hält, um schließlich der kühlen Ablehnung und dem feindselig-spöttischen Befremden zu erliegen, denen sein Werk begegnet.NACHWORT Die Lebensschicksale bedeutender Vertreter der darstellenden und der bildenden Künste und ihr Kampf um eine eigene künstlerische Ausdrucksform sind ein Thema, das für seine literarischen Bearbeiter stets eine außergewöhnliche Anziehungskraft besessen hat. Das Los der Meister des Pinsels scheint zufolge irgendwelcher geheimnisvoller Einflüsse dramatisch voluminöser und plastischer zu sein, als jenes anderer Menschen. Ihre Werke rufen den Eindruck hervor, als entströmte ihnen der Duft der Zeit, in der sie geschaffen wurden. Und jenes charakteristische, für sie spezifische Prinzip revolutionären Ungestüms und gesellschaftlicher Mißliebigkeit, das sie auf ihrer Bahn so häufig zu Siegen und Niederlagen führt, prädestiniert sie geradezu zu Objekten, an denen die Literatur die allgemeinen Züge des künstlerischen Schöpfungsprozesses ausdrucksvoller als sonst irgendwo zu demonstrieren vermag.Der holländische Maler Vincent van Gogh (1853?iSgo), dessen Profil Vladimir Drnäk in dem vorliegenden Buch gezeichnet hat, ist eine in diesem Sinn typische Persönlichkeit. Dies nicht so sehr deshalb, weil uns sein Schicksal so seltsam tragisch anspricht, sondern vielmehr aus dem Grund, weil alles, was einen Menschen zum Künstler macht, jene maßlos kampflustige Sucht, die eigene Vision des Lebens und der Welt getreu darzustellen und die ewige Unzufriedenheit mit dem Ergebnis der geleisteten Arbeit, bei van Gogh mit leidenschaftlicher Gewalt fast überkochte.Van Goghs Künstlerprofil ist in jedem seiner zeit bemerkenswert. Ich glaube aber, daß es trotzdem hier zwei dominierende Momente gibt, die ihn am ausdrucksvollsten charakterisieren und schließlich auch sein menschliches Los bestimmen. Und zwar einmal sein störrisches, fast ekstatisches Streben danach, sich ausschließlich auf die künstlerische Arbeit zu konzentrieren, die ihm zum einzigen sinnvollen Inhalt und Ziel seines Lebens wird, dann aber die Kompromißlosigkeit, mit der er seiner eigenen künstlerischen Idee nachgeht, und die absolute Unabhängigkeit, die er sich den zeitgenössischen Kunstströmungen, dem Urteil der Kritik und der gesellschaftlichen Konvention gegenüber bewahrt. Van Gogh setzt sich über diese Faktoren hinweg, die so häufig die künstlerischen Schöpfungen beeinflussen. Er malt nur das, was ihm Herzensbedürfnis ist, was er tief und aufrichtig empfindet, wovon er unfehlbar weiß, daß er es malen muß, weil sein Leben sonst sinnlos würde. Er ist einer jener reinen und arglosen Menschen, die mit derartiger Kraft der Kunst zugetrieben werden, daß es vergeblich wäre, sich ihr zu widersetzen. Sie werden von dieser Kraft mitgerissen, verschlungen und schließlich vernichtet. Und doch dauert es Jahre, bevor es zu diesem unabwendbaren Prozeß kommt, für den van Gogh entsprechend seiner menschlichen und künstlerischen Veranlagung geradezu prädestiniert zu sein schien. Und dies noch bevor er überhaupt Zum ersten Mal einen Bleistift, ein Kohlestück oder einen Pinsel zur Hand nehmen konnte, um den Versuch zu unternehmen, sich seiner Umwelt zu bemächtigen.Zuerst machte er sich daran, ungelenk und mit unendlicher Mühe die Gestalten der Bergarbeiter im belgischen Kohlenrevier einzufangen, in dem er mehrere Jahre von unermeßlichem Elend umgeben lebte. Er ist Autodidakt und hat vorläufig noch nicht einmal die leiseste Ahnung von der Technik des Malens. Doch aus seinen groben, unbeholfenen Zeichnungen . 800 Gramm. Bookseller Inventory # 592132739

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Bibliographic Details

Title: Ich suchte dich, Sonne die ...

Publisher: Artia-Verlag, Prag

Publication Date: 1958

Binding: Leinen

Dust Jacket Condition: mit Schutzumschlag

Edition: 1.auflage.

Book Type: Buch

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