Der Norden. Monatsschrift der Nordischen Gesellschaft. Nr.12 Dezember 1938, 16.Jahrgang

Nordische Gesellschaft (Herausgeber: Dr.Ernst Timm):

Published by Berlin, Wilhelm Limpert,, 1938
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Title: Der Norden. Monatsschrift der Nordischen ...

Publisher: Berlin, Wilhelm Limpert,

Publication Date: 1938

Binding: Soft cover

Edition: 1st Edition

Description:

Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Broschur / Kartoneinband im Format 22,5 x 30 cm) mit farbig illustriertem Deckeltitel (farbige Zeichnung von A.Mahlau). Zugleich Jahrgang der Ostsee-Rundschau und des Nordischen Aufsehers. Seiten 425 - 456, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier. - Aus dem Inhalt: Ganzseitige Fotoabbildungen: "Baumgrenze im Norden" (Aufnahme: Kattwinkel) und (Aufnahme: Schrammen, dargestellt eine kinderreiche Bauernfamilie am Julfest) - Mehrseitiger Bildbericht "Vergessene Kunstwerke in einem dänischen Schlossgarten", von Dr.phil.Fred J.Domes / Doppelseitige Zeichnung "Die britische Flotte auf einem Brett" (Propagandabild aus skandinavischen Zeitungen welches die ungeheure Größe der englischen Kriegsflotte darstellen sollte) / Wilhelm Heinitz, Hamburg: Gerhard Rosenkrone Schjelderup, mit einem Foto des norwegischen Tondichters / Dieter Colliander: Als es zu frieren begann / Kleiner Bildbericht: "Der Verlust des größten und schönsten Schiffes der dänischen Handelsflotte, M.S. "Canada" der Ostasiatischen Kompanie wurde von der dänischen Presse sehr ruhig aufgenommen. Das Schiff lief an der englischen Küste auf eine englische Mine." / Von Monat zu Monat (Dänisches Konzert und Leseabend von Heinrich George in Dresden, mit Foto: "Intendant Staatsschauspieler Heinrich George las auf einer Veranstaltung des Sachsen-Kontore aus nordländischer und deutscher Dichtung / Bildbericht: "Der Führer hat den bisherigen Botschaftsrat bei der deutschen Botschaft in Paris, Dr.Curt Bräuer, zum Nachfolger des verstorbenen deutschen Gesandteng in Oslo, Dr.Sahm, ernannt" / Ganzseitige Bildanzeige auf der Umschlagrückseite außen: "Wir kommen - wir gehen, das Werk muß bestehen!" - Die Jugend des Hartmannwerkes beim Appell vor der Lehrwerkstatt. Hier wird die neue Generation herangebildet, die dazu berufen ist, nach dem Grundsatz "Eisen erzieht" dem Hartmannschen Textilmaschinenbau.Hartmann Sächsische Textilmaschinenfabrik Chemnitz" (Apell der Gefolgschaft, beim Aufziehen der Hakenkreuzfahne vor dem Fabrikgebäude). - Die Nordische Gesellschaft war eine 1921 in Lübeck gegründete und dort ansässige Gesellschaft, die sich um wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen im Ostseeraum um die Pflege des nordischen Gedankens bemühte. Im Mittelpunkt ihrer völkischen und rassemäßigen Grundhaltung stand die nordischen Rasse als Trägerin germanisch-deutscher Kulturüberlegenheit. Zunächst noch parteipolitisch ungebunden, wurde die Nordische Gesellschaft, die bis dahin nie mehr als örtliche Bedeutung besessen hatte, 1933 gleichgeschaltet und 1934 dem Außenpolitischen Amt der NSDAP (APA) unterstellt. Zwecks Verbreitung ihrer Kulturpropaganda veranstaltete die NG u.a. Sonnwendfeiern und jährliche Reichstagungen. Neben dem Hauptsitz, dem Reichskontor in Lübeck, gab es zuletzt mehr als vierzig - mit den NSDAP-Gauen deckungsgleiche - Kontore im gesamten Reichsgebiet, außerdem Verbindungsleiter in den Hauptstädten der nordischen Länder. 1934 -1945 führte Hinrich Lohse, Gauleiter der NSDAP in Schleswig-Holstein, die NG. Verbindungsmann des APA zur NG war der Privatsekretär von Reichsleiter Alfred Rosenberg, Thilo von Trotha. Zum Großen Rat der Gesellschaft gehörten auch Reichsführer SS Heinrich Himmler sowie Reichsbauernführer Walther Darré. 1935 machte Rosenberg deutlich, daß er und Hinrich Lohse mit der Nordischen Gesellschaft vor allem politische Ziele mit internationaler Ausrichtung verfolgt haben. Künstlerischer Beirat war Alfred Mahlau. Die Nordische Gesellschaft verfolgte hauptsächlich drei Ziele: 1. Enge Beziehungen zwischen Deutschland und dem Norden ("Nordischer Gedanke") 2. Förderung dieses "Nordischen Gedankens" in Deutschland. 3. sämtliche irgendwie "nordisch" ausgerichteten Bemühungen sollten in der Nordischen Gesellschaft ihren Mittelpunkt finden. Dazu dienten u.a. propagandistische Empfänge, Konzerte sowie Ausstellungen und auch die Deutschen Nordlandreisen (frei nach Wikipedia). - Erstausgabe, EA, erste Auflage in gut. Bookseller Inventory # 12049

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