Interview im Angesicht des Galgens - Generalgouverneur Hans Frank aus Sicht der Militärpsychologen Gilbert und Goldensohn

Wagner, Soehke:

Published by München / Ravensburg, Grin Verlag,, 2006
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Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Broschur / Kartoneinband 8vo im Format 15 x 21 cm) mit Rücken- und Deckeltitel. 27 Seiten, Hausarbeit im Rechtsgeschichte Wintersemester 2005/06 an der Universität Bremen, Fachbereich Rechtswissenschaft. - Aus dem Inhalt: Einleitung / Hans Franks Werdegang / Die beiden amerikanischen Militärpsychologen, gemeinsame Aspekte ihrer Arbeit / Hans Frank aus psychologischer Sicht (Franks Einstellung gegenüber den Psychologen und Mitangeklagten, Franks Familie, Franz Religiosität und sein Schuldgeständnis, Franks Ansichten über Hitler und den Nationalsozialismus, Franks auffälligste Persönlichkeitsmerkmale) / Schlussbetrachtung. - Die Arbeit widmet sich einer psychologischen Betrachtung der Person Hans Frank, seinerzeit persönlicher Anwalt von Adolf Hitler, danach bayerischer Staatsminister für Justiz, Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Generalgouverneur des Generalgouvernements in Polen, im Rahmen des Nürnberger Prozesses. Die Untersuchung stützt sich insbesondere auf die während des Nürnberger Prozesses angefertigten Aufzeichnungen des Gefängnispsychologen Gustave M.Gilbert und des Gerichtspsychiaters Leon Goldensohn. Zwischen dem 20. November 1945 und dem 1. Oktober 1946 standen 22 der einflussreichsten Persönlichkeiten des Dritten reiches in Nürnberg als Angeklagte vor dem Internationalen Militärgerichtshof, ua. Hans Fank. Auch wenn er nicht zu den Haupt-Entscheidungsträgern des Hitler-Regimes gehörte, so wurde er als Leiter des Generalgouvernements doch Symbol für die unter der deutschen Herrschaft in Polen auch verübten Gewaltverbrechen.Die 1987 von seinem jüngsten Sohn Niklas Frank in Buchform veröffentlichte Abrechnung mit dem verhassten Vater lenkte erstmals die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit auf seine Person. ,Der Vater`, so der Titel des Buches, gilt noch immer als eine der abstoßendesten, schonungslosesten Auseinandersetzungen eines sog. "Täterkindes" mit der NS-Vergangenheit der eigenen Familie.Diese Arbeit widmet sich einer psychologischen Betrachtung der Person Hans Frank im Rahmen des Nürnberger Prozesses. Die Untersuchung stützt sich dabei insbesondere auf die während des Nürnberger Prozesses angefertigten Aufzeichnungen des Gefängnispsychologen und des Gerichtspsychiaters. Die Funktion der beiden Amerikaner im Rahmen des Prozesses, ihre Arbeitsweise sowie ihr Verhältnis zu den Angeklagten sind daher ebenso Teil dieser Erörterung.Die Aufzeichnungen beider Psychologen beschreiben aus unterschiedlicher Sicht ihre Eindrücke des Mannes, der als sog. "Polenschlächter" in die Geschichte einging. So war Hans Frank der einzige Angeklagte, der sich zunächst vorbehaltlos zu seiner Schuld und Verantwortung bekannte. Verfasser nimmt die Persönlichkeit des NS-Kronjuristen, wie er sich darstellte als Angeklagter in einem der größten Gerichtsverfahren des 20. Jahrhunderts, in Augenschein. Es wird bewusst auf eine ausführliche Beschreibung der Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten Hans Franks in seinen verschiedenen Positionen bis 1945 verzichtet. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf der Zeit Franks im Nürnberger Gefängnis.- Erstausgabe in guter Erhaltung - Deutsche Zeitgeschichte, Nationalsozialismus, Drittes Reich, Großdeutschland im zweiten Weltkrieg, Generalsgouvernement, deutsche Besetzung von Polen, deutsche Verwaltung und deutsches Wirtschaftsleben in Polen 1939 bis 1945, Vorplatz / Nebenland des Reiches, Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg, Staatsoberhaupt im Osten, Korruption, Homosexualität, Lebensbild, führender Nationalsozialist vor Gericht, Siegerjustiz, Siegertribunal Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bookseller Inventory # 11771

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Bibliographic Details

Title: Interview im Angesicht des Galgens - ...

Publisher: München / Ravensburg, Grin Verlag,

Publication Date: 2006

Binding: Soft cover

Edition: 1st Edition

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