Deutsches Beamtenrecht eine systematische Darstellung. Nach dem Stand vom 1.Juli 1938

Heyland, Dr.Carl (Mitglied der Akademie für Deusches Recht):

Published by Berlin Carl Heymanns Verlag,, 1938
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Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Ganzleinen / HLn / OHLn im Format 15,5 x 22,5 cm) mit weißem Rücken- und Deckentitel, Deckelvignette des Verlages und Kopffarbschnitt. VIII,388 Seiten mit Inhalts-, Abkürzungs-, Sach- und Quellenverzeichnis, Schrift: Fraktur. Aus dem Inhalt: Begriff und Wesen des deutschen Beamtenrechts, geschichtliche Entwicklung, Quellen und Schrifttum / Begriff und Arten des Beamten / Begründung, Veränderung und Beendigung vom Beamtenverhältnis / Beamten-Pflichten und rechtliche Folgen der Nichterfüllung / Dienststrafrecht, Dienststrafen, Dienststrafbehörden, -verfahren / Verfahren gegen Beamte auf Widerruf / Vermögensrechtliche Folgen der Beamten - Pflichtenverletzung / Rechtliche Sicherungen des Beamten / Wartegeld, Ruhegehalt, Hinterbliebenenversorgung, Unfallfürsorge / Fürsorgepflicht des öffentlichen Dienstherrn / Sondervorschriften für den Rechtsschutz der Ansprüche wegen Amtspflichtverletzung. - Im § 13 "Voraussetzungen der Begründung des Beamtenverhältnisses" wird ausführlich erläutert, was die Forderung der damals maßgeblichen nationalsozialistischen Forderung "Beamter kann nur werden, wer deutschen oder artverwandten Blutes ist" für die Berufspraxis bedeutete, insbesondere für Juden und sog. jüdische Mischlinge (Halb-, Vierteljuden) sowie für Ehepartner von Juden. § 40 erläutert des Beamten Pflichten bei der Annahme von Geschenken, §41 listet seine Pflichten bei der Eheschließung auf ("Ehe nur mit einer deutsch-blütigen Person"), usw., . . . Sexualleben wie beispielsweise: "Außerehelicher Geschlechtsverkehr eines unverheirateten Beamten oder einer unverheirateten Beamtin mit einer ebenfalls unverheirateten erwachsenen Person stellt kein Dienstvergehen dar, sofern dadurch kein öffentliches Ärgernis erregt wird. Ein Dienstvergehen liegt danach beispielsw. vor, wenn ein Beamter den Geschlechtsverkehr im Freien, etwa auf einer Bank in einer Parkanlage ausübt. Außerehelicher Geschlechtsverkehr eines Beamten ist dagegen stets ein Dienstvergehen, wenn der Beamte der Frau, mit der er verkehrt, die Ehe vorspiegelt, oder wenn er dabei in ehrloser Weise die Verliebtheit, Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit der Frau ausbeutet 7). Ein schweres Dienstvergehen eines Beamten ist weiter dann gegeben, wenn derselbe den Geschlechtsverkehr unter Mißbrauch seiner Vorgesetztenstellung mit einer weiblichen Untergebenen augeübt hat oder überhaupt zu einer derartigen Untergebenen in unsittliche Beziehungen getreten ist 8). Der Beamte darf danach keinerlei Beziehungen zu Personen unterhalten, die beispielsw. noch marxistisch oder sogar kommunistisch eingestellt sind. Da der Beamte, wie oben dargelegt, auch wenn er nicht Parteigenosse ist, nach den Grundsätzen der nationalsozialistischen Weltanschauung zu leben hat, ist ihm der freundschaftliche und außeramtliche geschäftliche Verkehr mit Juden (Volljuden) verboten. Vor der Inanspruchnahme eines Geschäftes, eines Arztes oder Rechtsanwaltes ist es Pflicht des Beamten vorher festzustellen, ob das Geschäft, der Arzt oder der Rechtsanwalt arisch sind. Von dem Verbot des außeramtlichen Geschäftsverkehrs mit Juden ist eine Ausnahme nur im Falle eines für den Beamten bestehenden unabweisbaren Notstandes anzuerkennen. So wird ein Beamter einen jüdischen Arzt nur im Falle drohender Lebensgefahr und bei nicht rechtzeitiger Erreichbarkeit eines arischen Arztes konsultieren dürfen. Ein besonders schweres Dienstvergehen liegt vor, wenn ein Beamter sich durch freundschaftlichen Verkehr mit einer Jüdin dem Verdacht der Rassenschande aussetzt oder sich auf Reisen durch Annahme eines jüdischen Namens tarnt." - Exemplar in ganz guter Erhaltung (Stempel auf Titelblatt, sonst gut). - Deutsche Ehrenbeamte, Treuepflicht, Nachweis der Deutschblütigkeit vor der Eheschließung, Juden, Nebentätigkeit, Kreis- und Provinzialkommunalbeamte, Amnestie für Dienststrafsachen, Amtsverschwiegenheit, Amtswalter der NSDAP, Anstellungsurkunde, Beamtendelikte, Beamtenrechtswissenschaft, Beauftragt. Bookseller Inventory #

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Title: Deutsches Beamtenrecht eine systematische ...
Publisher: Berlin Carl Heymanns Verlag,
Publication Date: 1938

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Heyland, Carl:
Published by Berlin, Carl Heymanns (1938)
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Petra Gros
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Book Description Berlin, Carl Heymanns, 1938. gebundene Ausgabe. Book Condition: Gut. 388 Seiten; Ausgesondertes Buch aus juristischer Fachbibliothek. Übliche Merkmale: Signatur auf Buchrücken und Buchdeckel, Stempel im Buch. Buchschnitt an allen drei Seiten mit roten Strichen gekennzeichnet. Einband leicht berieben, Buchschnitt und Seitenränder alters-/papierbedingt angebräunt; Ansonsten ordentlicher Zustand. Altdeutsche Schrift; Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700. Bookseller Inventory # 1246511

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Book Description Berlin, Carl Heymanns Verlag, 1938. Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Ganzleinen / HLn / OHLn im Format 15,5 x 22,5 cm) mit weißem Rücken- und Deckentitel, Deckelvignette des Verlages und Kopffarbschnitt. VIII,388 Seiten mit Inhalts-, Abkürzungs-, Sach- und Quellenverzeichnis, Schrift: Fraktur. Aus dem Inhalt: Begriff und Wesen des deutschen Beamtenrechts, geschichtliche Entwicklung, Quellen und Schrifttum / Begriff und Arten des Beamten / Begründung, Veränderung und Beendigung vom Beamtenverhältnis / Beamten-Pflichten und rechtliche Folgen der Nichterfüllung / Dienststrafrecht, Dienststrafen, Dienststrafbehörden, -verfahren / Verfahren gegen Beamte auf Widerruf / Vermögensrechtliche Folgen der Beamten - Pflichtenverletzung / Rechtliche Sicherungen des Beamten / Wartegeld, Ruhegehalt, Hinterbliebenenversorgung, Unfallfürsorge / Fürsorgepflicht des öffentlichen Dienstherrn / Sondervorschriften für den Rechtsschutz der Ansprüche wegen Amtspflichtverletzung. - Im § 13 "Voraussetzungen der Begründung des Beamtenverhältnisses" wird ausführlich erläutert, was die Forderung der damals maßgeblichen nationalsozialistischen Forderung "Beamter kann nur werden, wer deutschen oder artverwandten Blutes ist" für die Berufspraxis bedeutete, insbesondere für Juden und sog. jüdische Mischlinge (Halb-, Vierteljuden) sowie für Ehepartner von Juden. § 40 erläutert des Beamten Pflichten bei der Annahme von Geschenken, §41 listet seine Pflichten bei der Eheschließung auf ("Ehe nur mit einer deutsch-blütigen Person"), usw., . . . Sexualleben wie beispielsweise: "Außerehelicher Geschlechtsverkehr eines unverheirateten Beamten oder einer unverheirateten Beamtin mit einer ebenfalls unverheirateten erwachsenen Person stellt kein Dienstvergehen dar, sofern dadurch kein öffentliches Ärgernis erregt wird. Ein Dienstvergehen liegt danach beispielsw. vor, wenn ein Beamter den Geschlechtsverkehr im Freien, etwa auf einer Bank in einer Parkanlage ausübt. Außerehelicher Geschlechtsverkehr eines Beamten ist dagegen stets ein Dienstvergehen, wenn der Beamte der Frau, mit der er verkehrt, die Ehe vorspiegelt, oder wenn er dabei in ehrloser Weise die Verliebtheit, Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit der Frau ausbeutet 7). Ein schweres Dienstvergehen eines Beamten ist weiter dann gegeben, wenn derselbe den Geschlechtsverkehr unter Mißbrauch seiner Vorgesetztenstellung mit einer weiblichen Untergebenen augeübt hat oder überhaupt zu einer derartigen Untergebenen in unsittliche Beziehungen getreten ist 8). Der Beamte darf danach keinerlei Beziehungen zu Personen unterhalten, die beispielsw. noch marxistisch oder sogar kommunistisch eingestellt sind. Da der Beamte, wie oben dargelegt, auch wenn er nicht Parteigenosse ist, nach den Grundsätzen der nationalsozialistischen Weltanschauung zu leben hat, ist ihm der freundschaftliche und außeramtliche geschäftliche Verkehr mit Juden (Volljuden) verboten. Vor der Inanspruchnahme eines Geschäftes, eines Arztes oder Rechtsanwaltes ist es Pflicht des Beamten vorher festzustellen, ob das Geschäft, der Arzt oder der Rechtsanwalt arisch sind. Von dem Verbot des außeramtlichen Geschäftsverkehrs mit Juden ist eine Ausnahme nur im Falle eines für den Beamten bestehenden unabweisbaren Notstandes anzuerkennen. So wird ein Beamter einen jüdischen Arzt nur im Falle drohender Lebensgefahr und bei nicht rechtzeitiger Erreichbarkeit eines arischen Arztes konsultieren dürfen. Ein besonders schweres Dienstvergehen liegt vor, wenn ein Beamter sich durch freundschaftlichen Verkehr mit einer Jüdin dem Verdacht der Rassenschande aussetzt oder sich auf Reisen durch Annahme eines jüdischen Namens tarnt." - Erstausgabe, EA, erste Auflage in ganz guter Erhaltung (Stempel auf Titelblatt, sonst gut). - Deutsches / Drittes Reich, nationalsozialistischer Beamtnkörper, Deutscher Ehrenbeamter / Ehrenbeamte, Treuepflicht, Nachweis der Deutschblütigkeit vor der Eheschließung, Juden, Nebentätigkeit, Kreis- und Provinzialkommunalbeamte, Amnestie für Dienststrafsachen, Amtsverschwieg. Bookseller Inventory # 17583

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