Die Lutherstadt Wittenberg und Torgau, aufgenommen von der Staatlichen Dienststellen, beschrieben von Oskar Thulin * G A N Z L E D E R - L U X U S E I N B A N D Leder-Handeinband

Thulin, Oskar Emil:

Published by Berlin, Deutscher Kunstverlag,, 1936
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Title: Die Lutherstadt Wittenberg und Torgau, ...

Publisher: Berlin, Deutscher Kunstverlag,

Publication Date: 1936

Binding: Soft cover

Edition: 1st Edition

Description:

Vollständige Ausgabe im aufwendig hergestelltem, eleganten Handeinband der Zeit (braunes, fein genarbtes Maroquin-Ganzleder Leder / GLdr / Ldr im Format 185 x 25,5 cm) mit dekoriertem Rückentitel in Goldprägung sowie blindgeprägter Deckelvignette (NS-Wappen des Münchner Künstlerhauses), handgestochenem Kopfband und Kopfgoldschnitt. 46Seiten, mit vielen Abbildungen im Text und auf 40 Tafeln auf Kunstdruckpapier. - Aus dem Inhalt: Das Bild der Lutherstadt Wittenberg und ihre Geschichte - Das Schloss und die Schlosskirche - Das Bürgertum und die Stadtkirche - Das Lutherhaus und die Universität - Das Antlitz des Reformators - Die Stadt Torgau - Register und Bildernachweis - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Ganzleder-Einband / 4.-5.Tsd. in guter Erhaltung. - Leder-Handband, Ganzlederband, Ganzlederausgabe, Ledereinband, Lederband, deutsche Kunstbuchbinderei im 20.Jahrhundert, Bibliophilie im Nationalsozialismus, Handvergoldung, Kunstgeschichte, Wittenberger Architekturgeschichte, mitteldeutsche Baukunst, Sachsen, Martin Luther in Wittenberg, Reformation, Kulturgeschichte, nationalsozialistische Münchner Künstlerbibliothek Bitte beachten Sie: Auf Grund der besonderen Versandkostenvorgaben vom ZVAB und Abebooks, kann es bei schwereren oder mehrbändigen Werken zu höheren Portokosten kommen, da der Preis sich nicht am Gewicht, sondern nach der Anzahl der Artikel richtet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bookseller Inventory # 18215

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