Englische Buchmalerei Bände I / II (Text- und Bildband) - H A L B L E D E R - L U X U S E I N B A N D

Saunders, O.Elfrida:

Published by München / Florenz (Firenze), Pantheon Casa Editrice / Kurt Wolff Verlag 1928,, 1928
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Title: Englische Buchmalerei Bände I / II (Text- ...

Publisher: München / Florenz (Firenze), Pantheon Casa Editrice / Kurt Wolff Verlag 1928,

Publication Date: 1928

Binding: Soft cover

Edition: 1st Edition

Description:

Vollständige Ausgabe in aufwendig hergestelltem, elegantem Handeinband der Zeit (2 Bände, rotbraunes Maroquin-Halbleder / HLdr im Format 24,5 x 31,5 cm) mit Rückentitel auf (Ledertitelschild) in Goldprägung, Lederecken, Lederhäubchen, Handpapierbezug der Deckel und handgestochenes Kopfband. Der erste Band enhält insgesamt 6 Blätter, 170 Seiten und den Tafelteil (50 Lichtdrucktafeln Nr.1-50 mit dazwischen montierten bezeichneten Blättern); der zweite Band enthält vier Blätter und 79 Tafeln (Nr.51 - 129). - Aus dem Inhalt: Keltische Buchmalerei - Angelsächsische Buchmalerei - Die romanische Zeit - Bestiarien - Der Übergang vom romanischen zum gotischen Stil - Die Gotik - Apokalypsen - Ostanglische Buchmalerei - Ausgang - Bibliographie Verzeichnis der Manuskripte; Verzeichnis der Tafeln. - Leder-Ausgabe, erste Auflage, Erstausgabe, EA, in guter Erhaltung (Ecken ziemlich berieben, sonst gut). - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14 - Illustrierte Bücher, Kunstband, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, England, englische Kunst und Kultur im Mittelalter, deutsche Kunstbuchbinderei / Kunstbuchbinder im 20.Jahrhundert, Buchgeschichte, Buchgestaltung, Buchkunst, englische Malerei Buchwesen in Großbritannien, Lederband, Handband, Lederausgabe Sprache: Deutsch. Bookseller Inventory # 13818

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