Das Leben und die Abenteuer des Armen Mannes im Tockenburg, von ihm selbst erzählt * G A N Z L E D E R - L U X U S A U S G A B E

Bršker, Ulrich:

Published by Berlin, Meyer & Jessen,, 1910
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Title: Das Leben und die Abenteuer des Armen Mannes...

Publisher: Berlin, Meyer & Jessen,

Publication Date: 1910

Binding: Soft cover

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Vollständige Ausgabe im originalen Verlags-Handeinband der Zeit: flexibles dunkelgrünes Wildleder / Ganzleder / Leder / GLdr / Ldr im Format 14 x 20,6 cm mit Rückentitel in Goldprägung sowie Kopffarbschnitt, Zeichenband und Liniendekoration von Deckel und Rücken in Blindprägung, Deckelvignette, Buchblock zweiseitig ungeschnitten. XII, 224 Seiten, Schrift: Fraktur. Den Titel und Rückentitel zeichnete Lucian Bernhard / Berlin; Titelblatt in Grün- und Schwarzdruck. - Autobiographie von Ulrich Bräker (1735-1798), zuerst erschienen 1789 unter dem Titel `Lebensgeschichte und natürliche Ebentheuer des armen Mannes im Tockenburg`. "Die Nachwelt vergaß Bräker; im 20. Jahrhundert wurde er nur zögernd wiederentdeckt - nicht zuletzt dank Hans Mayer, der auf die `einzigartige Stellung dieses wohl ersten plebejischen Schrifstellers im deutschen Schrifttum des ausgehenden 18. Jahrhundets hinwies. Durch Bräkers `Kritzeleien und Hirngeburten` wird die Lebenswirklichkeit der unteren Volksklassen, die in der übrigen zeitgenössischen Literatur entweder ausgespart blieb oder idealisiert wurde, erstmals ausführlich beschrieben. Gerade der unbeholfene, aber bemühte Umgang Bräkers mit der Sprache verleiht seinen `Bekenntnissen` ein hohes Maß an Spontaneität und darstellender Präzision." (KNLL III,21). - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse. - Leder-Vorzugsausgabe, Liebhaberausgabe, 4. Auflage in sehr guter Erhaltung / Ledereinband, Luxuseinband, Liebhabereinband, deutsche Buchbinderkunst, Buchbinderei im Kaiserreich, Bibliophilie, Einbandkunst, deutsche Literatur im 18.Jahrhundert, Autobiographie, Lebensbeschreibung Bitte beachten Sie: Auf Grund der besonderen Versandkostenvorgaben vom ZVAB und Abebooks, kann es bei schwereren oder mehrbändigen Werken zu höheren Portokosten kommen, da der Preis sich nicht am Gewicht, sondern nach der Anzahl der Artikel richtet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bookseller Inventory # 17390

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