Das Fachwissen des Buchbinders. Vorbereitungsbuch auf die Fachprüfungen im Buchbindereigewerbe * G A N Z F R A N Z B A N D / G A N Z L E D E R - L U X U S E I N B A N D

Lüers, Heinrich:

Published by Stuttgart, Max Hettler Verlag,, 1943
/ Soft cover
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Title: Das Fachwissen des Buchbinders. ...

Publisher: Stuttgart, Max Hettler Verlag,

Publication Date: 1943

Binding: Soft cover

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Vollständige Ausgabe in aufwendigem, elegantem Handeinband der Zeit (echter Ganzfranzband, geheftet auf fünf Bünde, dunkelbraunes geglättetes Rindsleder / Ganzleder / Leder im Format 16 x 24 cm) mit goldgeprägtem Rückentitel, Linien-Dekoration der Deckel und des Rückens, handgestochenem Kopfband, Lederhäubchen, Ganzgoldschnitt und gewebeverstärkten Innenfälzen. XVI,528 Seiten auf Velinpapier, mit sehr vielen Fotoabbildungen und einem Vorwort von Reichsinnungsmeister Walter Leopold. - Später Kriegsdruck, 3. Auflage in sehr guter Erhaltung. - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Bei Dünndruckpapier werden die Lagen zum Heften leicht vorgeritzt. Ein Einsägen oder gar Einraspeln der Bünde findet nicht statt. Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München. - Standardwerk des Magdeburger Fachlehrers und Buchbindermeisters in einem sehr schönen Exemplar: aufwendige und gekonnte Kunstbuchbinder-Arbeit, unsigniert, wohl vor 1945 (handschriftlicher Vermerk auf Vorsatz: "Matth. Maass im April 44") - Deutscher Meistereinband, Liebhaber-Einband, Luxuseinband, Handeinband, deutsche Kunstbuchbinderei, deutsches Handwerk / Lehrbuch im Nationalsozialismus, Drittes Reich, Buchbinder, Buchbinderei, Buchwesen, Buchherstellung, Einbände, NS-Kunsthandwerk, Buchherstellung Sprache: Deutsch. Bookseller Inventory # 14099

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