Jahrbuch der Einbandkunst 2.-4. Jahrgang 1928-1930 in 2 Bänden * H A L B L E D E R - Handeinbände / H A L B F R A N Z B Ä N D E

Loubier, H. und E. (Herausgeber) Klette:

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Title: Jahrbuch der Einbandkunst 2.-4. Jahrgang ...

Publisher: Leipzig, Verlag für Einbandkunst,

Binding: Soft cover

Edition: 1st Edition

Description:

Vollständige Ausgabe in 2 prächtigen Handeinbänden der Zeit: jeweils echter Halbfranzband (Maroquin-Halbleder / HLdr) kl.folio im Format 22 x 31,6 cm mit grünem Lederrücken, handgestochenem Kopfband, Lederhäubchen, vier erhabenen Dreifach-Bünden, Rückentitel in Goldprägung und Kopffarbschnitt. VII,234 und 167 Seiten, mit 144 - teilweise ganzseitigen - Fotoabbildungen von Bucheinbänden der Vergangenheit und Gegenwart auf Kunstdruckpapier. -"Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Bei Dünndruckpapier werden die Lagen zum Heften leicht vorgeritzt. Ein Einsägen oder gar Einraspeln der Bünde findet nicht statt. Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Wichtige Veröffentlichung zur Einbandkunde alter und neuer Zeit. Die Herausgeber haben "sich zur Aufgabe gemacht, der Einbandkunst aller Zeiten und Länder zu dienen, durch wissenschaftliche Erforschung der alten und durch Darstellung der modernen Zeit . . . Das Jahrbuch will dem Bucheinbandforscher eine Stätte sein, wo er die Ergebnisse seiner Forschung veröffentlichen kann." (Vorwort). - Mit Beiträgen von Otto Dorfner, D.Cockerell, H.Endres, H.Fürstenberg, E.P.Goldschmidt, K.Haebler, G.D.Hobson, M.J. Husung, E.Kyriss, H.Loubier, E.Preetorius, I.Schunke u. a. - Erschienen die Jahrgänge I-IV (1927, 1928, 1929/30) und V (1937): Buch und Schrift. Jahrbuch des Deutschen Vereins für Buch- und Schriftkunde, Band X). - Erste Auflage in sehr guter Erhaltung Bitte beachten Sie: Auf Grund der besonderen Versandkostenvorgaben vom ZVAB und Abebooks, kann es bei schwereren oder mehrbändigen Werken zu höheren Portokosten kommen, da der Preis sich nicht am Gewicht, sondern nach der Anzahl der Artikel richtet. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bookseller Inventory # 15767

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