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Grenzen und Stadttore von Berlin

Stefan Hirtz

Published by Diplom.De Jun 2000, 2000
ISBN 10: 3838624432 / ISBN 13: 9783838624433
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Title: Grenzen und Stadttore von Berlin

Publisher: Diplom.De Jun 2000

Publication Date: 2000

Binding: Taschenbuch

Book Condition: Neu

Description:

Neuware - Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Geschichts- und Kulturwissenschaften, Kunsthistorisches), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die zweiteilige Arbeit zur Berliner Stadtbaugeschichte vom Mittelalter bis in die Neuzeit untersucht die Strukturen der städtebaulichen Zentren anhand ihre Grenzverläufe. Die Arbeit bietet im ersten Teil einen gründlichen stadtgeschichtlichen Abriß, der die Spuren der Grenzanlagen und Tore im Stadtgrundriß verfolgt von der mittelalterlichen Doppelstadt Cölln/Berlin bis hin zur Großstadt des 19. Jahrhunderts. Etappen dieser Darstellung sind: die barocke Sternfestung, die Neustädte im Vorfeld und die zollrechtliche Umschließung entlang jener Torstandorte, deren Namen uns heute noch über die U-Bahnstationen bekannt sind. Stadtgeographische, topographische Gegebenheiten, Entstehungsprozess und Planungen von Grenzverläufen und Durchlässen werden erläutert. Ausreichendes Kartenmaterial hilft, die Strukturen der Stadtentwicklung und die Positionen ehemaliger Tore nachzuvollziehen. Den zweiten Teil nehmen Analysen von drei Toren der Festungszeit ein: Spandauer, Georgen- und Leipziger Tor. Im Blick stehen drei städtebauliche Konfigurationen in ihren formalen und auch sozialen Entwicklungen in der Stadt und vor dem Tor. Erscheinungen der Torbauten vom Mittelalter bis zum Abbruch sowie eine Analyse der Torplätze und der Straßensysteme im Umfeld werden in Bezug auf das Gesamtbild der Stadt erklärt. Die Geschichte des Spandauer Tors erzählt die Entstehung des Hackeschen Markts und des Monbijouplatzes. Erläutert werden auch die verschiedenen Besonderheiten der anstoßenden Straßen im Umraum. Der Standort des Georgentors, welches 1701 anläßlich der Krönung Friedrichs I. in Königstor umbenannt wird, ist entscheidend für die Konturierung des Alexanderplatzes. Zudem eröffnet es einen wichtigen Straßenzug, der unmittelbar mit dem Schloß in Verbindung steht und eine maßgebliche Achse für den Berliner Städtebau darstellt. Das Leipziger Tor als das prächtigste seiner Zeit hat in Folge seines frühen Abrisses Strukturen freigestellt, welche schnell und oft überbaut wurden. Bis heute ist das Gebiet rund um den Spittelmarkt vom Potsdamer Platz bis zum Friedrichswerder vielen Verwerfungen unterlegen. In Kenntnis der oft komplizierten und teils utopischen Planungen wird nachvollziehbar, wie das historische Zentrum geprägt ist von den Grenzverläufen, den Standorten der Tore, ihren ungleichzeitigen Errichtungen sowie Abrissen und den Ideen der Ingenieure und Städtebauer. Im Hinblick auf die das Zentrum abtrennende Berliner Mauer des 20. Jahrhunderts und den neuen städtebaulichen Herausforderungen nach ihrem Abriß ergeben sich interessante Anknüpfungspunkte, die für heutige Entscheidungen von Belang sind. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einführung2 I. TEIL: Stadtgeschichte Berlins in Plänen. Stadien der Erweiterungen 1.Die erste Grenze: Die mittelalterliche Stadtmauer6 2.Die zweite Grenze: Die barocke Fortifikation10 3.Die erste Erweiterung 'Dorotheenstadt'18 4.Die zweite Erweiterung 'Friedrichstadt'22 Exkurs zu den nicht realisierten Festungsplänen für die Friedrichstadt24 5.Die dritte Grenze: Die weit geführte Akziselinie im 18. Jahrhundert. Ihr Umbau und Abbruch im 19. Jahrhundert27 6.Der Floßgraben als südliche Grenze jenseits der Akziselinie34 Zusammenfassung36 Zeitschema Berliner Tore39 II. TEIL: Positionen ausgewählter Festungstore im Stadtgrundriß und ihr Einfluß auf das Stadtbild vom 15. bis ins 19. Jahrhundert 1.Standort altes und neues Spandauer Tor a)Das alte Spandauer Tor: Position40 b)Innentor und Pulverturm40 c)Torbrücke43 d)Bastionen45 e)Priorität . 184 pp. Deutsch. Bookseller Inventory # 9783838624433

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Synopsis: Magisterarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Geschichts- und Kulturwissenschaften, Kunsthistorisches), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die zweiteilige Arbeit zur Berliner Stadtbaugeschichte vom Mittelalter bis in die Neuzeit untersucht die Strukturen der städtebaulichen Zentren anhand ihre Grenzverläufe. Die Arbeit bietet im ersten Teil einen gründlichen stadtgeschichtlichen Abriß, der die Spuren der Grenzanlagen und Tore im Stadtgrundriß verfolgt von der mittelalterlichen Doppelstadt Cölln/Berlin bis hin zur Großstadt des 19. Jahrhunderts. Etappen dieser Darstellung sind: die barocke Sternfestung, die Neustädte im Vorfeld und die zollrechtliche Umschließung entlang jener Torstandorte, deren Namen uns heute noch über die U-Bahnstationen bekannt sind. Stadtgeographische, topographische Gegebenheiten, Entstehungsprozess und Planungen von Grenzverläufen und Durchlässen werden erläutert. Ausreichendes Kartenmaterial hilft, die Strukturen der Stadtentwicklung und die Positionen ehemaliger Tore nachzuvollziehen. Den zweiten Teil nehmen Analysen von drei Toren der Festungszeit ein: Spandauer, Georgen- und Leipziger Tor. Im Blick stehen drei städtebauliche Konfigurationen in ihren formalen und auch sozialen Entwicklungen in der Stadt und vor dem Tor. Erscheinungen der Torbauten vom Mittelalter bis zum Abbruch sowie eine Analyse der Torplätze und der Straßensysteme im Umfeld werden in Bezug auf das Gesamtbild der Stadt erklärt. Die Geschichte des Spandauer Tors erzählt die Entstehung des Hackeschen Markts und des Monbijouplatzes. Erläutert werden auch die verschiedenen Besonderheiten der anstoßenden Straßen im Umraum. Der Standort des Georgentors, welches 1701 anläßlich der Krönung Friedrichs I. in Königstor umbenannt wird, ist entscheidend für die Konturierung des Alexanderplatzes. Zudem eröffnet es einen wichtigen Straßenz

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