Stock Image

Adversus Ramistas XIII

Riccardo Pozzo

0 ratings by Goodreads
ISBN 10: 379652818X / ISBN 13: 9783796528187
Published by Schwabe Verlag Basel Jan 2012, 2012
New Condition: Neu
Buy New
List Price: 72.00
Price: £ 52.41 Convert Currency
Shipping: £ 15.30 From Germany to U.S.A. Destination, Rates & Speeds
Add to basket

Offered By

Agrios-Buch
Bergisch Gladbach, Germany

5-star rating

AbeBooks Seller Since 11 January 2012

About this Item

Neuware - Diese umfassende Darstellung der in der Spätrenaissance debattierten logischen Probleme ist eine wichtige Quelle für das Verständnis der Logik der Neuzeit bis hin zu Kant. Gegenstand dieser Publikation sind die Mitte des 16. Jahrhunderts einsetzenden Kontroversen um die aristotelische Logik, die unter den Peripatetici, Philippistae, Ramistae, Philipporamistae und Semiramistae geführt wurden. Berücksichtigt wird der Zeitraum von der Entstehung der melanchthonischen Logik (um 1520) bis zu ihrer Auflösung, bzw. Aufhebung, wegen ihrer Vermischung mit der ramistischen Logik und der Rückkehr zu der Logik und Metaphysik der 'reinen' bzw. 'orthodoxen' Aristoteliker (um 1620). In den letzten Jahren hat sich die Debatte über das Thema 'Aristotelismus und Renaissance' mit immer neuen Fragestellungen weiterentwickelt. Man hat festgestellt, dass die Geistesgeschichte der Renaissance ihre Koordinaten in drei strukturellen Prinzipien findet, die den Bezug zu Aristoteles zusammen mit oder auch ohne Platon voraussetzen: a) kein Teil des aristotelischen Corpus gerät in Vergessenheit, b) Latein als Sprache der Gelehrten behält eine allgemein ver bindende Funktion, c) die Organisation der Lehr- und Forschungsstätten vor allem der Universitäten bleibt stabil. Im Hinblick auf die Geschichte der Logik ist die Renaissance eine Umbruchzeit. Es galt, eine klare Antwort auf drei entscheidende Fragen zu finden: 1. Ist die Logik ein auf die Natur gegründetes 'System' oder ein durch den menschlichen Verstand erarbeiteter 'Habitus' 2. Wie verhalten sich die Dimensionen der 'Subjektivität' und der 'Objektivität' in der Bestimmung der Form und der Materie eines zu berücksichtigenden Gegenstandes 3. Wie erarbeitet man ein semantisches Modell, das jeder, von den einzelnen Wissenschaften geforderten Heuristik entspricht Bei diesen Fragen kommt es entscheidend auf die Bestimmung des Subjekts an: Was ist das Subjekt Wie kann es die von ihm gefassten Objekte konstituieren Muss man tatsächlich ein menschlich handelndes Subjekt postulieren, wie es die Philosophie der Neuzeit seit Descartes tut, oder kann man das Subjekt auf dem Weg durch das Objekt gewinnen Die Alternative wurde von den Aristotelikern um 1600 und insbesondere von Cornelius Martini erprobt, indem man eine von den metaphysischen Hindernissen des Platonismus (Extramentalismus) freie Konstitution der Erfahrung suchte. Drei Grundgedanken standen hierbei im Vordergrund: die Theorie der verschiedenen Habitus, die erkenntnistheoretische Unterscheidung zwischen Materie (res) und Form (modus considerandi), die Identifikation des Subjekts mit dem Wesen (formalitas) und des Objekts mit den ins Auge gefassten Gegenstandsbereichen (themata). 288 pp. Deutsch. Bookseller Inventory # 9783796528187

Quantity Available: 1

Ask Seller a Question

Bibliographic Details

Title: Adversus Ramistas XIII

Publisher: Schwabe Verlag Basel Jan 2012

Publication Date: 2012

Binding: Buch

Book Condition: Neu

About this title

Synopsis:

Diese umfassende Darstellung der in der Spatrenaissance debattierten logischen Probleme ist eine wichtige Quelle fur das Verstandnis der Logik der Neuzeit bis hin zu Kant. Gegenstand dieser Publikation sind die Mitte des 16. Jahrhunderts einsetzenden Kontroversen um die aristotelische Logik, die unter den Peripatetici, Philippistae, Ramistae, Philipporamistae und Semiramistae gefuhrt wurden. Berucksichtigt wird der Zeitraum von der Entstehung der melanchthonischen Logik (um 1520) bis zu ihrer Auflosung, bzw. Aufhebung, wegen ihrer Vermischung mit der ramistischen Logik und der Ruckkehr zu der Logik und Metaphysik der 'reinen' bzw. 'orthodoxen' Aristoteliker (um 1620). In den letzten Jahren hat sich die Debatte uber das Thema 'Aristotelismus und Renaissance' mit immer neuen Fragestellungen weiterentwickelt. Man hat festgestellt, dass die Geistesgeschichte der Renaissance ihre Koordinaten in drei strukturellen Prinzipien findet, die den Bezug zu Aristoteles zusammen mit oder auch ohne Platon voraussetzen: a) kein Teil des aristotelischen Corpus gerat in Vergessenheit, b) Latein als Sprache der Gelehrten behalt eine allgemein verbindende Funktion, c) die Organisation der Lehr- und Forschungsstatten- vor allem der Universitaten - bleibt stabil. Im Hinblick auf die Geschichte der Logik ist die Renaissance eine Umbruchzeit. Es galt, eine klare Antwort auf drei entscheidende Fragen zu finden: 1. Ist die Logik ein auf die Natur gegrundetes 'System' oder ein durch den menschlichen Verstand erarbeiteter 'Habitus'? 2. Wie verhalten sich die Dimensionen der 'Subjektivitat' und der 'Objektivitat' in der Bestimmung der Form und der Materie eines zu berucksichtigenden Gegenstandes? 3. Wie erarbeitet man ein semantisches Modell, das jeder, von den einzelnen Wissenschaften geforderten Heuristik entspricht? Bei diesen Fragen kommt es entscheidend auf die Bestimmung des Subjekts an: Was ist das Subjekt? Wie kann es die von ihm gefassten Objekte konstituieren? Muss man tatsachlich ein menschlich handelndes Subjekt postulieren, wie es die Philosophie der Neuzeit seit Descartes tut, oder kann man das Subjekt auf dem Weg durch das Objekt gewinnen? Die Alternative wurde von den Aristotelikern um 1600 und insbesondere von Cornelius Martini erprobt, indem man eine von den metaphysischen Hindernissen des Platonismus (Extramentalismus) freie Konstitution der Erfahrung suchte. Drei Grundgedanken standen hierbei im Vordergrund: die Theorie der verschiedenen Habitus, die erkenntnistheoretische Unterscheidung zwischen Materie (res) und Form (modus considerandi), die Identifikation des Subjekts mit dem Wesen (formalitas) und des Objekts mit den ins Auge gefassten Gegenstandsbereichen (themata).

About the Author:

Der Autor Riccardo Pozzo, geb. 1959, Studium der Philosophie in Mailand. Promotion 1988 (Universitat des Saarlandes). Habilitation 1995 (Universitat Trier). Assistant und Associate Professor (German Philosophy) Catholic University of America 1996 und 1998. Ordentlicher Professor fur Geschichte der Philosophie an der Universitat Verona 2003. Direktor des Istituto per il Lessico Intellettuale Europeo e Storia delle Idee-CNR.

"About this title" may belong to another edition of this title.

Store Description

Visit Seller's Storefront

Terms of Sale:

Allgemeine Geschäftsbedingungen (abebooks.de)

der Firma Agrios Buch- und Medienversand UG e.K. ,Geschäftsführer Ludwig Meier, De-Gasperi-Str. 8, 51469 Bergisch Gladbach nachstehend als Verkäufer bezeichnet.

§ 1 Allgemeines, Begriffsbestimmungen

(1) Der Verkäufer bietet unter dem Nutzernamen Agrios Buch unter der Plattform abebooks.de insbesondere Bücher an. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Verkäufer und dem Kunden in ihrer zum Ze...

More Information
Shipping Terms:

Der Versand ins Ausland findet IMMER mit DHL statt. Auch nach Österreich verschicken wir nur mit DHL! Daher Standardversand == Luftpost!


Detailed Seller Information

List this Seller's Books

Payment Methods
accepted by seller

Visa Mastercard American Express

Check PayPal Invoice Bank/Wire Transfer