Das Jahrhundert der Chirurgen das jahrhundert der Entdeckungen und Entscheidungen eine Dokumentation von Jürgen Thorwald

Thorwald, Jürgen

Published by Steingrüben Verlag Stuttgart, 1956
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489 S. leineneinband. sehr sehr sehr starke gebrauchsspuren .einband an den kanten bestoßen, teils beschädigt,bibliotheksexempülar mit stempel und einträgen, im vorsatz und nachsatz in der falz eingerissen, fleckig von entfernter folierung,etwas papiergebräunte teils fleckig. die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 , rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war, erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chirurgie heute vor uns steht. "Auszüge aus dem buch 970 Gramm. Bookseller Inventory #

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Title: Das Jahrhundert der Chirurgen das ...
Publisher: Steingrüben Verlag Stuttgart
Publication Date: 1956
Binding: Leinen

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1.

Thorwald, Jürgen
Published by Deutscher Bücherbund Lizensausgabe (1956)
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Book Description Deutscher Bücherbund Lizensausgabe, 1956. Leder. 22 cm 411 Seiten. halbledereinband. sehr sehr starke Gebrauchsspuren, papiergebräunte seiten, , Buchrücken ist beschabt,beschädigt,stark vergilbt,schnitt angeschmutzt. 8 Bl. Abb.Die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 ? rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war ? erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chir- urgie heute vor uns steht. Henry Steven Hartmann entstammte einer nach Amerika ausgewan- derten deutschen Lehrerfamilie, deren Oberhaupt Carl Wilhelm Hartmann während der harten Siedler jähre in Neu-England nicht nur als Lehrer, sondern auch als Doktor hatte wirken müssen. Allerdings hatte sich das medizinische Wissen jenes Oberhauptes in der Haupt- sache auf die Lektüre einer geheimnisvollen »Anweisung für Krankheitsfälle« beschränkt, die sich der Gründer des Puritanismus und Gouverneur von Massachusetts, John Winthrop, in England hatte schreiben lassen. Diese tatsächlich vorhandene, später von mir gefundene Anweisung kannte im wesentlichen neun Krankheiten und zwei. u.s.w. die alte Zeit: Kentucks / Warren / Steine / . Licht oder das erwachende Jahrhundert: Entdeckungen / London und Edinburgh / Broadway / . Fieber: Skutari / Die Hölle der Margaretha Kleb / Kaiserschnitt / . Erlösung: schmutzige Hände / Mörder aus dem Dunkel / Die blinden Götter / . Die Früchte: Susan / Der weite Weg / Das Billigste / . 800 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 592127366

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Thorwald, Jürgen
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Book Description Steingrüben Verlag Stuttgart, 1956. Leinen. 22 cm 489 S. leineneinband. starke gebrauchsspuren,etwas papiergebräunte seiten, foliert, bibliotheksexemplar mit stempel und einträgen. die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 , rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war, erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chirurgie heute vor uns steht. "Auszüge aus dem buch 970 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 20925

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Thorwald, Jürgen
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Book Description Klagenfurth, Lizenzausgabe für Verlag Buch und Welt, 1956. Leinen. 22 cm 549 S. Leineneinband ohne OU. leinen etwas angestaubt, schnitt und seitekanten papiergebräunt. 8 Bl. Abb.Die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 ? rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war ? erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chir- urgie heute vor uns steht. Henry Steven Hartmann entstammte einer nach Amerika ausgewan- derten deutschen Lehrerfamilie, deren Oberhaupt Carl Wilhelm Hartmann während der harten Siedler jähre in Neu-England nicht nur als Lehrer, sondern auch als Doktor hatte wirken müssen. Allerdings hatte sich das medizinische Wissen jenes Oberhauptes in der Haupt- sache auf die Lektüre einer geheimnisvollen »Anweisung für Krankheitsfälle« beschränkt, die sich der Gründer des Puritanismus und Gouverneur von Massachusetts, John Winthrop, in England hatte schreiben lassen. Diese tatsächlich vorhandene, später von mir gefundene Anweisung kannte im wesentlichen neun Krankheiten und zwei. u.s.w. die alte Zeit: Kentucks / Warren / Steine / . Licht oder das erwachende Jahrhundert: Entdeckungen / London und Edinburgh / Broadway / . Fieber: Skutari / Die Hölle der Margaretha Kleb / Kaiserschnitt / . Erlösung: schmutzige Hände / Mörder aus dem Dunkel / Die blinden Götter / . Die Früchte: Susan / Der weite Weg / Das Billigste / . 800 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 5788

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Thorwald, Jürgen
Published by Europäischer Buchclub, Stuttart Zürich Salzburg (1956)
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Book Description Europäischer Buchclub, Stuttart Zürich Salzburg, 1956. Leder. 20 cm 472 Seiten. Halbledereinband. Gebrauchsspuren,einband an den kanten bestoßen, etwas papiergebräunte seiten und schnitt. .die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,zuvor.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinterlassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang erstarrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Erforschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chirurgie heute vor uns steht. Henry Steven Hartmann entstammte einer nach Amerika ausgewanderten deuts. 800 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 4771

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Book Description Klagenfurth, Verlag Buch und Welt, 1956. Leinen. Dust Jacket Condition: mit Schutzumschlag. 22 cm 549 S. Leineinband mit Ou. starke gebrauchs und Lagerspuren, ou mit sehr starken läsuren, teils innen fleckig, an den kanten gebräunt, "die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 , rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war, erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chirurgie heute vor uns steht. "Auszüge aus dem buch 850 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 5576

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Book Description Verlag Buch und Welt, Klagenfurth, 1956. Leinen. Dust Jacket Condition: mit Schutzumschlag. Sonderausgabe. 22 cm 445 Seiten. Leineinband mit Ou. guter Zustand, Seiten gebräunt, Ou mit starken Läsuren, Schnitt fleckig, "die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte der letzten hundert Jahre. Sie hebt im Jahre 1846 mit der Entdeckung der Narkose und damit der Möglichkeit, schmerzlos zu operieren, an. Alles, was vorher war, ist nur eine Nacht der Unwissenheit, der Qual und des fruchtlosen Tastens im Dunkel. Die Geschichte der hundert Jahre aber bietet das ungeheuerste Panorama, das die Menschheit kennt. Nach den Papieren meines Großvaters,des Chirurgen H. St. Hartmann,ZUVOR.Das Motto, unter dem dieses Buch sich vorstellt, fand ich in der Hinter- lassenschaft meines fast schon vergessenen, von der eigenen Familie nur ungern erwähnten mütterlichen Großvaters, Henry Steven Hartmann. Es war von seiner Hand mehrfach unterstrichen, so, als hätte er damit zum Ausdruck bringen wollen, welche große Bedeutung er ihm beimaß. Am 16. Oktober 1846 , rund fünfzig Jahre, bevor er sein unstetes Leben als Weitreisender unterbrach und für zwei Jahre mit meiner Großmutter verheiratet war, erlebte Henry Steven Hartmann als junger Mann im Massachusetts General Hospital zu Boston jene erste schmerzbefreiende Narkose, welche Gösset den Angelpunkt in der Geschichte der Chirurgie nennt. Er wurde Zufallszeuge dieses revolu- tionären Augenblicks, in dem die Chirurgie ein jahrtausendelang er- starrtes Wirkungsfeld verließ, das durch die Allgewalt des Operationsschmerzes und des Wundfiebers erbarmungslos eingeengt und auf wenige Notoperationen beschränkt war. Sie überschritt die Schwelle in jenes neue Jahrhundert, das sich vor ihr öffnete wie ein ungeheueres unbeackertes jungfräuliches Land. Dieses Land rief nach seinen Er- forschern und Entdeckern, und sie alle wurden Kinder dieses neuen Jahrhunderts, das ganz so, als hätte sich endlich eine Schleuse geöffnet, einen kaum übersehbaren Strom von Pioniertaten und Fortschritten erzeugte, die bis dahin undenkbar gewesen waren. Sie alle zusammen errichteten schließlich das eindrucksvolle Gebäude, als das die Chirurgie heute vor uns steht. "Auszüge aus dem buch 850 Gramm. Buch. Bookseller Inventory # 592137490

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