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Los von Berlin!

Ursula Amrein

ISBN 10: 3034006446 / ISBN 13: 9783034006446
Published by Chronos Verlag Mai 2004, 2004
New Condition: Neu Buch
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Neuware - Die Schweiz war von der Gleichschaltung der Künste im 'Dritten Reich' unmittelbar betroffen. Oft war sie die erste Anlaufstelle für Emigrantinnen und Emigranten, die sich hier eine neue Existenz aufzubauen suchten. Gleichzeitig bemühten sich hochrangige Vertreter des nationalsozialistischen Regimes über die Schaffung von Loyalitätsbeziehungen Einfluss auf die Literatur der Schweiz zu gewinnen. Die schweizerische Bildungselite kam solchen Bestrebungen vielfach entgegen. Fasziniert von der Effizienz, mit der Deutschland die Nationalisierung der Literatur und des Theaters vorantrieb, verlangte der Schweizerische Schriftstellerverein vom Bund schliesslich vergleichbare Massnahmen zur Förderung des nationalen Literaturschaffens. Die Anstrengung der Autoren kulminierten 1938 in der Gründung der Kulturstiftung Pro Helvetia. Gestützt auf weitgehend unbekannte Materialien rekonstruiert die Arbeit die Enstehungsgeschichte der schweizerischen Literatur- und Theaterpolitik. Sie problematisiert die Genese des Paradigmas 'Schweizer Literatur' im Kontext von Nationenbildung und Moderne und zeichnet ein differenziertes Bild der kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland, das Perspektiven sowohl der Exilforschung als auch der Forschung zum 'Dritten Reich' integriert. 585 pp. Deutsch. Bookseller Inventory # 9783034006446

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Bibliographic Details

Title: Los von Berlin!

Publisher: Chronos Verlag Mai 2004

Publication Date: 2004

Binding: Buch

Book Condition:Neu

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Synopsis:

Die Schweiz war von der Gleichschaltung der Künste im «Dritten Reich» unmittelbar betroffen. Oft war sie die erste Anlaufstelle für Emigrantinnen und Emigranten, die sich hier eine neue Existenz aufzubauen suchten. Gleichzeitig bemühten sich hochrangige Vertreter des nationalsozialistischen Regimes über die Schaffung von Loyalitätsbeziehungen Einfluss auf die Literatur der Schweiz zu gewinnen. Die schweizerische Bildungselite kam solchen Bestrebungen vielfach entgegen. Fasziniert von der Effizienz, mit der Deutschland die Nationalisierung der Literatur und des Theaters vorantrieb, verlangte der Schweizerische Schriftstellerverein vom Bund schliesslich vergleichbare Massnahmen zur Förderung des nationalen Literaturschaffens. Die Anstrengung der Autoren kulminierten 1938 in der Gründung der Kulturstiftung Pro Helvetia. Gestützt auf weitgehend unbekannte Materialien rekonstruiert die Arbeit die Enstehungsgeschichte der schweizerischen Literatur- und Theaterpolitik. Sie problematisiert die Genese des Paradigmas «Schweizer Literatur» im Kontext von Nationenbildung und Moderne und zeichnet ein differenziertes Bild der kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland, das Perspektiven sowohl der Exilforschung als auch der Forschung zum «Dritten Reich» integriert.

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