Intimität als soziologischer Begriff

Regina Gottwald

Published by GRIN Verlag Jan 2011, 2011
ISBN 10: 3640814088 / ISBN 13: 9783640814084
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Neuware - Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Wien (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Intimität ist semantisch betrachtet ein sehr dehnbarer Begriff, dessen Bedeutung zwischen Alltagsverständnis und theoretischen Diskursen oft erheblich variiert. Auch innerhalb der Soziologie gibt es bislang noch keine einheitliche Definition, mit der gearbeitet wird. Ein deutliches Indiz dafür ist unter anderem ein Blick in gängige, deutschsprachige Fach-Lexika. Falls Intimität bzw. der Wortstamm intim überhaupt als Eintrag vorkommt, dann vorwiegend nur in Form der Intimgruppe . Im Wörterbuch der Soziologie von Karl Heinz Hillmann wird unter der Intimgruppe eine besonders innige Form der sozialen Beziehung zwischen einer kleineren Anzahl von Menschen (Hillmann, 2007) verstanden. Auch im Wörterbuch der Soziologie, herausgegeben von Wilhelm Bernsdorf (1969), findet sich nur der Verweis auf Intimgruppen, diese werden dem Kontext von Familiensoziologie und der Soziologie von Gruppen zugeordnet und lassen sich synonym zur Primärgruppe verstehen. Einzig in der grundlegend überarbeiteten Version des Lexikons zur Soziologie wird neben der Intimgruppe auch Intimität definiert, sie wird dort als Situation innerhalb persönlicher Beziehungen bezeichnet, bei der die Kommunikation besonders eng ist und sich auch auf sonst geheim gehaltene Seiten erstreckt . Möchte man den Begriff allerdings umfassender analysieren, kann ein Fremdwörterbuch eine noch differenziertere Vorstellung darüber vermitteln, was aktuell unter Intimität verstanden wird, als so manches Fachlexikon. Intimität, abgeleitet vom lateinischen Wortstamm intimus als innerst, vertrautest wird hier auf mehreren Ebenen definiert. Einerseits wird sie als Vertrautheit , oder als Vertraulichkeit beschrieben, andererseits als sexuelle, erotische Handlung , als gemütliche Atmosphäre , oder als Intimsphäre . Der Intimus wird als innerster, tiefster, geheimer Vertrauter; engster Freund betrachtet. 92 pp. Deutsch. Bookseller Inventory #

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Synopsis: Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Wien (Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Intimität ist semantisch betrachtet ein sehr dehnbarer Begriff, dessen Bedeutung zwischen Alltagsverständnis und theoretischen Diskursen oft erheblich variiert. Auch innerhalb der Soziologie gibt es bislang noch keine einheitliche Definition, mit der gearbeitet wird. Ein deutliches Indiz dafür ist unter anderem ein Blick in gängige, deutschsprachige Fach-Lexika. Falls Intimität bzw. der Wortstamm „intim" überhaupt als Eintrag vorkommt, dann vorwiegend nur in Form der „Intimgruppe". Im Wörterbuch der Soziologie von Karl Heinz Hillmann wird unter der Intimgruppe eine „besonders innige Form der sozialen Beziehung zwischen einer kleineren Anzahl von Menschen" (Hillmann, 2007) verstanden. Auch im Wörterbuch der Soziologie, herausgegeben von Wilhelm Bernsdorf (1969), findet sich nur der Verweis auf Intimgruppen, diese werden dem Kontext von Familiensoziologie und der Soziologie von Gruppen zugeordnet und lassen sich synonym zur Primärgruppe verstehen. Einzig in der grundlegend überarbeiteten Version des Lexikons zur Soziologie wird neben der Intimgruppe auch Intimität definiert, sie wird dort als „Situation innerhalb persönlicher Beziehungen" bezeichnet, „bei der die Kommunikation besonders eng ist und sich auch auf sonst geheim gehaltene Seiten erstreckt". Möchte man den Begriff allerdings umfassender analysieren, kann ein Fremdwörterbuch eine noch differenziertere Vorstellung darüber vermitteln, was aktuell unter Intimität verstanden wird, als so manches Fachlexikon. Intimität, abgeleitet vom lateinischen Wortstamm „intimus" als „innerst, vertrautest" wird hier auf mehreren Ebenen definiert. Einerseits wird sie als „Vertrautheit", oder als „Vertraulichkeit" beschrieben, andererseits als „sexuelle, erotische Handlung", als „gemütliche Atmosphäre", oder als „Intimsphäre". Der „Intimus" wird als inner

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Title: Intimitšt als soziologischer Begriff
Publisher: GRIN Verlag Jan 2011
Publication Date: 2011
Binding: Taschenbuch
Book Condition: Neu

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Regina Gottwald
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Regina Gottwald
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Book Description GRIN Publishing, Germany, 2011. Paperback. Book Condition: New. 1. Auflage.. Language: German . Brand New Book. Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universitat Wien (Institut fur Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Intimitat ist semantisch betrachtet ein sehr dehnbarer Begriff, dessen Bedeutung zwischen Alltagsverstandnis und theoretischen Diskursen oft erheblich variiert. Auch innerhalb der Soziologie gibt es bislang noch keine einheitliche Definition, mit der gearbeitet wird. Ein deutliches Indiz dafur ist unter anderem ein Blick in gangige, deutschsprachige Fach-Lexika. Falls Intimitat bzw. der Wortstamm intim uberhaupt als Eintrag vorkommt, dann vorwiegend nur in Form der Intimgruppe. Im Worterbuch der Soziologie von Karl Heinz Hillmann wird unter der Intimgruppe eine besonders innige Form der sozialen Beziehung zwischen einer kleineren Anzahl von Menschen (Hillmann, 2007) verstanden. Auch im Worterbuch der Soziologie, herausgegeben von Wilhelm Bernsdorf (1969), findet sich nur der Verweis auf Intimgruppen, diese werden dem Kontext von Familiensoziologie und der Soziologie von Gruppen zugeordnet und lassen sich synonym zur Primargruppe verstehen. Einzig in der grundlegend uberarbeiteten Version des Lexikons zur Soziologie wird neben der Intimgruppe auch Intimitat definiert, sie wird dort als Situation innerhalb personlicher Beziehungen bezeichnet, bei der die Kommunikation besonders eng ist und sich auch auf sonst geheim gehaltene Seiten erstreckt. Mochte man den Begriff allerdings umfassender analysieren, kann ein Fremdworterbuch eine noch differenziertere Vorstellung daruber vermitteln, was aktuell unter Intimitat verstanden wird, als so manches Fachlexikon. Intimitat, abgeleitet vom lateinischen Wortstamm intimus als innerst, vertrautest wird hier auf mehreren Ebenen definiert. Einerseits wird sie als Vertrautheit, oder als Vertraulichkeit beschrieben, andererseits als sexuelle, erotische Handlung, als gemutliche Atmosphare, oder als Intimsphare. Der Intimus wird als inner. Bookseller Inventory # LIB9783640814084

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