Stock Image

Staaten am Pranger

Andrea Liese

1 ratings by GoodReads
ISBN 10: 3810040711 / ISBN 13: 9783810040718
Published by VS Verlag Für Sozialw. Apr 2006, 2006
New Condition: Neu Taschenbuch
From Agrios-Buch (Bergisch Gladbach, Germany)

AbeBooks Seller Since 11 January 2012

Seller Rating 5-star rating

Quantity Available: 1

Available from more sellers

View all  copies of this book
Buy New
List Price:
Price: 58.02 Convert Currency
Shipping: 14.85 From Germany to U.S.A. Destination, Rates & Speeds
Add to basket

Payment Methods
accepted by seller

Visa Mastercard American Express

Check PayPal Invoice Bank/Wire Transfer

About this Item

Neuware - Das Anprangern von Menschenrechtsverletzungen ist das derzeit gängigste Instrument zur Durchsetzung von Menschenrechten in der internationalen und transnationalen Politik. Andrea Liese analysiert, wie sich Nichtregierungsorganisationen und Kontrollorgane imMenschenrechtsregime der Vereinten Nationen bzw. des Europarats dieses Instruments bedienen und wie es sich auf die Menschenrechtspolitik in liberalen und defekten Demokratien auswirkt. Anhand von vier Länderstudien zu Ägypten, Israel, Großbritannien und Nordirland sowie der Türkei in den 1990er Jahren zeigt die Autorin am Beispiel des internationalen Verbots von Folter und Misshandlung auf, welche Veränderungen in der innerstaatlichen Menschenrechtspolitik das Anprangern bewirkt (bzw. nicht bewirkt), durch welche Strategien Staaten dem Anprangern entgehen und wieso es nicht zu anhaltender Normachtung in der politischen Praxis führt. Zur Erklärung dieser begrenzten Wirkung des Anprangerns nutzt sie einen Brückenschlag zwischen rationalistischer und soziologischer Institutionentheorie. 299 pp. Deutsch. Bookseller Inventory # 9783810040718

Ask Seller a Question

Bibliographic Details

Title: Staaten am Pranger

Publisher: VS Verlag Für Sozialw. Apr 2006

Publication Date: 2006

Binding: Taschenbuch

Book Condition:Neu

About this title

Synopsis:

Das Anprangern von Menschenrechtsverletzungen ist das derzeit gängigste Instrument zur Durchsetzung von Menschenrechten in der internationalen und transnationalen Politik. Andrea Liese analysiert, wie sich Nichtregierungsorganisationen und Kontrollorgane im Menschenrechtsregime der Vereinten Nationen bzw. des Europarats dieses Instruments bedienen und wie es sich auf die Menschenrechtspolitik in liberalen und defekten Demokratien auswirkt. Anhand von vier Länderstudien zu Ägypten, Israel, Großbritannien und Nordirland sowie der Türkei in den 1990er Jahren zeigt die Autorin am Beispiel des internationalen Verbots von Folter und Misshandlung auf, welche Veränderungen in der innerstaatlichen Menschenrechtspolitik das Anprangern bewirkt (bzw. nicht bewirkt), durch welche Strategien Staaten dem Anprangern entgehen und wieso es nicht zu anhaltender Normachtung in der politischen Praxis führt. Zur Erklärung dieser begrenzten Wirkung des Anprangerns nutzt sie einen Brückenschlag zwischen rationalistischer und soziologischer Institutionentheorie.

Recensione:

"Nach dem 11. September und im Lichte der Praktiken der Terrorbekämpfung auch in westlichen Demokratien [...] gewinnt diese empirisch und theoretisch fundierte Handlungsempfehlung eine weit über die Fallstudien hinausweisende und hochaktuelle Tragweite." Internationale Politik und Gesellschaft, 01/2007

"Die Arbeit zeichnet sich durch eine hohe empirische Detailkenntnis einerseits und die konsequente theoretisch Einbindung des empirischen Materials andererseits aus. [...] Die sehr anspruchsvolle Abhandlung wird durch Tabellen und Abbildungen leserfreundlich aufgelockert." www.e-politik.de, 03.01.2007

"Durch die oftmalige Bezugnahme auf konkrete Beispiele ist es der Autorin gelungen, eine äußerst interessante Lektüre zur Problematik des internationalen Menschenrechtssystems und seiner Durchsetzung zu verfassen." Newsletter Menschenrechte (Österreichisches Institut für Menschenrechte), 03/2006

"About this title" may belong to another edition of this title.