Leben in der Justiz. Vorträge und Erlebnisse aus der ersten Schulungswoche preußischer Gemeinschaftsleiter

Published by Berlin, Industrieverlag Späth & Linde,, 1934
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(noch zu Nr.13136:) . . . 1933 wurde Palandt neuer Präsidenten zunächst des Preußischen, dann des Reichsjustizprüfungsamtes. Als solcher kommentierte er die Justizausbildungsverordnung ganz im Sinne des NS und empfahl vor der Meldung zur ersten juristischen Prüfung den Dienst in der SA / SS. Das Vorwort zu seinem ersten Kommentar verfasste 1934 kein Geringerer als der Staatssekretär Dr.Roland Freisler, später Präsident des Volksgerichtshofes ("Der Volksgerichtshof wird sich stets bemühen so zu urteilen, wie er glaubt, d a ß S i e m e i n F ü h r e r , d e n F a l l s e l b s t b e u r t e i l e n würden"). Wirklich berühmt wurde Palandt jedoch nicht wegen eines Kommentars, den er selbst verfasste, sondern wegen eines Kommentars, den er herausgab: 1939 wurde "der Palandt" nach ihm benannt, ein juristischer Kurzkommentar des Bürgerlichen Gesetzbuchs, in dem es damals z.B. zum Arbeitsrecht hieß, die fristlose Kündigung eines Arbeitsvertrags könne wegen eines fortgesetzten Einkaufs eines städtischen Angestellten in jüdischen Geschäften erfolgen. Bezeichnend auch die Kommentierung zum Begriff der guten Sitten in § 138 BGB: "Zur Auslegung ist die in den völkischen Lebens- und Sittengesetzen beruhende Grundanschauung des Nationalsozialismus, vor allem das Programm der NSDAP, insbesondere Punkt 10, wonach die Tätigkeit des Einzelnen nicht gegen die Interessen der Allgemeinheit verstoßen darf, Punkt 11, der die Brechung der Zinsknechtschaft verlangt, Punkt 18, der rücksichtslosen Kampf denen ansagt, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen, insbesondere den Wucherern und Schiebern, und der Satz "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" aus Punkt 24. [.] Der Begriff der guten Sitten wird durch das seit dem Umbruch herrschende Volksempfinden, die nationalsozialistische Weltanschauung bestimmt." Den Grundstein für einen heutigen BGB-Standardkommentar - Pflichtlektüre für jeden Examenskandidaten - hat somit ein gestandener NS-Jurist gelegt, für den Frauen, Juden und Demokraten in der deutschen Richterschaft nichts zu suchen hatten" (frei nach RA Arno Lampmann). - Erstausgabe, EA, erste Auflage in guter Erhaltung - Deutsches / Drittes Reich, Juristenausbildung im Nationalsozialismus, deutsche Rechtserneuerung, deutsches Volksrecht im völkischen Führerstaat von Adolf Hitler, deutsches Lebensrecht, Eugenik, Rassebild, Rasseforscher, umgekrempelte Lippe der Neger als Rasseeigenschaft, Begriffsbestimmung "Volk" und "Rasse", einzigartige Kulturfähigkeit der europäischen Menschheit, Rassenchaos Rom, Notwendigkeit der Bevölkerungspolitik gegen Verjudung, Auslese und Ausmerze von Erblinien, Rassenhygiene, Richterausbildung, Befähigung zum Richteramt, deutsche Rechtswissenschaft / Rechtsreferendare, nationalsozialistisches / völkische Weltanschauung, NS.-Schrifttum, NS-Gedankengut, Ideenwelt des Nationalsozialismus Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bookseller Inventory # 21715

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Title: Leben in der Justiz. Vorträge und Erlebnisse...

Publisher: Berlin, Industrieverlag Späth & Linde,

Publication Date: 1934

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