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G. C. Lichtenbergs ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche, mit verkleinerten aber vollständigen Copien derselben von E. Riepenhausen. Erste und zweyte Lieferung.

Hogarth - G. C. Lichtenberg:

Published by Göttingen, Joh. Chr. Dieterich, 1794 - 1795., 1795
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XXVIII + 236 + Zwischentitel + XII + 328 S. Priv. Hld. der Zeit. EA. WG II 18. Zwei von 5, die Lichtenberg herausgab. Hier nur der Textband, ohne die separat erschienenen Stiche. - Leicht bestossen u. berieben, leichte Gbrsp. - Lichtenberg (1742 - 1799), stammte aus der bis ins 15.Jh. nachweisbaren südwestdeutschen Geistlichen-, Gelehrten- und Beamtenfamilie Lichtenberger. Sein Vater Johann Conrad L., der zum höchsten geistlichen Amt in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufstieg, verschwägerte die Familie mit der bürgerlichen Beamtenschicht. Er nutzte seine technischen Kenntnisse als Architekt und war ein geschätzter Prediger und fruchtbarer Autor von rund 1500 Kantaten. Der Gegensatz von orthodoxer Gläubigkeit und abweichlerischer Frömmigkeit in Verbindung mit einer Neigung zu staatserhaltender Loyalität, praktischem Erwerbssinn und schöngeistigen Neigungen prägte L.s Intellekt ebenso wie sein Empfinden. L. war das 17. Kind seiner Mutter; außer ihm überlebten nur vier Geschwister die ersten Lebensjahre. Von Geburt an schwächlich, seit frühesten Kindertagen bucklig, war der physisch Zurückgebliebene nicht nur für körperliche Arbeiten untauglich, sondern wählte überdies die in der Familie ungewöhnliche Laufbahn eines Universitätsprofessors. In der Residenz des Fürstentums Hessen-Darmstadt, wohin das geistliche Amt 1745 die Familie geführt hatte, besuchte L. 1752-61 das 'Pädagogium'. 1763 wurde er als 'Mathematum et Physices Studiosus', mit einem landgräflichen Stipendium ausgestattet, an der Univ. Göttingen immatrikuliert. Die Tätigkeit als Hofmeister englischer Studenten wurde für seine Berufung nach Göttingen entscheidend: 1770 von einem Zögling nach England eingeladen, lernte er König Georg III. kennen und wurde durch dessen Intervention zum a.o.Prof., 1775 zum Ordinarius in Göttingen ernannt. Zuvor schickte ihn königliche Ordre 1772/73 nach Hannover, Osnabrück und Stade zur astronomischen Bestimmung dieser Orte. Hernach verbrachte L. anderthalb Jahre in England. Dieser Aufenthalt, der ihn mit allen Licht- und Schattenseiten des Alltags, der Wissenschaft und Kultur konfrontierte, sollte von nachhaltiger Bedeutung für sein ganzes Leben, Denken und Werk werden. Anfang 1778, bald nach Entdeckung der später nach ihm benannten Staubfiguren (elektrostatischen Entladungen auf einen Nichtleiter, die erstmalig die beiden Typen der Elektrizität sichtbar machten und im 20.Jh. Grundlage der Xerokopiertechnik wurden), übertrug ihm sein Lehrer und Kollege Abraham Gotthelf Kästner die Hauptvorlesung Experimentalphysik, die L. auf einen neuen Standard brachte und bis zu seinem Lebensende jedes Semester las. Sie wurde zu einer der größten Attraktionen der Göttinger Universität, weil L. pro Semester fast 500 Versuche ausführte und dadurch schwierigste Sachverhalte sinnfällig zu machen verstand. Bedeutende Entdeckungen machte er nach den Staubfiguren nicht mehr; dazu fehlten in Göttingen und der kargen Universität die Mittel und die Zeit. Umso mehr versuchte er zeitlebens, Wissenschaft zu popularisieren. Von 1778 bis 1799 gab er den auflagenstarken "Göttinger Taschen Calender" heraus, den er größtenteils selbst schrieb bzw. aus anderen Werken und Zeitschriften abschrieb. Mit leichter Hand gelang es ihm, auch komplizierte Sachverhalte der Aufklärung verständlich darzubieten. Im 19.Jh. sorgte seine Ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche (Hefte 1-11, 1794-1809; bis 14 von anderen fortgesetzt) für Berühmtheit. Schon im Zusammenhang mit Physiognomik hatte er sich mit Bilderfolgen befaßt. Für den "Göttinger Taschen Calender" erläuterte er die damals üblichen Monatskupfer. 1784 begann er mit der Erklärung ausgewählter Bildausschnitte. In groben Zügen faßte er die im Bild gebotene Handlung zusammen, um dann eingehender die Kopien auch 'physiognostisch' zu erläutern und die mannigfachen Anspielungen des Künstlers zu entziffern. Seit 1794 brachte L. die Kalender-Erläuterungen als Buch heraus. Langfristige Wirkung gezeitigt haben von L.s. Bookseller Inventory # 25687BB

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Title: G. C. Lichtenbergs ausführliche Erklärung ...

Publisher: Göttingen, Joh. Chr. Dieterich, 1794 - 1795.

Publication Date: 1795

Binding: Hardcover

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