Volk ohne Raum Erzählung des deutschen Volkes von Hans Grimm ungekürzte Ausgabe in einem Band

Grimm, Hans

Published by A. Langen, München, 1931
Hardcover
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20 cm 1352 S. Leineneinband. einband leichte an den kanten bestoßen, papiergebräunte seiten, am schnitt unten etwas angeschmutzt, in der falz vorn eingerissen. Der Zug des Hauptmanns von Erckert aus dem Roman Volk ohne RaumEine kurze Einleitung voraus: Der Zug des Hauptmanns von Erckert über die Ostgrenze von Deutsch-Südwestafrika und hinein in das Deutschland der Kalahari mit einer auserlesenen Schar deutscher reiter beendete im März 1908 den Eingeborenenaufstand in Südwest, der mit Unterbrechungen und trotz Friedensschlüssen fünf Jahre im Gange gewesen war. Der Orlog hatte begonnen im Oktober 1903. Da stahl in der Nähe von Warmbad im Süden von Südwest ein übelbeleumdeter Häuptling der Bondelzwarthottentotten einem seiner Leute einen Hammel. Das Land war deutsches Schutzgebiet. Der bestohlene Hottentott erbat Hilfe vom deutschen Bezirksleiter, Leutnant Jobst der Offizier forderte den Häuptling vor, der Häuptling kam nicht. Als der Leutnant mit seinen sieben Reitern nun selber zu den Bondels ritt, um zu sehen, was es gäbe, wurden die Reiter unerwartet aus Hütten beschossen sie erwiderten das Feuer, es fielen Leutnant Jobst und zwei Reiter und bei den Bondels der Diebeshäuptling. Da musste der deutsche Guvernör in Windhuk eingreifen, wochenweit fort in den damals bis auf die Strecke Swakopmund-Windhuk bahnlosen Lande, in dem alles nur erritten werden konnte und in dem der Nachschub nur auf den langsamen Ochsenwagen bei vierzig Kilometer Tagesleistung folgen konnte. Der Guvernör hatte eine Truppe von siebenhundertundsiebzig Mann, davon zweihundertundsiebzig Mann weit herum Polizeidienste taten. Im übrigen befanden sich zu jener Zeit zweitausend Ansiedler im Lande, hingestreut über ein Gebiet wie Deutschland, Holland und Dänemark zusammen, und an den größten Entfernungen so weit auseinander wie Kopenhagen und Meran und wie Amsterdam und Memel. Der Guvernör mit seinen Reitern ritt nach Süden auf den siebenhundert und neunhundert Kilometer langen Anmarschwegen, an deren Ende es kein Wasser gab. Als das hin und her im Süden noch dauerte, geschahen in der mittleren und nördlichen Hälfte des Landes zwischen dem 11. und 15. Januar 1904 die Morde durch die Hererokaffern an unbeschützten Weißen. Der Bonderlorlog kam zum Abschlusse, der Hereokrieg begann. Er wurde durch neue Soldaten aus Deutschland zu Ende geführt als Hilfsvölker kämpften die meisten Hottentottenstämme aus dem Süden und Osten auf deutscher Seite. Aber als einem Teil des Hererovolkes gelang zu entweichen, als bei den Hottentotten das Gerücht sich eingefressen hatte, der alte deutsche Guvernör Leutwein, der Major, solle abberufen werden oder sei tot, und ein harter Fremder werde ihn ersetzen und werde nach dem Herero sie entwaffnen, und als bei den Witboihottentotten ein Schwindelprophet auftauchte und auch die Zeitungshetze gewisser Kreise im britischen Südafrika gegen Deutschland ihnen die Hoffnung auf fremde Hilfe stärkte, fingen die Hottentotten ihre Kämpfe gegen die Deutschen mit Morden an. Sie meinten, wenn es den Buren im benachbarten Südafrika gelungen sei, die Macht Englands drei Jahre lang durch Vorstoßen und Ausweichen und Überfallen in Schach zu halten und beinahe zu siegen, könnte ihnen das in dem so viel einsameren Südwest und bei ihrer größeren Bedürfnislosigkeit erst recht gelingen ein Banden- und Räuberleben lag ihnen von je, und das Banden- und Räuberleben, das sich früher gegen die Herero und gegen die Klippkaffern und in das Kapland hinein und gegeneinander richtete, denn sie kannten keinen Staatsverband, hatten ihnen gerade die Deutschen gestört. Der Hottentott, der schließlich unbezwungen blieb, war Simon Kooper, oder Simon Kopper, wie ihn die deutsche Truppe nannte. Solange seine Morde und Räubereien glückten, glaubte kein Deutscher und kein Farbiger und auch niemand im benachbarten unfreundlichen britischen Südafrika, dass Friede sein und bleiben könne im Lande. Simon Kooper hielt sich viel weniger unbezwungen durch Mut und Kriegskunst als durch die. Bookseller Inventory # 9710

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Bibliographic Details

Title: Volk ohne Raum Erzählung des deutschen ...

Publisher: A. Langen, München

Publication Date: 1931

Binding: Leinen

Edition: 1- 150.tausend.

Book Type: Buch

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