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Spezifika bei der Bewertung von Biotechnologie-Unternehmen

Artur Kulescha

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ISBN 10: 3838698886 / ISBN 13: 9783838698885
Published by Diplom.De Okt 2006, 2006
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Neuware - Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,5, Fachhochschule Düsseldorf (Wirtschaft, Controlling), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Bewertung von Biotechnologie-Unternehmen (BTU) gestaltet sich äußerst komplex. Traditionelle Bewertungsmethoden stoßen bei der Bewertung aufgrund zahlreicher Besonderheiten oft an ihre Grenzen. Viele Unternehmen der Biotechnologie-Branche erreichen erst in einigen Jahren die Gewinnschwelle und verfügen oftmals nicht über die Größe, um ihre Produkte und Dienstleistungen selbstständig weltweit erfolgreich zu vermarkten. Die Forschung und Entwicklung (F&E) ist in vielen Forschungsgebieten sehr zeit- und kostenintensiv und zudem mit erheblichen Risiken verbunden. Wertgrundlagen bilden beispielsweise Ertragspotentiale, immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente, Forschungsergebnisse und Humankapital. Die Herausforderung bei der Bewertung solcher Unternehmen besteht darin, die besonderen Risiken als auch die signifikanten Potentiale zu erkennen und angemessen bei der Unternehmensbewertung zu berücksichtigen. Während des Technologie-Booms zur Jahrtausendwende war die Marktkapitalisierung börsennotierter Unternehmen aus der so genannten New Economy mit den traditionellen Bewertungsmethoden nicht mehr zu erklären. Eine Reihe neuer Bewertungsmodelle wurde entwickelt, um die hohen Bewertungen zu rechtfertigen. Zu dieser Zeit konnte bspw. eine zunehmende Verbreitung des Realoptionsansatzes beobachtet werden, der im Vergleich zu den traditionellen Bewertungsmethoden tendenziell zu einem höheren Unternehmenswert führt. Der anschließende Crash im Jahr 2000 lässt vermuten, dass auch die neu entwickelten Ansätze die Marktkapitalisierungen nicht erklären konnten. Verschiedene Autoren führen die hohe Volatilität von BTU an den Aktienmärkten darauf zurück, dass noch erhebliche Methodendefizite bei der Bewertung solcher Unternehmen vorliegen. In Praxis und Literatur herrscht somit keine einheitliche Meinung, mit welcher Methode insbesondere Unternehmen aus der New Economy zu bewerten sind. Vielmehr scheint Einigkeit darüber zu bestehen, die Unternehmensbewertung mehr als eine Art Kunst, als Wissenschaft zu betrachten. So betitelte das Handelsblatt jüngst einen Artikel bei der Frage wie die besten Analysten bei ihrer Arbeit vorgehen: Ein Mix aus Können und Glück . Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Besonderheiten von BTU und der Biotechnologie-Branche im Hinblick auf die Unternehmensbewertung herauszuarbeiten. Weiteres Ziel ist, die Schwierigkeiten traditioneller Bewertungsmethoden, die sich bei der Bewertung von Wachstumsunternehmen und insbesondere BTU ergeben, aufzuzeigen. Zudem soll eine in der Praxis relevante und für BTU geeignete sowie praktikable Bewertungsmethode anhand von Fallbeispielen vorgestellt werden. Durch einen Vergleich mit den derzeitigen Marktkapitalisierungen soll überprüft werden, ob sich diese Methode für eine Bewertung von BTU eignet. Die Arbeit gliedert sich in drei wesentliche Bereiche: Kaptitel B verschafft einen allgemeinen Überblick über die Biotechnologie-Branche, die branchenspezifischen Eigenschaften, Potenziale, Trends und Geschäftsmodelle. Kapitel C geht konkret auf die Unternehmensbewertung ein. Es werden traditionelle sowie in der Praxis relevante Methoden, die bei der Bewertung von BTU verwendet werden, vorgestellt und diskutiert. In Kapital D erfolgt eine Fallstudie mittels der für die Praxis und konkret für das Unternehmen relevanten vorgestellten Methoden in Kapitel C. Abschließend erfolgt eine Interpretation der Ergebnisse und Erkenntnisse, die sich aus der Fallstudie ergeben. Die Arbeit konzentriert sich auf Unternehmen, die der roten Biotechnologie zugeordnet werden können, wobei das Geschäftsmodell der Medikamentenentwicklung im Vordergrund der. 112 pp. Deutsch. Bookseller Inventory # 9783838698885

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Bibliographic Details

Title: Spezifika bei der Bewertung von ...

Publisher: Diplom.De Okt 2006

Publication Date: 2006

Binding: Taschenbuch

Book Condition:Neu

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Synopsis:

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Bewertung von Biotechnologie-Unternehmen (BTU) gestaltet sich äußerst komplex. Traditionelle Bewertungsmethoden stoßen bei der Bewertung aufgrund zahlreicher Besonderheiten oft an ihre Grenzen. Viele Unternehmen der Biotechnologie-Branche erreichen erst in einigen Jahren die Gewinnschwelle und verfügen oftmals nicht über die Größe, um ihre Produkte und Dienstleistungen selbstständig weltweit erfolgreich zu vermarkten. Die Forschung und Entwicklung (F&E) ist in vielen Forschungsgebieten sehr zeit- und kostenintensiv und zudem mit erheblichen Risiken verbunden. Wertgrundlagen bilden beispielsweise Ertragspotentiale, immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente, Forschungsergebnisse und Humankapital. Die Herausforderung bei der Bewertung solcher Unternehmen besteht darin, die besonderen Risiken als auch die signifikanten Potentiale zu erkennen und angemessen bei der Unternehmensbewertung zu berücksichtigen. Während des Technologie-Booms zur Jahrtausendwende war die Marktkapitalisierung börsennotierter Unternehmen aus der so genannten „New Economy“ mit den traditionellen Bewertungsmethoden nicht mehr zu erklären. Eine Reihe neuer Bewertungsmodelle wurde entwickelt, um die hohen Bewertungen zu rechtfertigen. Zu dieser Zeit konnte bspw. eine zunehmende Verbreitung des Realoptionsansatzes beobachtet werden, der im Vergleich zu den traditionellen Bewertungsmethoden tendenziell zu einem höheren Unternehmenswert führt. Der anschließende Crash im Jahr 2000 lässt vermuten, dass auch die neu entwickelten Ansätze die Marktkapitalisierungen nicht erklären konnten. Verschiedene Autoren führen die hohe Volatilität von BTU an den Aktienmärkten darauf zurück, dass noch erhebliche Methodendefizite bei der Bewertung solcher Unternehmen vorliegen. In Praxis und Literatur herrscht somit keine einheitliche Meinung, mit welcher Methode insbesondere Unternehmen aus der „New Economy“ zu bewerten sind. Vielmehr scheint Einigkeit darüber zu bestehen, die Unt

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