Deutscher Baukalender 1939 Ratgeber für alle Gebiete des Bauchfaches I.Teil: Der Architektenberuf und das Baurecht II.Teil: Handbuch des Bauens III:Teil: Kalender, Zahlentafeln, Bezugsquellen- und alphabetisches Inseratenverzeichnis 67.Jahrgang

Published by Berlin Ernst Steiniger Druck- und Verlagsanstalt / Verlag der Deutschen Bauzeitung ,, 1939
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Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Bände I und III in Ganzleinen, Band II Broschur, alle im Format 10 x 16 cm) mit Rücken- und Deckeltitel. 292 + 448 + 56 Seiten, mit vielen Tabellen und technischen Zeichnungen. Aus dem Inhalt: Band I: Der Architekten / Baurecht, Finanzierung und Schätzung / Bauen im Vierjahresplan / Sozialer Wohnungsbau /Städtebau und Landesplanung /Wissenschaft, Technik, Organisation Band II: Veranschlagung und Baustoffbedarf / Besondere technische Vorschriften / Bauleistungsbuch / Bauausführung / Vorschriften, Belastungswerte, Zahlentafeln für statistische Berechnungen / Statik und Festigkeitslehre Teil III: Zahlentafeln allgemeiner Art / Technische und wirtschaftliche Zahlentafeln / Normung im Hoch- und Hausbau / Monats-Kalender für 1939 / Kalender für 1940 / Tageskalendarium 1939.Enthält u.a. den Aufsatz "Der Architekt im nationalsozialistischen Deutschland", von Baurat Julius Schulte-Frohlinde, Leiter des Architektur-Büros der Deutschen Arbeitsfront, Berlin: "Der Architekt im neuen Deutschland hat nicht allein die Pflicht, die großen Bauaufgaben, die der Staatengemeinschaft stellt, durchzuführen, sondern er muss mithelfen, dem geistigen Umbruch, der die Voraussetzung und Folge der nationalsozialistischen Revolution war, sichtbaren ausdruck zu verleihen. Deutschland tritt ganz besonders auf dem Gebiete der Baukultur ein trauriges Erbe an. Wir wissen, dass wir nach dem Kriege, politisch, geistig und kulturell zusammengebrochen, eine Epoche jüdisch-marxistische Beeinflussung durchmachen mussten. Viel verheerender jedoch als diese Zeit wirkte sich die liberalistische Epoche nach 1870 aus. In dieser Zeit schrankenlosen Geldverdienens, der Bodenspekulation der unerhört raschen Entwicklung der Industrie, wurde unglaublich viel gebaut und, wie wir heute wissen, meistens planlos und schlecht. Der Liberalismus bekannte sich eben nicht zu dem Satz "Gemeinnutz geht vor Eigennutz". Rücksichtslos wurden in herrliche alte Städte Fabriken und jüdische Kaufhäuser hineingepflanzt, fünfstöckige Mietskasernen in wundervolle Dorfbilder, und hässliche Einsenbahnlinien durchschnitten stille Waldtäler. Es gilt für den Nationalsozialisten in erster Linie, am kulturellen Aufbau unserer Volksgemeinschaft mitzuwirken. Durch die großen Bauten des Führers ist der Weg, soweit er das monumentale Bauen des Staates und der Bewegung umfasst, klar vorgezeichnet. Wir alle werden geformt von des Führers Hand und stehen unter dem bestimmenden Einfluss seiner gewaltigen Persönlichkeit. Es erscheinen daher diese großen Bauten oft unpersönlich, sie sind nicht mehr in erster Linie von dem oder jenem Baukünstlers, sondern sie sind die Idee des Staates schlechthin, sie sind eben Bauten des Führers. Wer die Ehre hat, für den Führer zu bauen und mitzuhelfen an jenen großen Dingen, die ewigen Wert haben sollen, muss seine ganze Persönlichkeit mit allem, was er wissen was er kann und all seine Erfahrungen in diesen großen Dienststellen. Ohne Zweifel gelingt es dem Führer in verhältnismäßig kurzer Zeit, eine einheitliche Linie von hoher Qualilität zu erreichen und durchzuhalten, sodaß für Jahrhunderte diese Bauten ein bleibendes Vorbild für Architekten und Bauherren sein werden. Schwieriger wird es sein, auch die anderen Bauaufgaben, die nicht so unter dem unmittelbaren Einflusses des Führers stehen, ebenfalls zu dem hohen Stand emporzuheben, der in früheren Jahrhunderten die deutsche Baukunst und die deutsche Handwerksarbeit auszeichnet. Die Reichskammer der bildenden Künste aber auch alle anderen Dienststellen werden Sorge tragen müssen, daß Bauaufgaben, die Partei und Staat zu vergeben haben, künstlerisch hochwertig durchgeführt werden. Schon jetzt ist festzustellen, um nur ein Beispiel zu nennen, daß die Hochbauten, die in Verbindung mit der Reichsautobahn errichtet werden müssen, die Brücken, Straßenmeistereien, Rasthäuser usw., durchweg vorzüglich durchgeführt sind. Weiter zeigen auch die vielen guten Bauten der Deutschen Arbeitsfron. Bookseller Inventory # 12288

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Title: Deutscher Baukalender 1939 Ratgeber für alle...

Publisher: Berlin Ernst Steiniger Druck- und Verlagsanstalt / Verlag der Deutschen Bauzeitung ,

Publication Date: 1939

Edition: 1st Edition

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