Der Wandel im italienischen Parteiensystem

Anke Dörrzapf

Published by GRIN Verlag Okt 2009, 2009
ISBN 10: 3640442113 / ISBN 13: 9783640442119
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Neuware - Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1,85, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das politische System Italiens und insbesondere dessen Parteiensystem gerieten 1992 in eine schwere Krise: Man warf dem Parteiensystem vor, instabile Mehrheiten zu produzieren, die zu einer im europäischen Vergleich extrem kurzen Lebensdauer von Regierungen führten: 1992 zählte man bereits die 49. Nachkriegsregierung. Schuld an der Ineffizienz und Instabilität gab man vor allem den Parteien und insbesondere der Struktur des Parteiensystems: Es würde weder stabile Mehrheiten, noch einen klaren Machtwechsel zwischen Regierung und Opposition ermöglichen, seine heterogenen Mehrheiten würden kurzlebige Regierungen bewirken. Hilfe erhoffte man sich deswegen von einer Abkehr vom Konsensprinzip: Das Mehrheitsprinzip sollte Machtwechsel ermöglichen, für klare Verantwortlichkeiten der Regierenden gegenüber den Wählern und für eine Reduzierung der Zahl der Parteien sorgen. Man glaubte, ein vom Mehrheitsprinzip geprägtes Parteiensystem würde das Land regierbar machen. In einem Referendum entschieden sich 82,7 Prozent der Wähler 1993 für die Einführung eines Mehrheitswahlsystems. Italiens Parteiensystem hat sich seitdem gewandelt: Diese Arbeit will klären, ob seit der Krise Anfang der neunziger Jahre und nach der Änderung des Wahlsystems 1993 tatsächlich eine Hinwendung zur Mehrheitsdemokratie im Parteiensystem vollzogen wurde und ob eine Verstärkung mehrheitsdemokratischer Elemente im Parteiensystem italienische Regierungen stabiler gemacht hat. Der Wandel des Parteiensystems soll deshalb vor dem Hintergrund der Modelle der Mehrheits- und der Konsensdemokratie von Arend Lijphart analysiert werden: Hat sich das italienische Parteiensystem durch den Wandel von dem bis dahin dominierenden Konsensprinzip entfernt Oder haben sich nur die Namen der Parteien geändert, während alles beim Alten blieb Anschließend werden die Auswirkungen des Wandels im Parteiensystem auf die Stabilität der Regierungen untersucht: Hat sich die Lebensdauer der Kabinette erhöht Welche Gründe gibt es im italienischen Parteiensystem für die Instabilität der Regierungen Welchen Einfluss hatte der Wandel auf die Stabilität Kann eine weitere Verstärkung der mehrheitsdemokratischen Elemente im Parteiensystem die Stabilität fördern Dabei wird insbesondere auch auf die Eigenheiten der politischen Kultur des Landes eingegangen. 168 pp. Deutsch. Bookseller Inventory #

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Reseña del editor: Das politische System Italiens und insbesondere dessen Parteiensystem gerieten 1992 in eine schwere Krise: Man warf dem Parteiensystem vor, instabile Mehrheiten zu produzieren, die zu einer im europäischen Vergleich extrem kurzen Lebensdauer von Regierungen führten: 1992 zählte man bereits die 49. Nachkriegsregierung. Schuld an der Ineffizienz und Instabilität gab man vor allem den Parteien und insbesondere der Struktur des Parteiensystems: Es würde weder stabile Mehrheiten, noch einen klaren Machtwechsel zwischen Regierung und Opposition ermöglichen, seine heterogenen Mehrheiten würden kurzlebige Regierungen bewirken. Hilfe erhoffte man sich deswegen von einer Abkehr vom Konsensprinzip: Das Mehrheitsprinzip sollte Machtwechsel ermöglichen, für klare Verantwortlichkeiten der Regierenden gegenüber den Wählern und für eine Reduzierung der Zahl der Parteien sorgen. Man glaubte, ein vom Mehrheitsprinzip geprägtes Parteiensystem würde das Land ?regierbar" machen. In einem Referendum entschieden sich 82,7 Prozent der Wähler 1993 für die Einführung eines Mehrheitswahlsystems. Italiens Parteiensystem hat sich seitdem gewandelt: Diese Arbeit will klären, ob seit der Krise Anfang der neunziger Jahre und nach der Änderung des Wahlsystems 1993 tatsächlich eine Hinwendung zur Mehrheitsdemokratie im Parteiensystem vollzogen wurde und ob eine Verstärkung mehrheitsdemokratischer Elemente im Parteiensystem italienische Regierungen stabiler gemacht hat. Der Wandel des Parteiensystems soll deshalb vor dem Hintergrund der Modelle der Mehrheits- und der Konsensdemokratie von Arend Lijphart analysiert werden: Hat sich das italienische Parteiensystem durch den Wandel von dem bis dahin dominierenden Konsensprinzip entfernt? Oder haben sich nur die Namen der Parteien geändert, während alles beim Alten blieb? Anschließend werden die Auswirkungen des Wandels im Parteiensystem auf die Stabilität der Regierungen untersucht: Hat sich die Lebensdauer der Kabinette erhöht? Welche Gründe gibt es i

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Title: Der Wandel im italienischen Parteiensystem
Publisher: GRIN Verlag Okt 2009
Publication Date: 2009
Binding: Taschenbuch
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Dorrzapf, Anke
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Anke Dorrzapf
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Book Description GRIN Verlag. Paperback. Book Condition: New. Paperback. 168 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.4in.Das politische System Italiens und insbesondere dessen Parteiensystem gerieten 1992 in eine schwere Krise: Man warf dem Parteiensystem vor, instabile Mehrheiten zu produzieren, die zu einer im europischen Vergleich extrem kurzen Lebensdauer von Regierungen fhrten: 1992 zhlte man bereits die 49. Nachkriegsregierung. Schuld an der Ineffizienz und Instabilitt gab man vor allem den Parteien und insbesondere der Struktur des Parteiensystems: Es wrde weder stabile Mehrheiten, noch einen klaren Machtwechsel zwischen Regierung und Opposition ermglichen, seine heterogenen Mehrheiten wrden kurzlebige Regierungen bewirken. Hilfe erhoffte man sich deswegen von einer Abkehr vom Konsensprinzip: Das Mehrheitsprinzip sollte Machtwechsel ermglichen, fr klare Verantwortlichkeiten der Regierenden gegenber den Whlern und fr eine Reduzierung der Zahl der Parteien sorgen. Man glaubte, ein vom Mehrheitsprinzip geprgtes Parteiensystem wrde das Land regierbar machen. In einem Referendum entschieden sich 82, 7 Prozent der Whler 1993 fr die Einfhrung eines Mehrheitswahlsystems. Italiens Parteiensystem hat sich seitdem gewandelt: Diese Arbeit will klren, ob seit der Krise Anfang der neunziger Jahre und nach der nderung des Wahlsystems 1993 tatschlich eine Hinwendung zur Mehrheitsdemokratie im Parteiensystem vollzogen wurde und ob eine Verstrkung mehrheitsdemokratischer Elemente im Parteiensystem italienische Regierungen stabiler gemacht hat. Der Wandel des Parteiensystems soll deshalb vor dem Hintergrund der Modelle der Mehrheits- und der Konsensdemokratie von Arend Lijphart analysiert werden: Hat sich das italienische Parteiensystem durch den Wandel von dem bis dahin dominierenden Konsensprinzip entfernt Oder haben sich nur die Namen der Parteien gendert, whrend alles beim Alten blieb Anschlieend werden die Auswirkungen des Wandels im Parteiensystem auf die Stabilitt der Regierungen untersucht: Hat sich die Lebensdauer der Kabinette erhht Welche Grnde gibt es i This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN. Paperback. Bookseller Inventory # 9783640442119

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Anke Dörrzapf
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Book Description GRIN Verlag, United States, 2009. Paperback. Book Condition: New. Auflage.. 210 x 148 mm. Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Das politische System Italiens und insbesondere dessen Parteiensystem gerieten 1992 in eine schwere Krise: Man warf dem Parteiensystem vor, instabile Mehrheiten zu produzieren, die zu einer im europaischen Vergleich extrem kurzen Lebensdauer von Regierungen fuhrten: 1992 zahlte man bereits die 49. Nachkriegsregierung. Schuld an der Ineffizienz und Instabilitat gab man vor allem den Parteien und insbesondere der Struktur des Parteiensystems: Es wurde weder stabile Mehrheiten, noch einen klaren Machtwechsel zwischen Regierung und Opposition ermoglichen, seine heterogenen Mehrheiten wurden kurzlebige Regierungen bewirken. Hilfe erhoffte man sich deswegen von einer Abkehr vom Konsensprinzip: Das Mehrheitsprinzip sollte Machtwechsel ermoglichen, fur klare Verantwortlichkeiten der Regierenden gegenuber den Wahlern und fur eine Reduzierung der Zahl der Parteien sorgen. Man glaubte, ein vom Mehrheitsprinzip gepragtes Parteiensystem wurde das Land regierbar machen. In einem Referendum entschieden sich 82,7 Prozent der Wahler 1993 fur die Einfuhrung eines Mehrheitswahlsystems. Italiens Parteiensystem hat sich seitdem gewandelt: Diese Arbeit will klaren, ob seit der Krise Anfang der neunziger Jahre und nach der Anderung des Wahlsystems 1993 tatsachlich eine Hinwendung zur Mehrheitsdemokratie im Parteiensystem vollzogen wurde und ob eine Verstarkung mehrheitsdemokratischer Elemente im Parteiensystem italienische Regierungen stabiler gemacht hat. Der Wandel des Parteiensystems soll deshalb vor dem Hintergrund der Modelle der Mehrheits- und der Konsensdemokratie von Arend Lijphart analysiert werden: Hat sich das italienische Parteiensystem durch den Wandel von dem bis dahin dominierenden Konsensprinzip entfernt? Oder haben sich nur die Namen der Parteien geandert, wahrend alles beim Alten blieb? Anschliessend werden die Auswirkungen des Wandels im Parteiensystem auf die Stabilitat der Regierungen untersucht: Hat sich die Lebensdauer der Kabinette erhoht? Welche Grunde gibt es. Bookseller Inventory # APC9783640442119

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