2 eigenh. unterzeichnete Dokumente zur Abtretung des Urheberrechts.

Böhme, Walter, Komponist (1884-1952).

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Reichenbach, 1926 und 1928, 4°. Zusammen 2 Seiten auf 2 Bl. Bestätigt die Übertragung des Urheberrechts für seine Werke "Der Heiland" (dat. 25. November 1926) und "Das Abendmahl" (op. 52; dat. 15. November 1928) an den Musikverlag C. F. Kahnt in Leipzig. - Böhme war seit 1910 Kantor der Peter-Paul-Kirche in Reichenbach i. V., Musiklehrer an der Bürgerschule und erwirkte u. a. die Gründung einer städtischen Kapelle mit 20 gelernten Musikern. "Unter seiner Leitung erklangen in Reichenbach zahlreiche bedeutende Werke, was ihm hohe Anerkennung verschaffte" (http://www.reichenbach-vogtland.de/index.asp?MenuID=521; Abfrage v. 15. September 2007). Als Tondichter schuf er vorwiegend geistliche Musik; zu seinen 120 im In- und Ausland aufgeführten Werken zählen u. a. sieben große Oratorien (darunter "Die Jünger", "Der Heiland" und "Bilder aus einer alten Stadt") und vier Sinfonien; im Alter schließlich schuf er noch die drei Kinderopern "Kolumbus", "Die Schildbürger" und "Das Spiel von der schönen, jungen Lilofee". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung). Bookseller Inventory #

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Title: 2 eigenh. unterzeichnete Dokumente zur ...

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1.

Grabner, Hermann, Komponist (1886–1969).
Published by Leipzig, 12. September 1931 (Brief) bzw. Heidelberg und Leipzig, 1924–1927 (Verträge). (1931)
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Kotte Autographs GmbH
(Roßhaupten, Germany)
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Book Description Leipzig, 12. September 1931 (Brief) bzw. Heidelberg und Leipzig, 1924–1927 (Verträge)., 1931. Zusammen 1 S. (Brief) und 14 SS. (Dokumente) auf 15 Bll. 4to. Beiliegend 2 ms. Schreiben des Verlags an Grabner (1931, zusammen 2½ SS. auf 2 Bll. 4to). Bestätigt die Übertragung des Urheberrechts für u. a. seine „Variationen und Fuge über ein Thema von Joh. Seb. Bach für großes Orchester" (op. 14) und sein „Wächterlied für Männerchor, Blechorchester und Harfe" (op. 26) an den Musikverlag C. F. Kahnt Nachf. in Leipzig. – Grabners Brief vom 12. September 1931 betrifft eine vom Verlag geplante Neuauflage seines „Lehrbuchs der musikalischen Analyse" a. d. J. 1926, derentwegen der Verlag zwecks Überarbeitung an ihn herangetreten war: „Das Buch bedarf einer", wie Grabner ausführt, „gründlichen Umarbeitung und Erweiterung, da seit der Zeit seines Erscheinens manches berichtigt und durch neue Anschauungen erweitert wurde. Ich habe jedoch weder Zeit noch Lust, eine derartige Umarbeitung ohne Aussicht auf Honorierung vorzunehmen, zumal ich für die ganze erste Auflage ein Honorar von sage und schreibe M 81.25 erhalten habe! Sollten Sie aber Interesse haben, zwei Druckfehler auszukorrigieren, so gebe ich Ihnen dieselben hiemit bekannt [folgen u. a. die zwei Notenzeilen]" (auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und kleiner Rostspur). – Der promovierte Jurist studierte von 1910 bis 1912 am Leipziger Konservatorium bei Max Reger Komposition, schloß mit dem Nikischpreis ab und folgte Reger für zwei Jahre als Assistent nach Meiningen. Hernach von Hans Pfitzner als Lehrer für Komposition ans Straßburger Konservatorium geholt, wechselte Grabner nach dem Ersten Weltkrieg an die Mannheimer Musikhochschule und die Heidelberger Musikakademie, 1924 ans Leipziger Konservatorium und war von 1938 bis 1946 an der Berliner Musikhochschule tätig. Als Tondichter schuf er vor allem Chorwerke, Oratorien, Kantaten, Motetten und Kammermusik sowie die Oper „Die Richterin". Grabner „gilt allgemein als ein Hauptvertreter der Regernachfolge, hat aber in zunehmendem Maße sein Schaffen auch in die Ausdrucksbezirke der modernen Musik hinein geweitet und ist namentlich in seinen Orgelkompositionen der neuen Orgelbewegung verpflichtet" (MGG V, 616). – Im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und tls. mit kl. Randläsuren. Bookseller Inventory # 10633

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