Erschien zuerst 1868 als Beitrag zu Raumers "Historischem Taschenbuch".
Language: German
Published by Goslar : Herzog, jetzt Damm-Verlag., 1966
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
Broschiert. Condition: Gut. 2. verbesserte Auflage. 131 S. : mit Abb., 1 Titelbild ; 8. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - altersgemäß sehr guter Zustand - Es ist eine Tatsache, daß die Literatur des Altertums nur wenig Aufschluß über Handel und Verkehr in jener Zeit gibt. Die zeitgenössischen Schriftsteller weisen in ihren Werken über die Entstehung der Staaten nur am Rande auf diese Themen hin. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, daß der philosophisch-ideale oder der philosophisch-historische Standpunkt, wie z. B. in Platons Politik" oder in Ciceros Staat und Gesetze", eine größere Anziehungskraft auf das geistige Interesse ausübte. Obwohl Aristoteles sagt, daß Kaufen und Verkaufen zur gegenseitigen Versorgung mit den nötigen Bedürfnissen wohl in allen Städten unentbehrlich ist, begegnen wir in den alten Demokratien der Anschauung, daß nur der Besitz, nicht der Erwerb Anspruch auf öffentliche Achtung und bürgerliche Gleichberechtigung begründe. Die Philosophen hielten es in jener Zeit ebenfalls unter ihrer Würde, dem Erwerb nachzugehen. -- Es ist bekannt, daß die eigentlichen Römer in der älteren Zeit mit einer gewissen Verachtung auf den Handel herabblickten. Wenn ein römischer Bürger dem Landbau entsagte und Kramhandel oder ein Handwerk betrieb, so strich ihn der Zensor von der Bürgerliste. Cn. Flavius, der intelligente Notar, wurde als wählbar für die Ädilität erst zugelassen, nachdem er eidlich erklärt hatte, den Notariatsgeschäften zu entsagen. Die Lex Flaminia verbot den Senatoren ausdrücklich, sich mit Handel zu befassen. -- Bei den Gelehrten war es eine vielumstrittene Frage, ob die Verbindung mit der See für wohlgeordnete Staaten nützlich oder schädlich sei. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Published by Goslar : Herzog, 1966
Seller: Schürmann und Kiewning GbR, Naumburg, Germany
engl. Condition: Gut. 131 Seiten 131 S. : mit Abb., 1 Titelbild ; 8° Besitzerstempel auf dem Vortitelblatt Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300.