Liberales Denken auf der Basis nationaler Identitäten

Michael Eugster

Published by GRIN Verlag Jun 2010, 2010
ISBN 10: 3640636449 / ISBN 13: 9783640636440
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Neuware - Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 5.5, Universität Zürich, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Nation ein Staat jeder Staat eine Nation hiess der Schlachtruf im 19. Jahrhundert. Auf den ersten Blick irritiert diese Aussage und scheint in der heutigen Zeit beinahe völlig absurd. Wieso Es scheint mir offensichtlich, dass es unmöglich ist, jeder Nation einen Staat zu ermöglichen oder jeden Staat mit nur einer Nation zu konzipieren. Wie also ist diese 'veraltete' Aussage zu verstehen und in die Moderne umzusetzen Gibt es vielleicht nicht doch eine Möglichkeit, diese sich ausschliessenden Punkte zu vereinen Worin also liegt die Spannung zwischen diesen beiden Punkten und was ist ihr Einfluss auf die Entwicklung nationaler Identitäten Die Geschichte zeigt uns auf, dass der Term Nation sowohl im Alltag, als auch in politischen und moralischen Diskussionen von grosser Wichtigkeit ist. Denn gerade in der heutigen Welt, die einen grossen Trend zur Globalisierung ausweist, zwingt sich meines Erachtens eine Erneuerung der Gedankengänge zum Nationen-Begriff auf. Lassen sich denn heute Staaten wirklich noch auf Nationen zurückführen Ist der Trend von National-Staaten hin zu Multinationalen Staaten wirklich sinnvoll Auch die meisten aussenpolitischen Diskussionen seit dem Ende des Kalten Krieges werden von einer Reihe von Regionalkonflikten bestimmt. Besonders hervortraten der Irak (Golfkrieg 1991, Irakkrieg 2003), Somalia, die Auflösungskriege des ehemaligen Jugoslawiens (vorwiegend Bosnien und Kosovo), Afghanistan und die Kriege und Gewaltexzesse in Afrika (Rwanda, Burundi, Kongo, Liberia und andere). Seit den frühen 90er Jahren hatte sich jedoch die Perspektive verschoben, denn nicht mehr jeder Konflikt konnte ins Schema vom Kalten Krieg gepresst werden. Interne Konfliktursachen, wie kulturalistische Interpretationen oder die Zuschreibung ethnischer Ursachen, sind seit dieser Zeit stärker ins Blickfeld gerückt. Die Erfahrungen der internationalen Gemeinschaft in Ländern wie Afghanistan, Somalia, auf dem Balkan oder im Irak haben unseren Blick dafür geschärft, dass sowohl der Trend hin zu multinationalen Staaten als auch die Fragmentierung von Gesellschaften (Staatszerfall) Gewaltkonflikte auslösen oder unlösbar machen können. Solche Situationen bringen meistens soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen längerfristig zum Scheitern, was ganze Regionen destabilisieren kann und humanitäre Katastrophen nach sich zieht. Dies berührt schlussendlich auch weit entfernte Ziele und stellt die Politik und unser Denken vehement in Frage. 96 pp. Deutsch. Bookseller Inventory #

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Reseña del editor: â??Jede Nation ein Staat â?" jeder Staat eine Nationâ?? hiess der Schlachtruf im 19. Jahrhundert. Auf den ersten Blick irritiert diese Aussage und scheint in der heutigen Zeit beinahe völlig absurd. Wieso? Es scheint mir offensichtlich, dass es unmöglich ist, jeder Nation einen Staat zu ermöglichen oder jeden Staat mit nur einer Nation zu konzipieren. Wie also ist diese 'veraltete' Aussage zu verstehen und in die Moderne umzusetzen? Gibt es vielleicht nicht doch eine Möglichkeit, diese sich ausschliessenden Punkte zu vereinen? Worin also liegt die Spannung zwischen diesen beiden Punkten und was ist ihr Einfluss auf die Entwicklung nationaler Identitäten? Die Geschichte zeigt uns auf, dass der Term Nation sowohl im Alltag, als auch in politischen und moralischen Diskussionen von grosser Wichtigkeit ist. Denn gerade in der heutigen Welt, die einen grossen Trend zur Globalisierung ausweist, zwingt sich meines Erachtens eine Erneuerung der Gedankengänge zum Nationen-Begriff auf. Lassen sich denn heute Staaten wirklich noch auf Nationen zurückführen? Ist der Trend von National-Staaten hin zu Multinationalen Staaten wirklich sinnvoll? Auch die meisten aussenpolitischen Diskussionen seit dem Ende des Kalten Krieges werden von einer Reihe von Regionalkonflikten bestimmt. Besonders hervortraten der Irak (Golfkrieg 1991, Irakkrieg 2003), Somalia, die Auflösungskriege des ehemaligen Jugoslawiens (vorwiegend Bosnien und Kosovo), Afghanistan und die Kriege und Gewaltexzesse in Afrika (Rwanda, Burundi, Kongo, Liberia und andere). Seit den frühen 90er Jahren hatte sich jedoch die Perspektive verschoben, denn nicht mehr jeder Konflikt konnte ins Schema vom Kalten Krieg gepresst werden. Interne Konfliktursachen, wie kulturalistische Interpretationen oder die Zuschreibung ethnischer Ursachen, sind seit dieser Zeit stärker ins Blickfeld gerückt. Die Erfahrungen der internationalen Gemeinschaft in Ländern wie Afghanistan, Somalia, auf dem Balkan oder im Irak haben unseren Blick dafür geschär

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Title: Liberales Denken auf der Basis nationaler ...
Publisher: GRIN Verlag Jun 2010
Publication Date: 2010
Binding: Taschenbuch
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Eugster, Michael
Published by GRIN Verlag (2010)
ISBN 10: 3640636449 ISBN 13: 9783640636440
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Michael Eugster
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Book Description Grin Verlag. Paperback. Book Condition: New. Paperback. 100 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.3in.Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, . . . ), Note: 5. 5, Universitt Zrich, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Nation ein Staat - jeder Staat eine Nation hiess der Schlachtruf im 19. Jahrhundert. Auf den ersten Blick irritiert diese Aussage und scheint in der heutigen Zeit beinahe vllig absurd. Wieso Es scheint mir offensichtlich, dass es unmglich ist, jeder Nation einen Staat zu ermglichen oder jeden Staat mit nur einer Nation zu konzipieren. Wie also ist diese veraltete Aussage zu verstehen und in die Moderne umzusetzen Gibt es vielleicht nicht doch eine Mglichkeit, diese sich ausschliessenden Punkte zu vereinen Worin also liegt die Spannung zwischen diesen beiden Punkten und was ist ihr Einfluss auf die Entwicklung nationaler Identitten Die Geschichte zeigt uns auf, dass der Term Nation sowohl im Alltag, als auch in politischen und moralischen Diskussionen von grosser Wichtigkeit ist. Denn gerade in der heutigen Welt, die einen grossen Trend zur Globalisierung ausweist, zwingt sich meines Erachtens eine Erneuerung der Gedankengnge zum Nationen-Begriff auf. Lassen sich denn heute Staaten wirklich noch auf Nationen zurckfhren Ist der Trend von National-Staaten hin zu Multinationalen Staaten wirklich sinnvoll Auch die meisten aussenpolitischen Diskussionen seit dem Ende des Kalten Krieges werden von einer Reihe von Regionalkonflikten bestimmt. Besonders hervortraten der Irak (Golfkrieg 1991, Irakkrieg 2003), Somalia, die Auflsungskriege des ehemaligen Jugoslawiens (vorwiegend Bosnien und Kosovo), Afghanistan und die Kriege und Gewaltexzesse in Afrika (Rwanda, Burundi, Kongo, Liberia und andere). Seit den frhen 90er Jahren hatte sich jedoch die Perspektive verschoben, denn nicht mehr jeder Konflikt konnte ins Schema vom Kalten Krieg gepresst werden. Interne Konfliktursachen, wie kulturalistische Interpretationen oder die Zuschreibung ethnischer Ursachen, sind seit dieser Zeit st This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN. Paperback. Bookseller Inventory # 9783640636440

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Michael Eugster
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Book Description GRIN Verlag, Germany, 2013. Paperback. Book Condition: New. 1. Auflage.. 210 x 148 mm. Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, .), Note: 5.5, Universitat Zurich, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Nation ein Staat - jeder Staat eine Nation hiess der Schlachtruf im 19. Jahrhundert. Auf den ersten Blick irritiert diese Aussage und scheint in der heutigen Zeit beinahe vollig absurd. Wieso? Es scheint mir offensichtlich, dass es unmoglich ist, jeder Nation einen Staat zu ermoglichen oder jeden Staat mit nur einer Nation zu konzipieren. Wie also ist diese veraltete Aussage zu verstehen und in die Moderne umzusetzen? Gibt es vielleicht nicht doch eine Moglichkeit, diese sich ausschliessenden Punkte zu vereinen? Worin also liegt die Spannung zwischen diesen beiden Punkten und was ist ihr Einfluss auf die Entwicklung nationaler Identitaten? Die Geschichte zeigt uns auf, dass der Term Nation sowohl im Alltag, als auch in politischen und moralischen Diskussionen von grosser Wichtigkeit ist. Denn gerade in der heutigen Welt, die einen grossen Trend zur Globalisierung ausweist, zwingt sich meines Erachtens eine Erneuerung der Gedankengange zum Nationen-Begriff auf. Lassen sich denn heute Staaten wirklich noch auf Nationen zuruckfuhren? Ist der Trend von National-Staaten hin zu Multinationalen Staaten wirklich sinnvoll? Auch die meisten aussenpolitischen Diskussionen seit dem Ende des Kalten Krieges werden von einer Reihe von Regionalkonflikten bestimmt. Besonders hervortraten der Irak (Golfkrieg 1991, Irakkrieg 2003), Somalia, die Auflosungskriege des ehemaligen Jugoslawiens (vorwiegend Bosnien und Kosovo), Afghanistan und die Kriege und Gewaltexzesse in Afrika (Rwanda, Burundi, Kongo, Liberia und andere). Seit den fruhen 90er Jahren hatte sich jedoch die Perspektive verschoben, denn nicht mehr jeder Konflikt konnte ins Schema vom Kalten Krieg gepresst werden. Interne Konfliktursachen, wie kulturalistische Interpretationen oder die Zuschreibung ethnischer Ursachen, sind seit dieser Zeit st. Bookseller Inventory # APC9783640636440

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